{"id":11834,"date":"2025-10-24T16:32:55","date_gmt":"2025-10-24T16:32:55","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=11834"},"modified":"2025-10-24T16:32:55","modified_gmt":"2025-10-24T16:32:55","slug":"aengevelt-expertenrunde-sofort-mit-dem-einsatz-von-ki-starten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/aengevelt-expertenrunde-sofort-mit-dem-einsatz-von-ki-starten\/","title":{"rendered":"Aengevelt-Expertenrunde: Sofort mit dem Einsatz von KI starten"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>\u201eDer Schl\u00fcssel liegt im Machen!\u201c Chiara Aengevelt, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin des DIP-Partners Aengevelt Immobilien brachte auf den Punkt, worin sich ein hochkar\u00e4tiges Expertenpodium einig war, das das D\u00fcsseldorfer Immobilienhaus auf der EXPO REAL veranstaltete. K\u00fcnstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das nicht nur hohe Produktivit\u00e4tsgewinne verspricht, sondern auch dazu beitragen kann, bessere Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln. Das Podium beleuchtete zahlreiche Facetten des Themas. Die wichtigste Botschaft lautete jedoch, sofort mit dem Einsatz von KI anzufangen. Denn im Branchenvergleich liegt die Immobilienwirtschaft schon jetzt im R\u00fcckstand.<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025-10-23-Teilnehmer-Podiumsdiskussion_Digitalisierung-und-KI-Copyrigt-Aengevelt-Immobilien.jpg\" alt=\"\" title=\"2025-10-23 Teilnehmer Podiumsdiskussion_Digitalisierung und KI - Copyrigt Aengevelt Immobilien\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 1772px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1772\/1093;\" \/>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-media-caption\">Teilnehmer der Podiumsdiskussion (von links): Prof. Dr. Tobias Just, IRE|BS, Simone Zapke, Amtsleiterin Bauaufsicht Frankfurt a.M., Chiara Aengevelt, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin Aengevelt Immobilien, Dr. Nino Paulus, CPO &#038; Co-Founder AlphaPrompt, Ralf Siefen, CEO Data Center Group. (Bild: Aengevelt Immobilien)<\/div>\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>   <\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Podiumsdiskussion wurde er\u00f6ffnet von <strong>Prof. Dr. Tobias Just<\/strong>, dem wissenschaftlichen Leiter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IREBS Immobilienakademie. Just pr\u00e4sentierte Zahlen, die nicht nur die st\u00fcrmische Entwicklung der KI dokumentierten, sondern auch zeigten, dass die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, die Bauwirtschaft und die \u00f6ffentliche Verwaltung bei der Entwicklung und Nutzung der KI im Branchenvergleich noch weit hinten liegen. Prof. Just dazu: \u201eWer nicht vorne mitl\u00e4uft, wird bald gar nicht mehr mitlaufen.\u201c<\/p>\n<p>Die KI sei geeignet, die Schw\u00e4chen des Menschen auszugleichen, denn Menschen machen Fehler, sind langsam und werden m\u00fcde, haben Emotionen und agieren sozial und zuf\u00e4llig. Andererseits seien Menschen intelligent und kreativ. Es komme also darauf an, die Prozessketten so zu gestalten, dass die KI die Schritte \u00fcbernimmt, bei denen der Mensch schwach ist, so dass der Mensch seine spezifischen St\u00e4rken besser ausspielen oder sogar Schw\u00e4chen zu St\u00e4rken machen kann.<\/p>\n<p><strong>Prof. Just<\/strong> pr\u00e4sentierte auch aktuelle Forschungsergebnisse vom MIT und aus Harvard, die zeigen, dass die Arbeit mit KI auch die kognitive Leistungsf\u00e4higkeit verschlechtern und die Produktivit\u00e4t senken kann, weil die KI dazu verf\u00fchrt, zu viele Texte, Grafiken und Pr\u00e4sentationen zu generieren, die dann wieder verarbeitet werden m\u00fcssen (\u201eWorkslop\u201c).