{"id":2304,"date":"2024-10-23T19:00:08","date_gmt":"2024-10-23T19:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=2304"},"modified":"2024-11-11T19:05:20","modified_gmt":"2024-11-11T19:05:20","slug":"investoren-kehren-zurueck-auf-den-wohnungsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/investoren-kehren-zurueck-auf-den-wohnungsmarkt\/","title":{"rendered":"Investoren kehren zur\u00fcck auf den Wohnungsmarkt"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Nach zwei Jahren Flaute auf dem Transaktionsmarkt f\u00fcr Mietwohnungen wittern Investoren wieder Morgenluft. M\u00f6glich wird dieses Comeback durch mehr Verl\u00e4sslichkeit bei den Kaufpreisen, das sinkende Zinsniveau sowie steigende Mieten.<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Anzeichen f\u00fcr ein Comeback des Wohninvestmentmarkts mehren sich. Das legen bereits die Marktberichte der gro\u00dfen Maklerh\u00e4user f\u00fcr das erste Halbjahr 2024 nahe. Beispielsweise verzeichnete Colliers ein Transaktionsvolumen von 2,6 Milliarden Euro im zweiten Quartal, knapp 80 Prozent \u00fcber dem der ersten drei Monate.<\/p>\n<p>Laut dem Colliers-Marktbericht \u201eResidential Investment 2024\/25\u201c hat sich das Investorensentiment bis zum Sommer 2024 nicht nur insgesamt verbessert. Zudem notiert speziell der Wohnimmobiliensektor mit deutlichem Abstand im positiven Bereich, vor den Segmenten Logistik- und Hotelimmobilien. Auch in einer von EY durchgef\u00fchrten Umfrage unter Versicherungsunternehmen gaben 69 Prozent der Befragten an, dass Wohnen f\u00fcr sie die beliebteste Nutzungsart sei.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckkehr zu steigenden Kaufpreisen zeichnet sich ab<\/strong><\/p>\n<p>Ganz wesentlich hat die Belebung des Wohninvestmentmarkts mit der wiedergewonnenen Zinssicherheit und der Kaufpreisstabilit\u00e4t zu tun. Die Kaufpreise f\u00fcr Wohnimmobilien hatten nach einem steilen Anstieg 2022 ihren H\u00f6hepunkt erreicht und sind im Zuge der Zinswende eingebrochen. Die gesunkenen Preise f\u00fchrten zuletzt zu einer wieder steigenden Investorennachfrage, was wiederum eine Trendwende bei den Kaufpreisen wahrscheinlich macht. So verteuerten sich ehrfamilienh\u00e4user im zweiten Quartal 2024 gegen\u00fcber dem ersten Quartal bereits um 4,4 Prozent, im Vorquartal waren die Preise noch um rund 10,5 Prozent gefallen. Das geht aus dem German Real Estate Index (GREIX) hervor, der auf Basis von Transaktionsdaten aus den Kaufpreissammlungen der Gutachteraussch\u00fcsse ermittelt wird.<\/p>\n<p><strong>Durchschnittlich acht Prozent Mietsteigerung innerhalb eines Jahres<\/strong><\/p>\n<p>Was Wohnimmobilien f\u00fcr Investoren besonders attraktiv macht, sind die steigenden Mieten. Im ersten Halbjahr 2024 legten die Mieten f\u00fcr neugebaute Wohnungen laut JLL innerhalb von zw\u00f6lf Monaten in den deutschen Top-Metropolen im Mittel um sieben Prozent zu. In den bundesweit 50 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten stiegen sie um acht Prozent.<\/p>\n<p>Damit hat sich das Tempo noch einmal deutlich beschleunigt: Im ersten Halbjahr 2023 hatten sich laut Colliers die Durchschnittsmieten in den Top-50-St\u00e4dten bei Erstbezug binnen sechs Monaten nur um vier Prozent verteuert. Das markanteste Beispiel f\u00fcr Mietsteigerungen kommt aus der Hauptstadt: In Berlin gab es nach den Ergebnissen des IBB-Wohnungsmarktberichts im vergangenen Jahr ein Plus bei den Angebotsmieten um 21 Prozent. Getrieben werden die Mieten nach Colliers-Angaben vom anhaltenden Bev\u00f6lkerungswachstum und der Zunahme der Haushalte insbesondere in den