{"id":10734,"date":"2025-10-02T08:51:12","date_gmt":"2025-10-02T08:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=10734"},"modified":"2025-10-02T08:51:12","modified_gmt":"2025-10-02T08:51:12","slug":"neue-studie-von-wueest-partner-co%e2%82%82-emissionen-erstmals-empirisch-nachweisbarer-treiber-von-immobilienwerten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/neue-studie-von-wueest-partner-co%e2%82%82-emissionen-erstmals-empirisch-nachweisbarer-treiber-von-immobilienwerten\/","title":{"rendered":"Neue Studie von W\u00fcest Partner: CO\u2082-\u00a0Emissionen erstmals empirisch nachweisbarer Treiber von Immobilienwerten"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>CO\u2082-Emissionen beeinflussen Immobilienwerte messbar um bis zu \u00b14,7%<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Wie wirkt sich der CO\u2082-Aussto\u00df eines Geb\u00e4udes auf seinen Marktwert aus? Eine neue Studie von W\u00fcest Partner liefert erstmals einen belastbaren empirischen Nachweis: Energieeffiziente Geb\u00e4ude erzielen im Vergleich zum Median einen Wertaufschlag von bis zu 4,7 Prozent, w\u00e4hrend emissionsintensive Objekte entsprechende Abschl\u00e4ge verbuchen m\u00fcssen. Die Studie basiert auf einer Analyse von 766 Transaktionen bei Mehrfamilienh\u00e4usern in Berlin zwischen 2022 und 2025. Dabei wurden sowohl reine Wohngeb\u00e4ude als auch gemischt genutzte Objekte ber\u00fccksichtigt.<\/span><\/p>\n<p>Bei allen 766 Liegenschaften wurden Energiebedarfsberechnungen durchgef\u00fchrt und die CO\u2082-Emissionen simuliert. Um deren Einfluss auf den Immobilienwert exakt zu bestimmen, wurden andere Faktoren wie Lage, Baujahr, Zustand, Zinsniveau und Mietniveau herausgerechnet. Erst dann zeigte sich, welchen Unterschied die CO\u2082-Effizienz tats\u00e4chlich macht.<\/p>\n<p><strong>Zuviel CO\u2082 senkt Kaufpreise messbar<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr jedes zus\u00e4tzliche Kilogramm CO\u2082-Emissionen pro Quadratmeter und Jahr ergibt sich ein durchschnittlicher Preisabschlag von rund zwei Euro pro Quadratmeter. Bezogen auf den Median-Kaufpreis von 2.672,85 Euro pro Quadratmeter bedeutet dies sp\u00fcrbare Wertzuw\u00e4chse f\u00fcr effiziente Geb\u00e4ude und deutliche Nachteile f\u00fcr ineffiziente Objekte. \u201eDer Trend ist eindeutig: CO\u2082-Emissionen entwickeln sich zunehmend zu einem relevanten Bestimmungsfaktor der Immobilienbewertung&#8220;,\u00a0<strong>erkl\u00e4rt R\u00fcdiger Hornung FRICS, Managing Director und Experte f\u00fcr Immobilienbewertung &amp; ESG bei W\u00fcest Partner.<\/strong><\/p>\n<p>Das \u00f6konometrische Modell, das f\u00fcr die Untersuchung eingesetzt wurde, weist eine Erkl\u00e4rungskraft von rund 71 Prozent (R\u00b2) auf. Damit gelingt es, die Preisvariationen im Berliner Markt in hohem Ma\u00dfe abzubilden, was f\u00fcr immobilien\u00f6konomische Studien ein au\u00dfergew\u00f6hnlich hoher Wert ist. Hervorzuheben ist zudem die zeitliche Entwicklung: W\u00e4hrend der Zusammenhang zwischen Emissionen und Kaufpreisen im Jahr 2022 mit einem Korrelationskoeffizienten von \u20130,08 noch kaum messbar war, lag er 2024 bereits bei \u20130,36. Diese Dynamik verdeutlicht, dass CO\u2082-Emissionen zunehmend in die Preisbildung am Immobilienmarkt einflie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Heterogene Effekte nach Energieeffizienzklassen und Baujahren<\/strong><\/p>\n<p>Eine differenzierte Betrachtung nach Energieeffizienzklassen best\u00e4tigt