{"id":12906,"date":"2025-11-13T09:40:15","date_gmt":"2025-11-13T09:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=12906"},"modified":"2025-11-13T10:49:55","modified_gmt":"2025-11-13T10:49:55","slug":"whole-loans-sichern-als-wichtiger-finanzierungsbaustein-die-umsetzbarkeit-vieler-projekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/whole-loans-sichern-als-wichtiger-finanzierungsbaustein-die-umsetzbarkeit-vieler-projekte\/","title":{"rendered":"Whole Loans sichern als wichtiger Finanzierungsbaustein die Umsetzbarkeit vieler Projekte"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>FAP Real Estate Private Debt Report Germany 2025<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Der Markt f\u00fcr alternative Immobilienfinanzierungen bleibt anspruchsvoll, doch die Grundstimmung hellt sich auf. Das Finanzierungsumfeld hat sich gegen\u00fcber dem Vorjahr leicht stabilisiert, die neue Realit\u00e4t hoher Zinsen ist bei den Marktakteuren angekommen. \u00dcberzogene Exit-Annahmen geh\u00f6ren \u00fcberwiegend der Vergangenheit an, die Marktteilnehmer kalkulieren heute deutlich realistischer. Gleichzeitig deutet sich eine vorsichtige Bewegung auf Seiten der Banken an: Erste Bereitschaft zu Haircuts und Forderungsverzichten wird signalisiert und zeigt, dass sich der Markt neu ausrichtet.<\/span><\/p>\n<p>Diese Entwicklungen \u2013 verbunden mit langen Bearbeitungszeiten und anhaltender Zur\u00fcckhaltung bei den klassischen Kreditinstituten \u2013 spielen den alternativen Finanzierern weiterhin in die Karten. Whole Loans und Stretched-Senior-Engagements dominieren das Marktgeschehen und etablieren sich weiterhin als Alternative zur klassischen Bankenfinanzierung. Mit 72 Prozent liegt der durchschnittliche Loan-to-Value (LTV) von Whole Loans leicht unter dem Vorjahreswert, auch hier spiegelt sich der realistischere Marktblick wider.<\/p>\n<p>Der diesj\u00e4hrige\u00a0<strong>FAP Real Estate Private Debt Report Germany 2025<\/strong>\u00a0zeigt ganz klar: Mezzanine-Kapital bleibt ein Nischenprodukt, das auf dem deutschen Markt vorwiegend von kleineren Kreditfonds und Family Offices f\u00fcr kleinteilige Finanzierungen angeboten wird. Internationale Private-Equity-Adressen sind zwar offen f\u00fcr Nachrangfinanzierungen, doch hohe Zinserwartungen und Darlehenszielvolumina ab 20 Mio. Euro aufw\u00e4rts passen h\u00e4ufig nicht zum aktuellen Marktgeschehen.<\/p>\n<p>Der FAP Report bietet einen aktuellen \u00dcberblick \u00fcber den gesamten deutschen Markt f\u00fcr alternative Finanzierungen \u2013 in dieser Breite und Tiefe bislang einzigartig.<\/p>\n<p><strong>Alternative Finanzierer setzen auf Qualit\u00e4t und Stabilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt hat sich die Stimmung unter den alternativen Kapitalgebern im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Dies gilt \u00fcberwiegend f\u00fcr Anbieter von Whole Loans, die gleichzeitig angeben, weiterhin selektiv vorzugehen und sich auf Qualit\u00e4tsobjekte mit stabilen Cashflows zu fokussieren. Auf Asset-Ebene dominieren Wohnen und Mixed Use, w\u00e4hrend Hotels mit tragf\u00e4higen Betreiberkonzepten noch einmal deutlich an Attraktivit\u00e4t gewonnen haben. Aber auch Projektfinanzierungen werden langsam wieder salonf\u00e4hig: Erste Fonds kommen auf den Markt, die sich gezielt mit diesem Segment befassen.