{"id":10879,"date":"2025-10-06T11:18:02","date_gmt":"2025-10-06T11:18:02","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=10879"},"modified":"2025-10-06T11:18:02","modified_gmt":"2025-10-06T11:18:02","slug":"grosse-dynamik-laesst-auf-sich-warten-buerovermietungsmarkt-auf-vorsichtigem-wachstumspfad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/grosse-dynamik-laesst-auf-sich-warten-buerovermietungsmarkt-auf-vorsichtigem-wachstumspfad\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfe Dynamik l\u00e4sst auf sich warten \u2013 B\u00fcrovermietungsmarkt auf vorsichtigem Wachstumspfad"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>   <\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Auf den sieben gr\u00f6\u00dften B\u00fcrovermietungsm\u00e4rkten Deutschlands wurde in den ersten drei Quartalen ein Fl\u00e4chenumsatz von rund 2 Millionen Quadratmetern erzielt. Damit liegt das Ergebnis etwa 5 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. Dabei zeigten sich regional teils sehr unterschiedliche Entwicklungen: Frankfurt (+74 Prozent) verzeichnete den st\u00e4rksten Zuwachs unter den Top-7-St\u00e4dten. Auch Hamburg (+7 Prozent), K\u00f6ln (+3 Prozent) und D\u00fcsseldorf (+2 Prozent) konnten ihren Fl\u00e4chenumsatz leicht steigern, w\u00e4hrend M\u00fcnchen (-7 Prozent), Berlin (-16 Prozent) und Stuttgart (-25 Prozent) R\u00fcckg\u00e4nge registrierten.<\/p>\n<p>Cem Erg\u00fcney, Head of Office Letting Germany bei Colliers: \u201eDer Top-7-Vermietungsmarkt zeigte sich in den ersten neun Monaten insgesamt heterogen. W\u00e4hrend einzelne Standorte sp\u00fcrbare Zuw\u00e4chse gegen\u00fcber dem Vorjahr verzeichneten, liegt das Gesamtvolumen nahezu im f\u00fcnfj\u00e4hrigen Mittel. Die bereits in der ersten Jahresh\u00e4lfte beobachteten gro\u00dfvolumigen Anmietungen waren auch im dritten Quartal ersichtlich, sodass Anmietungen ab 5.000 Quadratmetern weiterhin als zentraler Wachstumstreiber gelten. Hier wurde ein Plus von 14 Prozent im Jahresvergleich erzielt. Auff\u00e4llig ist dabei die regionale Verteilung: Frankfurt allein kommt auf 17 Gro\u00dfabschl\u00fcsse \u2013 und erreicht damit das gleiche Niveau wie die deutlich gr\u00f6\u00dferen M\u00e4rkte Berlin und M\u00fcnchen zusammen. Zus\u00e4tzlich konnte das Gr\u00f6\u00dfensegment von 1.001 bis 2.000 Quadratmetern im Jahresvergleich um 8 Prozent zulegen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Privater Sektor gewinnt an Marktanteil<\/h3>\n<p>Wie bereits im Vorjahr stellt die \u00f6ffentliche Hand mit 298.000 Quadratmetern beziehungsweise 15 Prozent des Gesamtumsatzes die st\u00e4rkste Nachfragergruppe. Dahinter folgt das verarbeitende Gewerbe mit 14 Prozent, dessen Nachfrage jedoch stark regional geb\u00fcndelt ist: Allein M\u00fcnchen und Hamburg vereinen rund zwei Drittel des Fl\u00e4chenumsatzes dieser Branche auf sich. Auf Platz drei liegt der Beratungssektor mit 12 Prozent. Deutlich gewachsen ist das Banken- und Finanzwesen: Dank gro\u00dfvolumiger Abschl\u00fcsse in der ersten Jahresh\u00e4lfte erh\u00f6hte sich der Fl\u00e4chenumsatz um 63 Prozent auf 219.000 Quadratmeter. Ebenfalls stark zulegen konnte die Branche Forschung und Entwicklung, die mit 73.200 Quadratmetern fast 52 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert liegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>B\u00fcrom\u00e4rkte zwischen hoher Verf\u00fcgbarkeit und abnehmenden Fertigstellungen<\/h3>\n<p>Der Leerstand auf den Top-7-B\u00fcrom\u00e4rkten steigt weiter und bel\u00e4uft sich derzeit auf rund 8,1 Millionen Quadratmeter beziehungsweise 8,3 Prozent (Vorjahr: 7 Prozent). Damit erreicht die Fl\u00e4chenverf\u00fcgbarkeit den h\u00f6chsten Stand seit 2010, als 8,7 Millionen Quadratmeter verzeichnet wurden. F\u00fcr das Gesamtjahr 2025 wird mit einem Fertigstellungsvolumen von rund 1,6 Millionen Quadratmetern gerechnet, das bereits zu rund 60 Prozent vorvermietet ist. In den darauffolgenden Jahren wird das Angebot neuer Fl\u00e4chen deutlich sinken: F\u00fcr 2026 sind 1,2 Millionen Quadratmeter mit einer Vorvermietungsquote von 43 Prozent in Planung, 2027 reduziert sich das Fertigstellungsvolumen weiter auf lediglich 820.000 Quadratmeter bei einer Vorvermietung von 45 Prozent. Ein solch geringer Wert konnte zuletzt im Jahr 2018, mit 840.000 Quadratmetern, erfasst werden. In den Jahren 2026 und 2027 entfallen allein auf Berlin rund 780.000 Quadratmeter an Fertigstellungsvolumen. Damit nimmt die Hauptstadt eine zentrale Rolle im bundesweiten Neubaugeschehen ein, weist mit 35 Prozent jedoch eine niedrige Vorvermietungsquote auf. Stuttgart und K\u00f6ln verzeichnen im selben Zeitraum mit jeweils rund 120.000 Quadratmetern das niedrigste Neubauvolumen unter den Top-7-Standorten.