{"id":10797,"date":"2025-10-06T08:32:56","date_gmt":"2025-10-06T08:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=10797"},"modified":"2025-10-10T08:51:17","modified_gmt":"2025-10-10T08:51:17","slug":"nai-apollo-deutscher-transaktionsmarkt-fuer-wohnportfolios-im-sommer-2025-von-weiteren-stabilisierungstendenzen-gepraegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/nai-apollo-deutscher-transaktionsmarkt-fuer-wohnportfolios-im-sommer-2025-von-weiteren-stabilisierungstendenzen-gepraegt\/","title":{"rendered":"NAI apollo: Deutscher Transaktionsmarkt f\u00fcr Wohnportfolios im Sommer 2025 von weiteren Stabilisierungstendenzen gepr\u00e4gt"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>   <\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Marktaktivit\u00e4ten auf dem deutschen Wohnportfoliotransaktionsmarkt (ab 30 Wohneinheiten) sind laut NAI apollo, Mitglied bei NAI Partners Germany, im dritten Quartal 2025 mit einem Transaktionsvolumen von rund 2 Mrd. Euro auf dem verhaltenen Niveau des Vorquartals verblieben. Gegen\u00fcber dem dritten Quartal 2024 bedeutet dies einen R\u00fcckgang von 25,3 Prozent. F\u00fcr das Gesamtjahr zeigt sich bis dato jedoch ein positiveres Bild: mit insgesamt 6,3 Mrd. Euro und 42.600 verkauften Wohneinheiten liegt das Transaktionsvolumen 6,1 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. Sogar das Gesamtergebnis des Jahres 2023 wird bereits jetzt \u00fcbertroffen (2023: 6,2 Mrd. Euro, 33.700 Wohneinheiten).<\/p>\n<p>\u201eTrotz des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds zeigte sich der Markt f\u00fcr Wohnportfoliotransaktionen weitgehend stabil mit leicht positiven Tendenzen. Die Investorennachfrage konzentrierte sich vor allem auf mittlere Portfoliovolumina, die gro\u00dfen Metropolregionen sowie auf Projektentwicklungen und Neubauobjekte im Core- und Core-Plus-Segment. Zudem ist Kapital weiterhin gezielt in Bestandsportfolios mit Wertsteigerungspotenzial geflossen. Gro\u00dfdeals \u00fcber 500 Mio. Euro blieben in den letzten drei Monaten allerdings g\u00e4nzlich aus\u201c, fasst Dr. Marcel Crommen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von NAI apollo, die Entwicklungen der letzten Monate zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Umsatzsteigerungen in mittelgro\u00dfen Portfoliosegmenten<\/h3>\n<p>\u201eIm Vorjahresvergleich zeigt sich eine Verschiebung der Marktaktivit\u00e4ten hin zu mittelgro\u00dfen Portfoliotransaktionen. Vor allem das Segment zwischen 25 und 50 Mio. Euro sticht heraus. Mit einem Marktanteil von 23 Prozent wuchs das gehandelte Volumen um 145,1 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Auch Deals im Bereich von 50 bis 100 Mio. Euro konnten zulegen, wenn auch moderater \u2013 das Umsatzvolumen stieg um 46,8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro\u201c, sagt Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei NAI apollo. \u201eDie Nachfrage im mittleren Gr\u00f6\u00dfensegment erfolgte \u00fcberwiegend von inl\u00e4ndischen Investoren und richtete sich vor allem auf die gr\u00f6\u00dferen Ballungsr\u00e4ume sowie auf Neubauten und Projektentwicklungen\u201c, f\u00fcgt Stefan Mergen, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der apollo valuation &amp; research GmbH, hinzu. Das umsatzst\u00e4rkste Cluster blieb jedoch das Segment \u00fcber 100 Mio. Euro. Mit 2,4 Mrd. Euro und einem Marktanteil von 38,8 Prozent dominiert es weiterhin. Hier f\u00e4llt auch die bislang gr\u00f6\u00dfte Transaktion des Jahres hinein: der Verkauf von rund 8.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten aus dem offenen Immobilienfonds UniImmo: Wohnen ZBI aus dem ersten Quartal 2025. Dagegen verloren kleinere Deals unter 10 Mio. Euro an Bedeutung. Das Volumen ging im Vorjahresvergleich um 17,7 Prozent auf 272 Mio. Euro zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Gruppe der offenen Immobilien- und Spezialfonds dominiert auf K\u00e4uferseite, Projektentwickler &amp; Bautr\u00e4ger mit dem h\u00f6chsten Verkaufsvolumen<\/h3>\n<p>Zu den wichtigsten K\u00e4ufergruppen z\u00e4hlen im bisherigen Jahresverlauf die offenen Immobilien- und Spezialfonds mit einem Marktanteil von 19,6 Prozent. Ihr Ankaufsvolumen sank jedoch von rund 1,3 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,2 Mrd. Euro in