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Immobilienwirtschaft bedeutet das, den Fokus nicht auf die Automatisierung von Prozessen und Produkten zu richten, sondern auf die Gesch\u00e4ftsmodelle der Kunden. <strong>Prof. Just<\/strong>: \u201eWir machen erst einmal einen total tollen Property Management-Prozess und anschlie\u00dfend wundern wir uns, dass unsere B\u00fcrofl\u00e4chen leer stehen. Dann k\u00f6nnen wir immer noch das B\u00fcrofl\u00e4chenleerstandsmanagement automatisieren, aber wenn wir keine Nutzung haben, haben wir kein Gesch\u00e4ftsmodell.\u201c<\/p>\n<p>Im Anschluss erl\u00e4uterte <strong>Simone Zapke<\/strong>, Amtsleiterin der Bauaufsicht Frankfurt am Main, wie die Verwaltung in zehn Jahren die Digitalisierung des Bauantragsverfahrens bewerkstelligt hat. Anstatt eine Insell\u00f6sung zu erstellen, die bereits in der H\u00e4lfte der Zeit fertig geworden w\u00e4re, hat sich Frankfurt aber daf\u00fcr entschieden, ein System zu erarbeiten, das von allen 38 Bauaufsichten in Hessen genutzt werden kann. Allerdings kann Detailversessenheit dazu f\u00fchren, \u201edass man nie zum Ende kommt\u201c. Simone Zapke: \u201eDigitalisierung im Bauantragsverfahren ist l\u00e4ngst kein Zukunftsprojekt mehr \u2013 wir zeigen, dass sie den Unterschied macht: schneller, transparenter, rechtssicher. Wenn wir Digitalisierung und KI klug nutzen, werden sie zum echten Tempomacher \u2013 f\u00fcr Bauen, Verwaltung und die Stadtentwicklung von morgen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ralf Siefen<\/strong>, CEO der Data Center Group, best\u00e4tigte, welche Produktivit\u00e4tsgewinne darin liegen, wenn man nicht mehr 30 bis 50 Akten zum Bauamt bringen muss, sondern die Unterlagen digital einreichen kann, denn der Bedarf an neuen Rechenzentren steigt in hohem Tempo. Siefen w\u00f6rtlich: \u201eWir erleben aktuell einen doppelten Schub: Auf der Nachfrageseite w\u00e4chst der Bedarf an Rechenzentren rasant, weil nahezu jede Branche ihre Prozesse digitalisiert, vermehrt digitale Gesch\u00e4ftsmodelle entstehen und KI-Anwendungen immer leistungsf\u00e4higere Infrastrukturen erfordern. Gleichzeitig ver\u00e4ndern digitale Werkzeuge und KI unsere eigene Arbeit fundamental. Von KI-gest\u00fctzten Planungstools \u00fcber den Einsatz digitaler Zwillinge bis hin zu Smart Monitoring und zur vorausschauenden Wartung im Betrieb \u2013 intelligente Systeme beschleunigen Abl\u00e4ufe, erh\u00f6hen die Pr\u00e4zision und schaffen mehr Energieeffizienz. Als Entwickler und Anbieter von Rechenzentrumsimmobilien verbinden wir diese beiden Dynamiken: Wir stellen die dringend ben\u00f6tigte Infrastruktur f\u00fcr eine datengetriebene Wirtschaft bereit und nutzen selbst modernste Technologien, um Projekte schneller, nachhaltiger und zukunftssicher umzusetzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Dr. Nino Paulus<\/strong>, CPO &amp; Co-Founder von AlphaPrompt, einem Start-Up, das KI-L\u00f6sungen f\u00fcr die Immobilienbranche entwickelt, berichtete, dass sich die Produktivit\u00e4t der Programmierer durch den Einsatz von KI innerhalb von drei Monaten um 200 % gesteigert hat. Letztlich sei KI genauso ein Werkzeug, wie es einmal Excel gewesen ist: \u201eDas ist ein Tool, das geben wir den Leuten an die Hand und dann m\u00fcssen wir schauen, was die Leute damit machen.\u201c Paulus verwies darauf, dass Entwicklungsprozesse flexibel gestaltet werden m\u00fcssen, um auf die individuellen Kundenanforderungen eingehen zu k\u00f6nnen und ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen zu erstellen: \u201eWer ein Prime-Office sucht und eine Lagerhalle anmietet, hat sich vergriffen. Was bei Immobilien klar ist, gilt auch f\u00fcr Digitalisierung und KI: Nur die richtigen L\u00f6sungen bringen Tempo \u2013 statt Umwege.