Gro\u00dfst\u00e4dten. Die sieben gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dte verzeichneten in den vergangenen f\u00fcnf Jahren insgesamt mehr als drei Millionen Zuz\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>Wohnungsmangel befeuert Mietwachstum weiter<\/strong><\/p>\n<p>Der Mangel an Mietwohnungen wird sich auf absehbare Zeit noch weiter versch\u00e4rfen. Das Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung prognostiziert einen deutlichen Anstieg der Einwohnerzahl in Deutschland auf 85,5 Millionen bis 2045 \u2013 ein Wachstum von etwa 800.000 Menschen. Allein in diesem Jahr fehlen nach Angaben des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) deutschlandweit 600.000 Wohnungen. Im ersten Halbjahr 2024 wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamts aber nur 106.700 neue Wohnungen genehmigt. Das sind 21,1 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2023. Das ifo Institut erwartet einen R\u00fcckgang der Baufertigstellungen im Wohnungsbau auf unter 200.000 Wohnungen in den Jahren 2025 und 2026. Somit ist auch k\u00fcnftig weiter mit steigenden Mieten zu rechnen.<\/p>\n<p>Bundesweit ist die Zahl der inserierten Mietwohnungen in den letzten Jahren kontinuierlich r\u00fcckl\u00e4ufig. Seit dem ersten Quartal 2022 werden knapp ein F\u00fcnftel (18 Prozent) weniger Mietwohnungen inseriert. Im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl der Mietwohnungen zuletzt 6,8 Prozent geringer. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang bei den Inseraten sind vielf\u00e4ltig: Frei werdende Wohnungen gehen offenbar nur noch unter der Hand weg, werden gar nicht mehr vermietet oder wandern mutma\u00dflich in den m\u00f6blierten Sektor ab<\/p>\n<p><strong>Umsatzsteigerung f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user von 14 Prozent prognostiziert<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr 2024 geht das Beratungs- und Forschungsinstitut GEWOS davon aus, dass die Transaktionst\u00e4tigkeit bei Mehrfamilienh\u00e4usern weiter zunimmt, auch die Zahl der Gro\u00dftransaktionen und Paketverk\u00e4ufe. Die Kauff\u00e4lle von Mehrfamilienh\u00e4user soll 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent, der Geldumsatz um 14,4 Prozent zunehmen, so die Prognose. GEWOS begr\u00fcndet dies damit, dass sich angesichts der Entwicklung der Kaufpreise ein weiteres Aufschieben von Transaktionen nicht mehr lohne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber INDUSTRIA\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>INDUSTRIA erschlie\u00dft privaten und institutionellen Anlegern Investitionen in Wohnungen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland und bietet ein umfassendes Leistungspaket im Asset &amp; Property Management. Zum 30.06.2024 verwaltet das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main rund 20.500 Wohneinheiten mit einem Volumen von mehr als 4,9 Mrd. Euro und st\u00fctzt sich dabei auf die Erfahrung aus rund 70 Jahren T\u00e4tigkeit am Markt. Die Akquisitionsstrategie von INDUSTRIA ist sowohl auf Neubau- als auch auf Bestandsinvestitionen gerichtet. INDUSTRIA ist Teil der Becken-Gruppe, eines inhabergef\u00fchrten Hamburger Immobilien- und Investmentunternehmens.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.industria-immobilien.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.industria-immobilien.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zwei Jahren Flaute auf dem Transaktionsmarkt f\u00fcr Mietwohnungen wittern Investoren wieder Morgenluft. 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