{"id":3143,"date":"2025-01-08T09:51:18","date_gmt":"2025-01-08T09:51:18","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=3143"},"modified":"2025-01-09T07:30:45","modified_gmt":"2025-01-09T07:30:45","slug":"aufschwung-setzt-sich-fort-investmentumsatz-spuerbar-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/aufschwung-setzt-sich-fort-investmentumsatz-spuerbar-gestiegen\/","title":{"rendered":"Aufschwung setzt sich fort: Investment-Umsatz sp\u00fcrbar gestiegen"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>BNP Paribas Real Estate ver\u00f6ffentlicht Investmentzahlen f\u00fcr 2024<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"x_MsoNormal\"><i><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Im Jahr 2024 hat der Investmentumsatz in Deutschland erheblich angezogen. Das Gesamtergebnis bel\u00e4uft sich auf rund 35,2 Mrd. \u20ac, was im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von knapp 27 % entspricht. Die st\u00e4rkste Steigerung verzeichneten Wohninvestments (ab 30 Einheiten), die um fast 78 % auf rund 9,3\u00a0Mrd.\u00a0\u20ac zugelegt haben und mit gut 26 % auch den h\u00f6chsten Marktanteil am Gesamtinvestmentvolumen haben. Im Bereich gewerblicher Immobilieninvestments fiel das Plus mit knapp 15 % und einem Umsatz von gut 25,9 Mrd. \u20ac zwar signifikant niedriger aus, bewegt sich aber im erwarteten Rahmen. Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich demzufolge festhalten, dass sich der im gesamten Jahresverlauf zu beobachtende Aufw\u00e4rtstrend auch im Schlussquartal verfestigt und sogar noch etwas beschleunigt hat. Dies zeigt die aktuelle Analyse von BNP Paribas Real Estate.\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\">Die wichtigsten Ergebnisse im \u00dcberblick:<\/h3>\n<ul>\n<li>Mit knapp 35,2 \u20ac notiert der Investmentumsatz 27 % \u00fcber dem Vorjahreswert<\/li>\n<li>Hiervon entfallen knapp 9,3 Mrd. \u20ac (+78 %) auf das Marktsegment Residential<\/li>\n<li>Gewerbliche Investments kommen auf rund 25,9 Mrd. \u20ac (+15 %)<\/li>\n<li>76 % (19,77 Mrd. \u20ac) des gewerblichen Umsatzes entfallen auf Einzeldeals<\/li>\n<li>Portfolioverk\u00e4ufe kommen insgesamt auf rund 6,1 Mrd. \u20ac<\/li>\n<li>Im gewerblichen Marktsegment liegen Logistik-Investments mit rund 6,9 Mrd. \u20ac an der Spitze, vor Retail-Investments auf Platz zwei mit \u00fcber 6,3 Mrd. \u20ac und B\u00fcro-Investments mit gut 5,2 Mrd. \u20ac<\/li>\n<li>Berlin liegt wieder an der Spitze der deutschen A-Standorte (rund 3,6 Mrd. \u20ac)<\/li>\n<li>Fast alle Netto-Spitzenrenditen im dritten Quartal unver\u00e4ndert<\/li>\n<li>Marktanteil ausl\u00e4ndischer Investoren auf knapp 43 % gestiegen<\/li>\n<li>Gut 1.100 erfasste Transaktionen (nur Gewerbe)<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eBemerkenswert ist vor allem die deutliche Marktbelebung im Bereich Residential. Dies spricht daf\u00fcr, dass die Investoren die mittel- und langfristigen Perspektiven der deutschen Wohnungsm\u00e4rkte weiterhin positiv einsch\u00e4tzen. Verantwortlich f\u00fcr das gestiegene Umsatzvolumen sind nicht zuletzt die weiteren Mietpreiszuw\u00e4chse seit Jahresanfang. In Verbindung mit sinkenden Leitzinsen und damit auch Finanzierungskosten ist von wieder steigenden Kaufpreisen auszugehen, die im hochwertigen Neubausegment bereits im Schlussquartal zu verzeichnen waren. Die sich hieraus ergebenden Wertsteigerungspotenziale machen Wohnungsinvestments f\u00fcr Anleger wieder zunehmend interessant\u201c,\u00a0erl\u00e4utert Marcus Zorn, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Unterstrichen wird diese Aussage dadurch, dass mittlerweile auch wieder erste gr\u00f6\u00dfere Value-add-Deals abgeschlossen werden konnten. Vor diesem Hintergrund \u00fcberrascht es nicht, dass die Assetklasse Residential mit \u00fcber 26 % den h\u00f6chsten Anteil am gesamten Transaktionsvolumen aufweist und Logistik-, Einzelhandels- und B\u00fcro-Investments auf die Pl\u00e4tze verweist.