\u201c<\/p>\n<p><strong>Chiara Aengevelt<\/strong>, gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafterin von Aengevelt Immobilien, berichtete vom KI-Einsatz in ihrem Hause, der Makler von Routinet\u00e4tigkeiten entlastet und es ihnen erleichtert, ihren eigentlichen Aufgaben nachzugehen, n\u00e4mlich den Kontakt und das Netzwerk mit seinen Kunden aufzubauen: \u201eWir sehen in der Praxis, dass KI schon heute ganz konkrete Mehrwerte bringt: Analysen, Pr\u00e4sentationen oder Due-Diligence-Prozesse werden schneller, pr\u00e4ziser und ressourcenschonender umgesetzt. Besonders f\u00fcr den Mittelstand, wo Entscheidungswege kurz sind, kann diese Technologien direkt Wirkung entfalten. Die eigentlichen Bremsen sind nicht technische Grenzen, sondern fehlende Klarheit bei Datenschutz und eine Regulierung, die zu oft ohne Mehrwert f\u00fcr den Endkunden \u00fcberzieht. Mehr Pragmatismus w\u00fcrde hier enorm helfen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ralf Siefen<\/strong> betonte die Rolle der Rechenzentren f\u00fcr die KI. Rechenzentren sorgen nicht nur f\u00fcr Prozessor- und Speicherkapazit\u00e4t, sondern auch f\u00fcr den Schutz der KI. W\u00f6rtlich sagte Siefen, dass Rechenzentren der KI ein \u201eWohlf\u00fchlprogramm\u201c bereitstellen. Siefen best\u00e4tigte die Erfahrungen von Aengevelt Immobilien, dass die Energieinfrastruktur derzeit ein gravierendes Hemmnis bei dem Ausbau der Data Center darstellt. Selbst ein durchschnittliches Rechenzentrum ben\u00f6tigt heute bereits zwischen zwei und sechs Megawatt Strom, Edge-Zentren \u00fcber 20 Megawatt. Allein die Bereitstellung der notwendigen Strominfrastruktur von Leitungen und Umspannwerken erfordert jedoch eine F\u00fclle von Genehmigungsverfahren, die separat vom eigentlichen Baugenehmigungsverfahren erfolgen m\u00fcssen. Der Zeitbedarf f\u00fcr diese Verfahren sei ein Problem, das alle St\u00e4dte in Deutschland betrifft.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend betonte <strong>Prof. Just<\/strong> noch einmal, wie wichtig es f\u00fcr die Immobilienwirtschaft ist, sich mit der KI zu befassen: \u201eEs ist v\u00f6llig egal, ob wir das als Chance oder als Risiko betrachten. Wir sollten das wie Gravitation betrachten. Das wird kommen. Denn in China wird das passieren, in USA wird das passieren, in Afrika wird das passieren. Wir k\u00f6nnen uns eben nicht entziehen. Deswegen m\u00fcssen wir uns damit besch\u00e4ftigen und wir m\u00fcssen eine gute L\u00f6sung haben, damit unsere Unternehmen, unsere B\u00fcrger, aber auch wir als Immobilienbranche damit boxen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Dr. Paulus<\/strong> verwies auf die Unternehmen, die sich fr\u00fchzeitig mit KI befassen: \u201eMan sieht den Unterschied nach au\u00dfen noch nicht, aber wenn die Unternehmen, die heute schon viel machen, einzelne Prozesse angehen, ausprobieren, es hinbekommen, in den n\u00e4chsten ein, zwei Jahren lange Prozessketten mit KI zu verkn\u00fcpfen, dann werden diese von heute auf morgen extrem viel produktiver, viel effizienter, bessere Produkte liefern, g\u00fcnstigere Produkte und die anderen werden sich anschauen, okay, wo k\u00f6nnen wir diese KI kaufen? Da kann ich nur sagen: Die gibt es nicht zu kaufen, die muss jeder von uns selber bauen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Chiara Aengevelt<\/strong> brachte es auf den Punkt: \u201eDer Schl\u00fcssel liegt im Machen, und zwar jetzt und nicht in der Zukunft. Nicht so viel planen, einfach mal beginnen und schauen, wie KI Ihr Unternehmen weiterbringen kann!\u201c<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_video\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-media-embed\"><iframe title=\"Digitalisierung und KI: Die Tempomacher der Immobilienwirtschaft?\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SIXS2qjqmuA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das nicht nur hohe Produktivit\u00e4tsgewinne verspricht, sondern auch dazu beitragen kann, bessere Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln. 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