<\/p>\n<p>Cem Erg\u00fcney erl\u00e4utert: \u201eF\u00fcr Nutzer bedeutet dies, dass fr\u00fchzeitige Fl\u00e4chenstrategien entscheidend sind, um sich attraktive Standorte zu sichern und zugleich Marktrisiken, wie die Bindung an nicht zukunftsf\u00e4hige Fl\u00e4chen, abzufedern. Der anhaltende Flight-to-Quality-Trend erh\u00f6ht dabei den Druck auf \u00e4ltere Bestandsobjekte. Besonders in den CBD-Lagen f\u00fchrt dies bereits zu einem \u201eWar for Quality\u201c. Eigent\u00fcmer, die ihr Angebot nicht an die ver\u00e4nderten Nutzeranforderungen anpassen, sehen sich zunehmend mit der potenziellen Zunahme des Leerstandes konfrontiert.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Heterogene Mietentwicklung in den Top-7-St\u00e4dten<\/h3>\n<p>Die Spitzenmieten in den Top-7-St\u00e4dten liegen erwartungsgem\u00e4\u00df durchweg \u00fcber dem Vorjahresniveau, vor allem getrieben durch gro\u00dfvolumige Abschl\u00fcsse in Neubauten und Projektentwicklungen. Frankfurt sticht mit einem Anstieg um acht Prozent auf 52,00 Euro pro Quadratmeter hervor. Auch M\u00fcnchen (56,00 Euro) und Stuttgart (37,00 Euro) verzeichneten kr\u00e4ftige Zuw\u00e4chse von jeweils sechs Prozent, w\u00e4hrend Berlin (47,85 Euro) und D\u00fcsseldorf (45,00 Euro) um jeweils f\u00fcnf Prozent sowie Hamburg (36,00 Euro) um drei Prozent zulegten. Bei den Durchschnittsmieten zeigt sich hingegen ein deutlich differenzierteres Bild: Frankfurt verzeichnete mit plus 22 Prozent auf 30,00 Euro den st\u00e4rksten Anstieg und weist damit die h\u00f6chste Durchschnittsmiete unter den Top-7-St\u00e4dten auf. K\u00f6ln folgt mit einem Wachstum von 12 Prozent auf 21,30 Euro. M\u00fcnchen auf 26,50 Euro (+5 Prozent) und Hamburg auf 21,50 Euro (+4 Prozent) bewegten sich moderat nach oben. R\u00fcckl\u00e4ufig waren dagegen Berlin mit minus zehn Prozent auf 26,30 Euro sowie D\u00fcsseldorf und Stuttgart mit jeweils minus drei Prozent auf 20,10 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fazit &amp; Ausblick<\/h3>\n<p>Das dritte Quartal best\u00e4tigt die positive Entwicklung, wenngleich das Wachstum im Vergleich zur ersten Jahresh\u00e4lfte etwas moderater ausf\u00e4llt. \u201eF\u00fcr das Gesamtjahr 2025 erwarten wir einen Fl\u00e4chenumsatz von 2,6 Millionen Quadratmetern \u2013 was eine Steigerung gegen\u00fcber dem Vorjahreswert bedeuten w\u00fcrde. Mit einem ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex von 89 Punkten im dritten Quartal und einer BIP-Erwartung von +1,2 Prozent f\u00fcr 2026 signalisiert das gesamtwirtschaftliche Umfeld jedoch keine ausgepr\u00e4gte Wachstumsdynamik, sodass im kommenden Jahr eher von einer Seitw\u00e4rtsbewegung auszugehen ist\u201c, schlie\u00dft Cem Erg\u00fcney ab.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fl\u00e4chenumsatz in den Top-7 erreichte 2 Millionen Quadratmeter und liegt damit 5 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert. Wie erwartet stieg die Leerstandsquote weiter an und liegt nun bei 8,3 Prozent. <\/p>\n","protected":false},"author":168,"featured_media":10880,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_co_authors":[],"footnotes":""},"categories":[24,10],"tags":[],"type_content":[21,34],"class_list":["post-10879","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markets","category-real-estate","type_content-report","type_content-quarterly"],"acf":{"homepage_featured_article":false},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/168"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10879"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10882,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10879\/revisions\/10882"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10879"},{"taxonomy":"type_content","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/type_content?post=10879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}