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Gewerblicher Investmentumsatz mit starkem Schlussquartal<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>\u00a0<\/b>Auch im Marktsegment der gewerblichen Immobilieninvestments war eine kleine Jahresendrallye zu verzeichnen, sodass im vierten Quartal fast 8 Mrd. \u20ac Umsatz erfasst werden konnten. Insgesamt liegt das Jahresergebnis mit 25,9 Mrd. \u20ac knapp 15 % h\u00f6her als der vergleichbare Vorjahreswert. Die M\u00e4rkte haben damit die erwartete Erholung fortgesetzt. Erfreulich ist vor allem, dass nicht nur das Umsatzvolumen zugelegt hat, sondern auch die Anzahl der registrierten Transaktionen mit gut 1.100 um gut 16% h\u00f6her liegt als im Vorjahr, was als Indiz f\u00fcr ein wieder gr\u00f6\u00dferes K\u00e4uferinteresse auf breiter Front angesehen werden kann. \u201eDiese positive Marktentwicklung ist vor dem Hintergrund des weiterhin schwierigen konjunkturellen Umfelds nicht selbstverst\u00e4ndlich. F\u00fcr das Gesamtjahr 2024 zeichnet sich eine BIP-Entwicklung im Bereich eines Nullwachstums ab. Auch eine leichte Rezession ist noch nicht ganz ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass auch die Aussichten und die Stimmungslage der Unternehmen noch keine Entwarnung geben. Hierf\u00fcr spricht unter anderem der ifo-Konjunkturindex, der zuletzt zweimal hintereinander gesunken ist. Trotzdem hat das Vertrauen der Investoren in die langfristige Entwicklung der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Volkswirtschaft zugenommen. Vor allem die Perspektiven und Wertsteigerungspotenziale spielen hierbei eine entscheidende Rolle und machen Immobilieninvestitionen wieder zunehmend interessanter\u201c, so Marcus Zorn.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eR\u00fcckenwind kommt auch von den Finanzm\u00e4rkten. Sowohl die EZB als auch die FED haben die Zinswende eingel\u00e4utet und den richtungsweisenden Einlagenzins mittlerweile mehrmals gesenkt. Zwar ist das Tempo weiterer Zinssenkungen noch ungewiss, es zeichnet sich aber ab, dass zumindest die EZB den eingeschlagenen Kurs noch etwas fortsetzen d\u00fcrfte. Ausschlaggebend hierf\u00fcr sind nicht zuletzt die nur sehr moderaten BIP-Prognosen f\u00fcr Deutschland und schwierige politische Gemengelagen in mehreren EU-L\u00e4ndern. Grunds\u00e4tzlich spiegelt sich das gesunkene Zinsniveau bereits deutlich in niedrigeren Swap-S\u00e4tzen wider, wodurch sich die Finanzierungskonditionen bereits sp\u00fcrbar verbessert haben und noch weiter verbessern d\u00fcrften. Auch dieser Trend sollte die Investitionsbereitschaft in den n\u00e4chsten Quartalen zus\u00e4tzlich stimulieren\u201c, erg\u00e4nzt Nico Keller, Deputy CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Logistikobjekte verteidigen ihre Spitzenposition\u00a0<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Betrachtet man nur die gewerblichen Investments, dann haben die Investitionen in Logistikimmobilien ihren im letzten Jahr erstmals erreichten Spitzenplatz verteidigt. Mit