{"id":10440,"date":"2025-09-30T07:49:58","date_gmt":"2025-09-30T07:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=10440"},"modified":"2025-10-01T10:40:41","modified_gmt":"2025-10-01T10:40:41","slug":"die-hitze-kehrt-zurueck-in-die-grossstaedte-wohnwetterkarte-2025-von-bpd-und-bulwiengesa-zeigt-trendwende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/die-hitze-kehrt-zurueck-in-die-grossstaedte-wohnwetterkarte-2025-von-bpd-und-bulwiengesa-zeigt-trendwende\/","title":{"rendered":"Die Hitze kehrt zur\u00fcck in die Gro\u00dfst\u00e4dte: Wohnwetterkarte 2025 von BPD und bulwiengesa zeigt Trendwende"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>    <\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Zum siebten Mal infolge stellen der Projekt- und Gebietsentwickler BPD (Bouwfonds Immobilienentwicklung) und das Analyseunternehmen bulwiengesa ihre gemeinsame Studie zur Situation des Wohnungsmarktes in Deutschland vor. Mit der sogenannten Wohnwetterkarte werden Wohntrends und deren Ver\u00e4nderungen anhand einer Farbskala \u00e4hnlich einer Wetterkarte dargestellt. Wo ein hoher tats\u00e4chlicher Wohnungsbedarf und ein geringes Angebot aufeinandertreffen, wird es laut Wohnwetterkarte sehr hei\u00df. Die hei\u00dfeste Kommune liegt in diesem Jahr \u00fcbrigens in Bichl im Landkreis Bad T\u00f6lz.<\/p>\n<h3>Anspannung des Wohnungsmarkts weiter herausfordernd \u2013 Trendwende in den Zentren<\/h3>\n<p>Die neue Wohnwetterkarte f\u00fcr 2025 dokumentiert eine klare Verschiebung der Nachfrage zur\u00fcck in die Metropolen. Nach einer Phase, in der l\u00e4ndliche R\u00e4ume und Umlandgemeinden sich stark aufheizten, erhitzen sich nun wieder auch die Zentren wie beispielsweise in M\u00fcnchen, Berlin und Hamburg, in denen der Wohnungsmarkt am st\u00e4rksten angespannt ist. Parallel dazu sinkt die Temperatur in vielen Umlandstandorten leicht, was die Karte in ihrer aktuellen Ausgabe deutlich sichtbar macht.<\/p>\n<p>Im urbanen Raum kumulieren 2025 mehrere Effekte: r\u00fcckl\u00e4ufige Fertigstellungen schlagen in den Zentren besonders durch, \u2013 in Folge des Zinsschocks 2022 wurden begonnene Wohnungsbauprojekte zwar fertiggestellt, jedoch deutlich weniger neue Wohnungsbauvorgaben begonnen.\u00a0 Entstanden in den Vorjahren regelm\u00e4\u00dfig um die<\/p>\n<p>300.000 Wohneinheiten, so sank die Zahl der Fertigstellungen in 2024 auf 252.000 Einheiten. Parallel hat die ausbleibende Eigentumsneubildung der vergangenen zwei bis drei Jahre den Mietmarkt verengt, Haushalte verbleiben l\u00e4nger in Mietwohnungen und damit h\u00e4ufiger im urbanen Raum. Hinzu kommen h\u00f6here Tarifabschl\u00fcsse, die in Teilm\u00e4rkten die Tragf\u00e4higkeit steigender Mieten erh\u00f6ht haben, sowie eine zunehmende Haushaltsverkleinerung und ein hoher Anteil von Zuwanderung am Umzugsgeschehen. Dies erkl\u00e4rt den Befund von teils deutlich sinkenden Temperaturen in vielen Umlandgemeinden.<\/p>\n<h3>Wohnungsbedarf wieder auf Jahresniveau von 2022<\/h3>\n<p>Die Methodik der Wohnwetterkarte ergibt einen j\u00e4hrlichen Wohnungsbedarf von rund 440.000 Einheiten \u2013 und liegt damit auf dem Niveau der Wohnwetterkarten-Ausgabe von 2022. Die h\u00f6heren Vorjahreswerte sind auf statistische Sondereffekte durch den Ukrainekrieg zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Unterschied zu anderen Bedarfsprognosen erkl\u00e4rt sich aus der Methodik: Die Wohnwetterkarte ber\u00fccksichtigt neben Ersatz- und Zusatzbedarf auch Nachholbedarf \u2013 allerdings mit reduziertem Gewicht, indem dieser graduell aufgebaut wird (methodisch verteilt \u00fcber mehrere Jahre). Entscheidend bleibt die r\u00e4umliche Aussage: 2025 verlagert sich die Anspannung wieder st\u00e4rker in die gro\u00dfen Metropolen. Der Trend aus einem weiter w\u00e4rmer werdenden Wohnklima in den kleineren Gro\u00dfst\u00e4dten h\u00e4lt aber auch 2025 ungebrochen an.