diesen Trend. Geb\u00e4ude der Klasse A erzielen mit einem Medianwert von 4.250 Euro pro Quadratmeter die h\u00f6chsten Preise, w\u00e4hrend die mittleren Klassen C bis G eine auff\u00e4llige Homogenit\u00e4t aufweisen: Ihre Medianwerte bewegen sich zwischen 2.100 und 2.900 Euro pro Quadratmeter. Auff\u00e4llig ist das Bild an den beiden Enden der Skala: Selbst in der schw\u00e4chsten Effizienzklasse H lassen sich in Einzelf\u00e4llen Spitzenpreise von bis zu 14.000 Euro pro Quadratmeter erzielen \u2013 vor allem bei historischen Altbauten in exzellenten Lagen, deren architektonische Qualit\u00e4ten die energetischen Defizite \u00fcberlagern.<\/p>\n<p>Altbauten aus den Jahren 1900 bis 1925 weisen vergleichsweise homogene Emissionen zwischen 50 und 75 Kilogramm CO\u2082 pro Quadratmeter und Jahr auf (m\u00b2a). Neubauten ab 2000 liegen dagegen meist unter 25 kg CO\u2082\/m\u00b2a. Geb\u00e4ude aus der Zeit zwischen 1950 und 2000 zeigen eine besonders hohe Spannweite zwischen 25 und 85 Kilogramm CO\u2082\/m\u00b2a. Diese Unterschiede erkl\u00e4ren sich durch den teils umfassenden Sanierungsstand, teils aber auch durch erheblichen Investitionsstau innerhalb dieses Segments.<\/p>\n<p><strong>Klare Implikationen f\u00fcr Investoren und Eigent\u00fcmer<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Ergebnisse zeigen klar, dass CO\u2082-Emissionen l\u00e4ngst zu einem eigenst\u00e4ndigen Werttreiber geworden sind\u201c,\u00a0<strong>betont Dr. Michael Heigl, Director ESG &amp; Sustainability bei W\u00fcest Partner.\u00a0<\/strong>\u201eEnergieeffizienz sichert nicht nur \u00f6kologische, sondern zunehmend auch \u00f6konomische Vorteile.\u201c Angesichts steigender Energiekosten, versch\u00e4rfter gesetzlicher Anforderungen sowie der zunehmenden ESG-Orientierung institutioneller und privater Investoren erh\u00f6he sich der Druck auf ineffiziente Best\u00e4nde. Umgekehrt wird mit den vorliegenden Daten auch der Business Case einer Energetischen Sanierung alter Best\u00e4nde endlich belegbar.<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige Studie steht auf\u00a0<a title=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=u001.b00YhNV2Nr0-2BaZn7eVNAdUS4bVXxV7PRueOAFjR8DcWCRSPA4kGWTvc9zES-2F-2BjTEvOvr_pLWLS52D16BvkgbJ8ee3XlyktgWjMDzgpPFVAhmULxtYr-2FN1NLn9-2FqpuZL3F6wD6-2FqFrG3MguGGbe9Ei51YZSzNWClVSi5U5eOcc2vlgvr6c9PYAMZBmBEZ17-2F2cZi5Kl97cBfKg5PwKRNL2zWn9SjeJmHLh-2FbrHPztN1awvrji9q3LUP8aquZSrWWfpHzJ0GSarORgCxm-2B3OI44sQAomsxmTZqSSlgrgNB2aYJW37ML58TUqO3KUBRPv0XiGOQ0GHC0sSddrv-2BIwwYhrQvH-2BbYX-2BkVAMFMl2C7QPa-2FgxUZQMsLaaJm2nHp-2BWmrw-2Fg8UkyFRBOnnW9Kmho-2Bgd0PB5A-3D-3D\" href=\"https:\/\/u7061146.ct.sendgrid.net\/ls\/click?upn=u001.b00YhNV2Nr0-2BaZn7eVNAdUS4bVXxV7PRueOAFjR8DcWCRSPA4kGWTvc9zES-2F-2BjTEvOvr_pLWLS52D16BvkgbJ8ee3XlyktgWjMDzgpPFVAhmULxtYr-2FN1NLn9-2FqpuZL3F6wD6-2FqFrG3MguGGbe9Ei51YZSzNWClVSi5U5eOcc2vlgvr6c9PYAMZBmBEZ17-2F2cZi5Kl97cBfKg5PwKRNL2zWn9SjeJmHLh-2FbrHPztN1awvrji9q3LUP8aquZSrWWfpHzJ0GSarORgCxm-2B3OI44sQAomsxmTZqSSlgrgNB2aYJW37ML58TUqO3KUBRPv0XiGOQ0GHC0sSddrv-2BIwwYhrQvH-2BbYX-2BkVAMFMl2C7QPa-2FgxUZQMsLaaJm2nHp-2BWmrw-2Fg8UkyFRBOnnW9Kmho-2Bgd0PB5A-3D-3D\" data-auth=\"NotApplicable\" data-linkindex=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>www.wuestpartner.com<\/u><\/a>\u00a0zum Download bereit.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie wirkt sich der CO\u2082-Aussto\u00df eines Geb\u00e4udes auf seinen Marktwert aus? 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