einem Transaktionsvolumen von gut 6,87 Mrd. \u20ac haben sie sich an die Spitze der Assetklassen gesetzt und tragen knapp 27 % zum Gesamt-umsatz bei. Damit konnten sie das Vorjahrsergebnis um 13 % steigern und haben sich auch ihrem zehnj\u00e4hrigen Durchschnitt wieder st\u00e4rker angen\u00e4hert (-7 %). Erfreulich ist, dass die positive Umsatzentwicklung sowohl von Einzeltransaktionen (Anteil: 52 %) als auch Portfoliodeals (Anteil: 48 %) getragen wird. Das Interesse der Investoren, gerade an gro\u00dfvolumigen Objekten und Paketen, hat sp\u00fcrbar zugelegt. Insgesamt konnten 19 Abschl\u00fcsse im dreistelligen Millionenbereich erfasst werden. Hiervon entfallen gut 94 % auf ausl\u00e4ndische K\u00e4ufer. Dies spricht daf\u00fcr, dass deutsche Logistikimmobilien gerade f\u00fcr ausl\u00e4ndische Investoren weiterhin eine ausgesprochen attraktive Assetklasse darstellen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Auf Rang zwei folgen Einzelhandelsobjekte, die gut 6,3 Mrd. \u20ac zum gewerblichen Investmentvolumen beisteuern, was einem Anteil von gut 25 % entspricht. Relativ betrachtet haben sie damit 2024 den h\u00f6chsten Zuwachs aller Assetklasse verzeichnet und erreichen ein um fast 28 % besseres Resultat als 2023. Die Nachfrage richtete sich dabei auf ganz unterschiedliche Teilsegmente im breiten Retail-Spektrum, was prinzipiell sehr positiv zu werten ist. Am meisten investiert wurde mit rund 1,85 Mrd. \u20ac in Fach- und Superm\u00e4rkte, gefolgt von Kaufh\u00e4usern mit knapp 1,77 Mrd. \u20ac. Hier traten unter anderem auch eine Reihe von St\u00e4dten als K\u00e4ufer auf, um die Attraktivit\u00e4t ihrer Innenst\u00e4dte zu erhalten und Leerst\u00e4nde zu vermeiden. Nur unwesentlich weniger wurde in Gesch\u00e4ftsh\u00e4user angelegt, die auf ein Umsatzvolumen von rund 1,75 Mrd. \u20ac kommen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Auf dem Podium landen dar\u00fcber hinaus erwartungsgem\u00e4\u00df auch B\u00fcroobjekte, die mit einem Transaktionsvolumen von 5,21 Mrd. \u20ac gut 20 % zum Investmentumsatz beitragen. Trotzdem leidet das B\u00fcrosegment nach wie vor am meisten unter dem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Zum Ausdruck kommt dies auch darin, dass B\u00fcro die einzige Assetklasse ist, die 2024 weniger Investmentvolumen erzielt hat als im Vorjahr(-13 %). Viele Investoren sind nach wie vor verunsichert bez\u00fcglich der nutzerseitigen Nachfrage im Zusammenhang mit den eher moderaten BIP-Prognosen und m\u00f6glichen Auswirkungen von h\u00f6heren Homeoffice-Anteilen. Eine deutliche Erholung auf breiter Front bei B\u00fcro-Investments d\u00fcrfte erst einsetzen, wenn die Konjunktur sp\u00fcrbar an Fahrt aufnehmen wird, wodurch die Nutzernachfrage wieder signifikant ansteigen d\u00fcrfte. Ungeachtet dessen befinden sich einige gr\u00f6\u00dfere Landmark-Deals in Vorbereitung, deren Umsetzung positive Signale f\u00fcr die B\u00fcroinvestmentm\u00e4rkte senden sollte.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Den vierten Platz belegen Hotels, die gut 5 % zum Ergebnis beisteuern. Mit einem Gesamtumsatz von etwa 1,41 Mrd. \u20ac k\u00f6nnen sie ihren Vorjahreswert um rund 5 % steigern. Der leicht positive Aufw\u00e4rtstrend setzt sich aufgrund des steigenden Investoreninteresses fort. Ebenfalls etwas zulegen konnten Investments in Healthcare-Objekte. Mit gut 1,16 Mrd. \u20ac liegt ihr Volumen mehr als 6 % \u00fcber dem Vorjahresergebnis. Von den sehr guten Ums\u00e4tzen der Jahre 2018 bis 2022 sind sie aber immer noch weit entfernt.