<\/p>\n<p>\u201eDie wichtigsten Erkenntnisse unseres Reports: Die Stimmung unter den Finanzierern hat sich verbessert. Kapital ist da, Whole-Loan-Finanzierungen sind verf\u00fcgbar, sogar f\u00fcr gro\u00dfvolumige Projekte. Und auch die Banken sind kompromissbereiter geworden\u201c, sagt Hanno Kowalski, Managing Partner, FAP Group. \u201eBei den Assetklassen gewinnt Hotel, Life-Science-Objekte und Rechenzentren verlieren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWhole Loans haben sich endg\u00fcltig als Standardprodukt im alternativen Finanzierungsmix etabliert\u201c, erg\u00e4nzt Kim Jana Hesse, Senior Vice President, FAP Group. \u201eDie Konditionen von Whole Loans n\u00e4hern sich zunehmend dem Bankniveau an \u2013 bei gleichzeitig h\u00f6herer Geschwindigkeit in der Abwicklung. Das verschafft alternativen Finanzierern klare Wettbewerbsvorteile.\u201c<\/p>\n<p><strong>Investoreninteresse nimmt wieder zu<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals verzeichnet der Markt in diesem Jahr einen leichten Anstieg aktiv investierender institutioneller Anleger, die vor allem im Whole-Loan-Segment engagiert sind und ihr Interesse signalisieren, sich erneut an Finanzierungsprozessen zu beteiligen.<\/p>\n<p>Parallel dazu nimmt auch die Dynamik bei der Auflage neuer Kreditfonds zu \u2013 sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Erste Marktteilnehmer bringen gezielt neue Produkte an den Start, um Chancen im aktuellen Finanzierungsumfeld zu nutzen. Zugleich w\u00e4chst die Investitionsbereitschaft institutioneller Anleger in die Assetklasse Real Estate wieder an, vor allem \u00fcber Fondsstrukturen.<\/p>\n<p>Family Offices bleiben pr\u00e4sent, agieren jedoch \u00fcberwiegend als Eigenkapitalgeber mit kleineren Volumina. Gleichzeitig flie\u00dft zunehmend Kapital gro\u00dfer internationaler Private-Equity-Fonds in den deutschen Markt.<\/p>\n<p><strong>Assetklassen: Wohnen vor Mixed Use vor Logistik \u2013 Hotels auf der \u00dcberholspur<\/strong><\/p>\n<p>Die Assetklassen-Pr\u00e4ferenz ver\u00e4ndert sich kaum im Vergleich zum Vorjahr: Wohnen bleibt gefragt, gefolgt von Mixed Use und Logistik. Bemerkenswert ist jedoch die Entwicklung bei Hotelimmobilien: Sie haben im Jahresverlauf noch einmal deutlich an Beliebtheit gewonnen. Sobald tragf\u00e4hige Betreiber- und klare Nutzungskonzepte vorliegen, begleiten viele Finanzierer solche Projekte. B\u00fcroimmobilien sind weiterhin nur in ESG-konformer Toplage gefragt. Dar\u00fcber hinaus unterscheiden viele Finanzierer wieder st\u00e4rker zwischen Grundst\u00fccken mit und ohne Baurecht. Fl\u00e4chen mit gesichertem Planungsrecht bleiben grunds\u00e4tzlich finanzierbar, allerdings unter konservativen Bedingungen.<\/p>\n<p>\u201eAlternative Finanzierungen sichern in vielen F\u00e4llen die Umsetzbarkeit von Projekten, die bei klassischen Banken derzeit keine Chance h\u00e4tten\u201c, betont Kowalski. \u201eIn Zeiten knapper Liquidit\u00e4t sind sie ein entscheidender Stabilit\u00e4tsfaktor f\u00fcr den Immobilienmarkt.\u201c<\/p>\n<p>Die deutschen A-St\u00e4dte bleiben im klaren Fokus vieler Marktteilnehmer. Gleichzeitig w\u00e4chst die Zahl deutscher alternativer Finanzierer, die verst\u00e4rkt im europ\u00e4ischen Ausland aktiv sind. Zudem zeigt sich ein ungleiches Projektangebot: In den A- und B-St\u00e4dten mangelt es an attraktiven Objekten, w\u00e4hrend das Angebot in C- und D-Standorten sp\u00fcrbar zunimmt. Dort agieren h\u00e4ufig lokal verankerte Entwickler und Bestandshalter mit hoher Marktkenntnis und soliden Gesch\u00e4ftsmodellen, die sich auch in den vergangenen Krisenjahren als stabil und anpassungsf\u00e4hig erwiesen haben.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Markt f\u00fcr alternative Immobilienfinanzierungen bleibt anspruchsvoll, doch die Grundstimmung hellt sich auf. 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