{"id":38834,"date":"2026-07-08T09:00:56","date_gmt":"2026-07-08T09:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=38834"},"modified":"2026-07-09T00:01:14","modified_gmt":"2026-07-09T00:01:14","slug":"berliner-wohnungsmarkt-die-anspannung-im-sommer-vor-der-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/berliner-wohnungsmarkt-die-anspannung-im-sommer-vor-der-wahl\/","title":{"rendered":"Berliner Wohnungsmarkt \u2013 Die Anspannung im Sommer vor der Wahl"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t<h2 class=\"snk-section-headline\">Wachsende Gegens\u00e4tze: Der Berliner Wohnungsmarkt im Sommer vor der Wahl<\/h2>\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Gut zwei Monate vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus f\u00fchren Linke und Gr\u00fcne die Umfragen mit 20 beziehungsweise 19 Prozent an. Dritter ist die AfD mit 18 Prozent und erst auf dem vierten Platz kommt die CDU mit 17 Prozent. Wichtigste Themen f\u00fcr die Wahlberechtigten in Berlin sind Wohnen und Mieten mit 30 Prozent, vor Mobilit\u00e4t mit zw\u00f6lf Prozent. Allerdings traut auch ein F\u00fcnftel der Berliner den Parteien nicht die L\u00f6sung ihrer Probleme zu. Das geht aus dem j\u00fcngsten Berlin-Trend von Infratest Dimap im Auftrag von RBB24-Abendschau und RBB 88,8 hervor.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00dcber Auswirkung und Hintergr\u00fcnde des erwarteten Wahlergebnisses auf das aktuelle Geschehen am Berliner Wohnimmobilienmarkt diskutierten Uwe Bottermann, Rechtsanawalt und Partner bei Bottermann::Khorrami, Philip C. Hetzer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter bei DAHLER Invest, Dr. Simon Kempf, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Periskop Development, Claudius Meyer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer CR Investment Management, Jacopo Mingazzini, Vorstand von The Grounds, und Sascha N\u00f6ske, Vorstand der Strategis AG, im Rahmen einer Online-Pressekonferenz.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Jacopo Mingazzin sieht in dem sich ank\u00fcndigenden Wahlergebnis eine reale Gefahr f\u00fcr die Immobilienwirtschaft. \u201eIch erinnere an die fr\u00fchere rot-rot-gr\u00fcne Wohnungspolitik mit Mietendeckel, ausgeweiteten Milieuschutzgebieten und Vorkaufsrechtsaus\u00fcbungen. Aus meiner Sicht ist damals bewusst Sand ins Getriebe der Immobilienwirtschaft gestreut worden. Eine Wiederauflage dieser Politik ist nach meiner Einsch\u00e4tzung nicht nur f\u00fcr Investoren problematisch, sondern auch f\u00fcr Selbstnutzer und Mieter, weil sie den Wohnungsbau und die Marktaktivit\u00e4t weiter hemmen d\u00fcrfte.\u201c<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>In seiner Analyse bem\u00e4ngelte Sascha N\u00f6ske, der CDU fehle ein erkennbarer Kandidat und eine glaubw\u00fcrdige wirtschaftspolitische Alternative zum linken Lager. Dr. Simon Kempf sah das Problem darin, dass CDU und SPD als Regierungsparteien keine einfache Oppositionsrolle einnehmen k\u00f6nnten. Viele ihrer Reformen, wie etwa die Verwaltungsreform oder schnellere Verfahren, seien wichtig, werden in der breiten \u00d6ffentlichkeit so gut wie gar nicht wahrgenommen. \u201eDie Herausforderung sei, diese Fortschritte \u00fcber das Fachpublikum hinaus verst\u00e4ndlich zu machen.\u201c<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Claudius Meyer kritisierte, dass das konservative Lager weder eine \u00fcberzeugende Person noch ein glaubw\u00fcrdiges Thema biete. \u201eDas Problem der hohen Mieten ist real und wird von linken Parteien besetzt, auch wenn deren L\u00f6sung, insbesondere die Vergesellschaftung von Wohnraum, nicht funktioniert. Das Grundproblem ist ein eklatanter Angebotsmangel; Investitionen, Neubau, Sanierungen und Genehmigungen m\u00fcssen gest\u00e4rkt werden. Daf\u00fcr braucht es einen gro\u00dfen Wurf und keine kleinteiligen Einzelma\u00dfnahmen.\u201c<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Bundesgesetz gegen Vergesellschaftung von Wohnraum wird begr\u00fc\u00dft<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Meyer ist \u00fcberdies sicher, dass die Diskussion um die Vergesellschaftung dem Standort Deutschland insgesamt geschadet und in den vergangenen Jahren Investitionen in Immobilien be- und verhindert hat. \u201eGlobal t\u00e4tige Fondsgesellschaften differenzieren nicht zwischen Deutschland und Berlin. Wenn Enteignungen in der Hauptstadt m\u00f6glich sind, warum sollten sie dann im Rest des Landes ausgeschlossen und auf Mietwohnungen beschr\u00e4nkt sein? Das ist eine Frage, die man uns in den vergangenen Jahren regelm\u00e4\u00dfig gestellt hat.