{"id":2881,"date":"2024-12-10T10:27:37","date_gmt":"2024-12-10T10:27:37","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=2881"},"modified":"2024-12-10T10:27:37","modified_gmt":"2024-12-10T10:27:37","slug":"data-center-entwickeln-sich-zu-core-assets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/data-center-entwickeln-sich-zu-core-assets\/","title":{"rendered":"Data Center entwickeln sich zu Core-Assets"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Dank langfristig wachsender Nachfrage, hohem Interesse an deutschen Standorten, langfristiger Mietvertr\u00e4ge, niedriger Leerstandsrisiken und hoher, stabiler Renditen entwickeln sich Data Center zu Core-Assets. Allerdings m\u00fcssen sie bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich baulicher Gestaltung und Nachhaltigkeitsanforderungen erf\u00fcllen, um auch Akzeptanz bei den Kommunen zu finden.<\/p>\n<p>Data-Center-Immobilien erzielen aktuell Aussch\u00fcttungsrenditen von 6 bis 8 Prozent. Dabei ist zwischen zwei Typen von Rechenzentrums-Immobilien zu differenzieren:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>\u201cHyperscaler\u201c<\/strong> haben in der Regel ein globales Gro\u00dfunternehmen als Single Tenant mit 10- bis 15-j\u00e4hrigen Mietvertr\u00e4gen. Sie gelten als sichere Kapitalanlage. Entsprechend bewegen sich ihre Renditen am unteren Rand des Renditespektrums.<\/li>\n<li><strong>\u201cCo-Location-Rechenzentren\u201c<\/strong> arbeiten dagegen mit bis zu 150 Mietern. Sie ben\u00f6tigen einen gr\u00f6\u00dferen Vertriebsaufwand, generieren aber auch h\u00f6here Renditen und vermeiden zudem das Klumpenrisiko und die damit verbundene Gefahr gr\u00f6\u00dferer zeitgleicher Mietausf\u00e4lle.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Bandbreite bei den Anlegergruppen reicht in Abh\u00e4ngigkeit von Standort und Gr\u00f6\u00dfe eines Data Centers von kapitalkr\u00e4ftigen Investoren aus den USA \u00fcber institutionelle Investoren bis hin zu Family Offices.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfter Standort in Deutschland mit mehr als 80 Rechenzentren auf 70 Hektar Gewerbefl\u00e4che ist die Region Frankfurt u.a. dank B\u00f6rse und Finanzwirtschaft, die einen signifikanten Bedarf an gro\u00dfen Datenmengen haben, die zeitnah zur Verf\u00fcgung stehen m\u00fcssen. Mittlerweile verzeichnen auch andere St\u00e4dte bzw. Gro\u00dfr\u00e4ume wie Berlin, M\u00fcnchen, D\u00fcsseldorf eine wachsende Nachfrage nach Grundst\u00fccken f\u00fcr die Entwicklung von Data Centern. Dies begr\u00fcndet sich u.a. darin, dass Kunden ihre Daten im Geltungsbereich des deutschen Rechtssystems gespeichert haben wollen. Weiteren nachhaltigen Bedarf generiert die \u00f6ffentliche Verwaltung auf dem Weg zur Digitalisierung sowie KI mit ihrem zehn- bis zwanzigfachen Bedarf an Rechenleistung und Speicherplatz.<\/p>\n<p>Der Expansion von Rechenzentren stehen indessen vielerorts noch Vorbehalte seitens Politik, Verwaltung und Anwohnern entgegen. Kritikpunkte sind dabei u.a. Energiebedarf und bauliche Gestaltung. Tats\u00e4chlich haben sich Rechenzentren in Bezug auf Nachhaltigkeit deutlich verbessert: Zum einen wird eine zunehmende Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien angestrebt. Zum anderen sind Rechenzentren gro\u00dfe W\u00e4rmepumpen, d.h. sie machen aus Strom W\u00e4rme, die sinnvoll genutzt werden kann. So werden zum Bespiel im Frankfurter Gallus-Viertel rund 3.000 Wohnungen mit Nahw\u00e4rme aus der Abw\u00e4rme eines Rechenzentrums versorgt und ebenso fast die gesamte Nachbarstadt Raunheim mit knapp 17.000 Einwohnern.<\/p>\n<p>Und bei der baulichen Gestaltung gibt es beispielsweise attraktive Fassadenbegr\u00fcnungen. M\u00f6glich sind zudem hybride L\u00f6sungen. So gibt es in Frankfurt ein Mischgeb\u00e4ude mit Data Center und einem Hotel, das sein gesamtes Warmwasser aus der Abw\u00e4rme bezieht. Sogar Wohnnutzungen in den Obergeschossen von Rechenzentren sind bei entsprechender Gestaltung realisierbar.<\/p>\n<p>Auch Vorbehalte seitens der Kommunen, Data Center generierten nur in begrenztem Umfang Arbeitspl\u00e4tze, greifen zu kurz: Tats\u00e4chlich stellen sie einen bedeutenden Standortfaktor f\u00fcr die umliegende Wirtschaft dar und beg\u00fcnstigen Unternehmensansiedlungen und damit eine Steigerung des Gewerbesteueraufkommens.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> F\u00fcr den Erfolg und die Akzeptanz von Data Centern gilt es, bereits in der Planung win-win-Situationen \u201cvor Ort\u201c zu generieren und damit ihre Akzeptanz zu steigern.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank langfristig wachsender Nachfrage, hohem Interesse an deutschen Standorten, langfristiger Mietvertr\u00e4ge, niedriger Leerstandsrisiken und hoher, stabiler Renditen entwickeln sich Data Center zu Core-Assets. 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