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>\u00a0<\/b><b>Sowohl Einzeltransaktionen als auch Portfolioverk\u00e4ufe konnten zulegen<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>\u00a0<\/b>Zum gestiegenen Investmentumsatz mit Gewerbeobjekten haben sowohl Einzelobjekte als auch Portfolios beigetragen. Mit einem Umsatzanteil von rund 24 % f\u00e4llt der Portfolioanteil immer noch etwas geringer aus als in vielen vergangenen Jahren. Nichtsdestotrotz konnten Paketverk\u00e4ufe ihr Ergebnis um gut 8 % auf aktuell 6,14 Mrd. \u20ac steigern. Deutlich mehr investiert wurde vor allem in Logistikpakete, aber auch im B\u00fcrosegment waren erste Lichtblicke mit einigen kleineren Portfoliotransaktionen zu beobachten. Mit knapp 19,77 Mrd. \u20ac steuern Einzelobjekte erneut den L\u00f6wenanteil (76 %) zum Gesamtumsatz bei. Im Vorjahresvergleich haben sie um knapp 17 % zugelegt. Hierzu beigetragen haben vor allem Einzelhandelsimmobilien, die ihr Resultat mit 5,15 Mrd. \u20ac mehr als verdoppeln konnten.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Der Anteil ausl\u00e4ndischer Anleger am Gesamtvolumen mit gewerblichen Immobilien hat deutlich angezogen und liegt 2024 bei knapp 43 %. Damit bewegt sich die Beteiligung dieser K\u00e4ufer wieder in etwa auf dem Niveau des langj\u00e4hrigen Schnitts. Diese Entwicklung ist als positives Signal f\u00fcr die deutschen Investmentm\u00e4rkte zu werten, da es unterstreicht, dass Deutschland trotz des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds einen f\u00fcr internationales Kapital unver\u00e4ndert wichtigen und interessanten Markt darstellt, der perspektivisch und bei verbesserten Finanzierungsbedingungen weiter an Bedeutung gewinnen d\u00fcrfte.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>\u00a0<\/b><b>A-Standorte mit Umsatzsprung<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eDass sich die Stimmung der Investoren verbessert hat und sich die Marktaktivit\u00e4ten langsam wieder den aus der Vergangenheit gewohnten Mechanismen ann\u00e4hern, wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass in den A-Standorten ein Umsatzsprung verzeichnet werden konnte. Nachdem gerade die gro\u00dfen St\u00e4dte besonders unter den schwierigen Preisanpassungsprozessen gelitten haben, haben sie jetzt scheinbar den Beginn eines Aufholprozesses eingel\u00e4utet. Mit einem Investmentvolumen von 12,87 Mrd. \u20ac konnten sie ihren Vorjahreswert um rund die H\u00e4lfte steigern\u201c, erl\u00e4utert Nico Keller. Mit weitem Abstand auf Platz 1 liegt Berlin mit einem Ergebnis von knapp 3,55 Mrd. \u20ac, was einem Plus von fast 41 % entspricht. Wesentlich dazu beigetragen hat der Verkauf des KaDeWe an die thail\u00e4ndische Central Group. Auf Platz zwei folgt M\u00fcnchen mit gut 2,68 Mrd. \u20ac. Die bayerische Landeshauptstadt hat damit ihr Vorjahresresultat verdoppelt und weist die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Steigerung aller gro\u00dfen Standorte auf. In Hamburg wurde die 2-Mrd.-\u20ac-Marke ebenfalls geknackt. Mit 2,28 Mrd. \u20ac konnte die Hansestadt ihren Umsatz um stolze 79 % steigern. Auf den weiteren Pl\u00e4tzen folgen Frankfurt mit gut 1,62 Mrd. \u20ac (+36 %) und K\u00f6ln mit knapp 1,17 Mrd. \u20ac. Auch die Domstadt kann ihr Ergebnis mit fast 92 % \u00fcberproportional steigern. Etwas niedriger f\u00e4llt das Umsatzplus mit gut 15 % in D\u00fcsseldorf aus, wo aber trotzdem mit 1,02 Mrd. \u20ac die Milliardenmarke \u00fcberschritten wird. Der einzige A-Standort mit negativer Entwicklung ist Stuttgart, wo ein Transaktionsvolumen von lediglich 555 Mio. \u20ac registriert wurde, was einem R\u00fcckgang um rund ein Viertel entspricht.