den ersten drei Quartalen 2025. An zweiter Stelle stehen Private-Equity- und Opportunity-Fonds mit 15,6 Prozent, die im Jahresvergleich deutlich zulegen konnten. Ihr Ankaufsvolumen stieg von rund 111 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf aktuell 980 Mio. Euro. Insgesamt entfielen 3,9 Mrd. Euro des Gesamtvolumens (Anteil: 61,6 Prozent) auf inl\u00e4ndische Investoren. Das bedeutet einen R\u00fcckgang um 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Internationale K\u00e4ufer weiteten ihre Aktivit\u00e4ten hingegen aus und steigerten das Ankaufsvolumen um 71,2 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. \u201eW\u00e4hrend deutsche Investoren weiterhin eine eher abwartende Haltung einnehmen, ist das Interesse ausl\u00e4ndischer K\u00e4ufer gestiegen \u2013 sie sehen deutsche Wohnportfolios weiterhin als inflationsgesch\u00fctztes und verl\u00e4ssliches Investitionsziel\u201c, so Kanzler.<\/p>\n<p>Auf der Verk\u00e4uferseite konnten Projektentwickler und Bautr\u00e4ger deutlich zulegen. Ihr Volumen stieg zum Vorjahr um 39,8 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Damit verdr\u00e4ngten sie die bis zur Jahresmitte f\u00fchrenden offenen Immobilien- und Spezialfonds von der Spitzenposition, die mit 1,7 Mrd. Euro nun den zweiten Platz belegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Marktanteil von Projektentwicklungen im dritten Quartal bei rund 49 Prozent<\/h3>\n<p>Der Handel mit Projektentwicklungen hat trotz der schwierigen Rahmenbedingungen deutlich zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte das Transaktionsvolumen von Forward-Deals um 17,5 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Marktanteil von 33,3 Prozent. In den letzten drei Monaten hat sich das Halbjahresergebnis von 1,1 Mrd. Euro nahezu verdoppelt und erreicht damit rund 49 Prozent des Gesamtvolumens des dritten Quartals 2025. \u201eDie geplanten Ma\u00dfnahmen der Regierung, darunter der Bau-Turbo, k\u00f6nnten langfristig Investitionen in nachhaltige Projektentwicklungen weiter anregen, w\u00e4hrend zus\u00e4tzliche F\u00f6rdermittel und vereinfachte Nachverdichtungen Investoren in ohnehin angespannten M\u00e4rkten neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen\u201c, so Kanzler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Verhaltener Optimismus aufgrund schwacher Konjunkturaussichten<\/h3>\n<p>\u201eDer deutsche Wohnportfoliotransaktionsmarkt bleibt trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Risiken gefragt, vor allem auch von internationalen Investoren, die Deutschland weiterhin als sicheren Hafen betrachten. W\u00e4hrend gro\u00dfvolumige Abschl\u00fcsse zuletzt selten waren, bestimmen zunehmend mittlere Portfolios das Transaktionsgeschehen\u201c, sagt Mergen. \u201eDas begrenzte Angebot im Core-Segment st\u00fctzt die Preise in den Metropolen, w\u00e4hrend K\u00e4ufer in sekund\u00e4ren Lagen selektiver agieren und h\u00f6here Renditen verlangen. Core-Assets und mittelgro\u00dfe Portfolios mit einem Manage-to-Green-Ansatz bleiben bevorzugte Zielobjekte. Angesichts des schwachen Neubauvolumens d\u00fcrfte der Angebotsengpass noch mehrere Jahre anhalten, was Preisdynamik und Mieten weiter st\u00fctzen wird\u201c, so Crommen. Ein Fokus der Investoren liegt zunehmend auf nachhaltigen Neubauprojekten, teilweise mit einem hohen Anteil an gef\u00f6rdertem Wohnen. Serielle Bauweisen werden dabei zunehmend st\u00e4rker helfen, die hohen Baukosten und langen Fertigstellungszeiten zu reduzieren. \u201eEine deutlichere Belebung des Transaktionsvolumens wird erst ab 2026 erwartet. F\u00fcr 2025 wird ein Investmentvolumen von unter 10 Mrd. Euro und damit im Bereich des Vorjahresniveaus von 9,4 Mrd. Euro prognostiziert\u201c, erl\u00e4utert Mergen.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Screenshot-2025-10-10-105033.png\" alt=\"\" title=\"Screenshot 2025-10-10 105033\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1071px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1071\/762;\" \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Transaktionsvolumen liegt mit rund 2\u202fMrd.\u202fEuro auf dem Niveau des Vorquartals, w\u00e4hrend das Jahresvolumen von 6,3\u202fMrd.\u202fEuro den Vorjahreswert \u00fcbersteigt. 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