<\/p>\n<h3>Erstmals gegenl\u00e4ufige Entwicklungen im l\u00e4ndlichen Raum zwischen Ost und West<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend Gro\u00dfst\u00e4dte in Ostdeutschland \u2013 etwa Leipzig, Dresden oder Erfurt \u2013 weiter starke Nachfrage und ein warmes Wohnklima verzeichnen, zeigt sich im l\u00e4ndlichen Raum ein anderes Bild. Neu ist ein erstmals feststellbarer gegenl\u00e4ufiger Trend in den l\u00e4ndlichen Regionen zwischen Ost- und Westdeutschland! W\u00e4hrend sich in den letzten Jahren deutschlandweit im l\u00e4ndlichen Raum ein insgesamt k\u00fchleres Wohnklima zeigte, wobei die Unterschiede zwischen Westen und Osten flie\u00dfend waren, zeigt sich jetzt bis auf wenige Ausnahmen ein w\u00e4rmeres Wohnklima in den l\u00e4ndlichen Regionen im Westen. Dies ist auf der aktuellen Wohnwetterkarte dadurch gepr\u00e4gt, dass der k\u00e4lteste Farbton der Skala in den westlichen Regionen nicht mehr auftaucht. In den l\u00e4ndlichen Gebieten im Osten Deutschlands ist die Nachfrage hingegen weiter gering, das Wohnklima also weiter kalt. Hier macht sich die demographische Entwicklung besonders bemerkbar.<\/p>\n<h3>Konsequenzen f\u00fcr Praxis und Politik<\/h3>\n<p>Die Diagnose einer R\u00fcckkehr der Gro\u00dfst\u00e4dte bedeutet nicht das Ende der Relevanz des Umlands. Suburbane Standorte bleiben wichtige Ausweichr\u00e4ume insbesondere f\u00fcr Mieterhaushalte und k\u00f6nnen bei verbesserten Finanzierungsbedingungen auch wieder Impulse f\u00fcr die Eigentumsbildung liefern. Entscheidend ist eine differenzierte Betrachtung entlang lokaler Nachfrageprofile und Finanzierbarkeit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Kommunen und Projektentwickler leitet sich die Aufgabe ab, Produktkonzepte noch pr\u00e4ziser auf lokale Nachfrageprofile zuzuschneiden, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und serielles bzw. teilserielles Bauen, Nachverdichtung und Umnutzung gezielt einzusetzen, um Angebot und Preispunkte in den angespannten Teilm\u00e4rkten zu erweitern.<\/p>\n<p>\u201eDie neue Wohnwetterkarte zeigt das Comeback der Gro\u00dfst\u00e4dte. Die Nachfrage konzentriert sich wieder st\u00e4rker auf die Zentren \u2013 und genau dort fehlen die Wohnungen am meisten. Wir brauchen Tempo bei Planen und Bauen sowie Angebote, die sich breite Einkommensgruppen leisten k\u00f6nnen. Nur so wird der Markt sp\u00fcrbar entlastet\u201c, sagt Alexander Heinzmann, CEO von BPD in Deutschland.<\/p>\n<p>\u201eDie Daten zeigen, wie die R\u00fcckg\u00e4nge bei den Fertigstellungen in den Metropolen durchschlagen, w\u00e4hrend ein verengter Mietmarkt den Verbleib in der Stadt verl\u00e4ngert. H\u00f6here Tarifabschl\u00fcsse, kleinere Haushalte und Zuwanderung st\u00fctzen zus\u00e4tzlich die urbane Wohnortwahl \u2013 das erkl\u00e4rt die neue Hitze in den Zentren\u201c, sagt Felix Embacher, Business Owner RIWIS bei bulwiengesa.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"snk-btn-link\" href=\"https:\/\/www.bpd-immobilienentwicklung.de\/aktuelles\/marktforschung\/wohnwetterkarte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span>Weitere Informationen <\/span><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/BPD_Wohnwetterkarte25_Presse_15x10cm_250928_300dpi3.jpg\" alt=\"\" title=\"BPD_Wohnwetterkarte25_Presse_15x10cm_250928_300dpi3\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1772px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1772\/1181;\" \/>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-media-caption\">Quelle: BPD\/BulwienGesa<\/div>\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der sogenannten Wohnwetterkarte werden Wohntrends und deren Ver\u00e4nderungen anhand einer Farbskala \u00e4hnlich einer Wetterkarte dargestellt. 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