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Fast alle Renditen unver\u00e4ndert<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Erwartungsgem\u00e4\u00df haben sich die leicht gesenkten Leitzinsen der Notenbanken noch nicht unmittelbar in den Kaufpreisniveaus niedergeschlagen. Demzufolge war auch im vierten Quartal \u00fcberwiegend eine Stabilisierung zu beobachten, sodass sich die meisten Renditen nicht ver\u00e4ndert haben. Die Netto-Spitzenrenditen f\u00fcr B\u00fcroobjekte liegen im Durchschnitt der A-Standorte weiterhin bei 4,36 %. Teuerster Standort ist nach wie vor M\u00fcnchen mit 4,20 %. Dicht dahinter liegen gleichauf Berlin und Hamburg mit jeweils 4,25 %. In K\u00f6ln und Stuttgart werden unver\u00e4ndert 4,40 % notiert, und in Frankfurt und D\u00fcsseldorf sind 4,50 % anzusetzen. Im Logistikmarkt bel\u00e4uft sich die Spitzenrendite trotz der sehr guten Nachfrage aktuell noch auf 4,25 %, und f\u00fcr innerst\u00e4dtische Gesch\u00e4ftsh\u00e4user liegt der Durchschnitt in den A-Standorten stabil bei 3,76 %.\u00a0Bei Fachmarktzentren ist dagegen ein leichter R\u00fcckgang der Spitzenrendite um 10 Basispunkte auf jetzt 4,65 % zu verzeichnen. Dagegen gab es bei Discountern\/Superm\u00e4rkten (4,90 %) und Shoppingcentern (5,60 %) keine Verschiebungen. Etwas anders stellt sich die Situation im Wohnungsmarkt dar. F\u00fcr Neubauobjekte hat sich die Spitzenrendite im Schnitt der A-Standorte um 15 Basispunkte auf 3,58 % reduziert.<\/p>\n<h3><b>Perspektiven<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die weitere Entwicklung der Investmentm\u00e4rkte wird auch 2025 durch unterschiedliche Rahmenbedingungen mit teilweise gegens\u00e4tzlichen Einfl\u00fcssen auf das Investmentgeschehen bestimmt werden. Die aktuellen Prognosen zur BIP-Entwicklung deuten darauf hin, dass das konjunkturelle Umfeld auch 2025 herausfordernd bleiben wird. Die meisten Wirtschaftsinstitute gehen davon aus, dass, wenn \u00fcberhaupt, nur ein bescheidenes Wachstum von deutlich unter 1 % zu erwarten ist. Hinzu kommt eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren hinsichtlich weiterer globaler Entwicklungen. Als Stichworte sind die noch nicht eindeutigen Ma\u00dfnahmen der neuen US-Regierung, beispielsweise bei Z\u00f6llen oder der Unterst\u00fctzung der Ukraine, oder latente Regierungskrisen wie beispielsweise in Frankreich oder \u00d6sterreich zu nennen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Andererseits gibt es eine ganze Reihe von positiven Faktoren, von denen die Investmentm\u00e4rkte profitieren k\u00f6nnten. Hierzu geh\u00f6rt die sp\u00fcrbar verbesserte Stimmung auf Investorenseite und das wachsende Interesse ausl\u00e4ndischer Anleger, das sich in den Ergebnissen des Jahres 2024 widerspiegelt. Dar\u00fcber hinaus deutet einiges darauf hin, dass dem Markt in den n\u00e4chsten Monaten ein zus\u00e4tzliches Angebot zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnte. In Verbindung mit m\u00f6glichen weiteren Leitzinssenkungen und sich verbessernden Finanzierungsbedingungen er\u00f6ffnen sich f\u00fcr Anleger mittel- und langfristig erhebliche Wertsteigerungspotenziale. Voraussetzung hierf\u00fcr ist allerdings das richtige Timing. Es spricht einiges daf\u00fcr, dass K\u00e4ufer sich zunehmend damit besch\u00e4ftigen, den richtigen Zeitpunkt zum Markteinstieg nicht zu verpassen. Die genannten Aspekte d\u00fcrften die Investmentm\u00e4rkte stimulieren und befl\u00fcgeln.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">In der Abw\u00e4gung der unterschiedlichen Einflussparameter, die in \u00e4hnlicher Form ja auch bereits im zweiten Halbjahr 2024 wirksam waren, spricht aus heutiger Sicht vieles daf\u00fcr, dass die positiven Markteinfl\u00fcsse etwas \u00fcberwiegen und sich die sukzessive Erholung der Investmentm\u00e4rkte 2025 fortsetzen wird. Transaktionsvolumina, die sich den langfristigen Durchschnittswerten deutlich ann\u00e4hern, d\u00fcrften aber auch 2025 noch nicht wieder zu erzielen sein. Trotz erheblich besserer Stimmung auf der Anlegerseite wird sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld hierf\u00fcr voraussichtlich noch zu herausfordernd gestalten.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eF\u00fcr das Jahr 2025 erwarten wir demzufolge ein Transaktionsvolumen, das gegen\u00fcber dem Vorjahr noch einmal sichtbar zulegen d\u00fcrfte. Ein Ergebnis von \u00fcber 40 Mrd. \u20ac f\u00fcr Investments in Gewerbe- und Living-Objekte erscheint nicht unrealistisch. Allerdings werden die einzelnen Assetklassen hiervon unterschiedlich profitieren. Das Umfeld f\u00fcr B\u00fcroimmobilien wird sich im laufenden Jahr vorerst vermutlich noch anspruchsvoll gestalten. Im Wohnungssegment und bei Logistikimmobilien ist dagegen eine positivere Entwicklung zu erwarten. Hinsichtlich der Renditeentwicklung deutet alles darauf hin, dass die gesunkenen Zinsniveaus zu leichten Renditekompressionen f\u00fchren werden, sodass die Spitzenrenditen voraussichtlich in den meisten Assetklassen im Jahresverlauf leicht sinken sollten\u201c, fasst Marcus Zorn zusammen.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"snk-btn-link\" href=\"https:\/\/www.realestate.bnpparibas.de\/marktberichte\/investmentmarkt\/deutschland-at-a-glance\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span>Hier geht&#039;s zum ausf\u00fchrlichen Bericht.<\/span><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\n\n<section class=\"snk-section snk-section_xs\">\n\t<div class=\"container container-xs snk-testimonial-container\">\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"snk-testimonial\">\n\t\t\t<div class=\"snk-testimonial-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"snk-testimonial-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"snk-testimonial-content\">\n\t\t\t\t\t\t<figure class=\"snk-testimonial-quote\">\n\t\t\t\t\t\t\t<blockquote><p>Bemerkenswert ist vor allem die deutliche Marktbelebung im Bereich Residential. Dies spricht daf\u00fcr, dass die Investoren die mittel- und langfristigen Perspektiven der deutschen Wohnungsm\u00e4rkte weiterhin positiv einsch\u00e4tzen.<\/p><\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"snk-testimonial-caption snk-text_sm\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-testimonial-name\">Marcus Zorn<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-testimonial-title\">CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\t\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/section>\n\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BNP Paribas Real Estate ver\u00f6ffentlicht Investmentzahlen f\u00fcr 2024: Im Jahr 2024 hat der Investmentumsatz in Deutschland erheblich angezogen. 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