\u201c Daher h\u00e4tte der Bund schon l\u00e4ngst eingreifen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Uwe Bottermann ordnete die Bundesinitiative, mit der SPD und CDU die Vergesellschaftung von Wohnraum per Gesetz verhindern wollen, juristisch ein. \u201eDer Bund kann im Bereich konkurrierender Gesetzgebung grunds\u00e4tzlich L\u00e4nderregelungen sperren. Allerdings muss ein Bundesgesetz substanziell begr\u00fcndet sein und darf nicht nur den Zweck haben, ein Landesgesetz zu verhindern.\u201c Entscheidend sei daher, das Thema als gesamtdeutsche Frage der Investitions- und Rechtssicherheit zu formulieren. Zugleich warnte er: Auch ein Bundesgesetz werde neue verfassungsrechtliche Diskussionen ausl\u00f6sen; der Konflikt sei mit einem Bundesgesetz nicht automatisch erledigt.<\/span><\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Politische Unsicherheit belastet den Immobilienstandort Berlin<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Philip Hetzer berichtete, die jahrelange Drohkulisse der Vergesellschaftung habe bereits zu Zur\u00fcckhaltung bei privaten und institutionellen Investoren gef\u00fchrt. Nach den j\u00fcngsten Signalen aus dem Bund gibt es jedoch erste Anzeichen, dass Investoren Berlin wieder vorsichtig pr\u00fcfen.<\/p>\n<div><\/div>\n<div>F\u00fcr den Bereich der Mehrfamilien- sowie Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4user nannte er im ersten Quartal einen deutlichen R\u00fcckgang der Transaktionszahlen: um 25 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die mit der Vergesellschaftungsdiskussion einhergehende Verunsicherung w\u00fcrden lediglich eigenkapitalstarke Berliner K\u00e4ufer nutzen, um preiswert das eine oder andere Mehrfamilienhaus in ihrer Heimatstadt f\u00fcr ihr Portfolio zu erwerben. Langfristig orientierte Bestandshalter von au\u00dferhalb w\u00fcrden den Berliner Markt dagegen meiden.<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Erleichterungen im Planungsrecht gelten als Erfolg<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Teilnehmer waren sich zudem einig, dass die Wohnungskrise nicht durch Umverteilung bestehender Wohnungen, sondern nur durch mehr Angebot gel\u00f6st werden kann. Dr. Simon Kempf lobte ausdr\u00fccklich Teile der Arbeit der Berliner Stadtentwicklungspolitik der vergangenen zweieinhalb Jahre. Er verwies auf das Schneller-Bauen-Gesetz, den Bauturbo, den Leitfaden f\u00fcr dessen Anwendung und Fortschritte bei festgefahrenen Projekten.<\/p>\n<p>Zugleich betonte Kempf, dass diese Ma\u00dfnahmen allein nicht ausreichten. Der Staat k\u00f6nne den Wohnungsbau nicht allein finanzieren. Entscheidend sei, privates Kapital wieder in den Immobilienmarkt zu lenken. Angesichts attraktiver Staatsanleihen und hoher regulatorischer Risiken m\u00fcsse Immobilieninvestment wieder wettbewerbsf\u00e4higer werden. Kempf nannte als Optionen eine St\u00e4rkung von Eigentum, steuerliche Verbesserungen sowie staatliche B\u00fcrgschaften, die nicht unmittelbar liquidit\u00e4tswirksam seien, aber Finanzierungen erleichtern k\u00f6nnten. Im Vorfeld der anstehenden Abstimmung ginge es hingegen darum, laufende Vorhaben \u201ewahlfest\u201c zu machen. \u201eRichtungsentscheidungen, Beschl\u00fcsse und Abstimmungen sollten so weit wie m\u00f6glich abgeschlossen sein, damit nach personellen Wechseln nicht erneut lange Erkl\u00e4rungs- und Abstimmungsprozesse n\u00f6tig w\u00fcrden\u201c, sagte Kempf. \u201eDenn politische Wechsel verursachen oftmals erhebliche Reibungsverluste.\u201c<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Landespolitik gegen kleine Vermieter<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Beim Mietenkataster differenzierte die Experten zwischen m\u00f6glichem Nutzen und politischem Risiko. Uwe Bottermann sagte: \u201eEin Mietenkataster kann positiv wirken, wenn es der objektiven Erfassung von Bestandsmieten und Mietvertragsqualit\u00e4ten dient und zu einem besseren Mietspiegel f\u00fchrt. Problematisch ist es jedoch, wenn es zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und Vergehen genutzt werden soll. Dann entsteht die Gefahr einer faktischen Selbstbezichtigung von Vermietern.\u201c Philip Hetzer teilte die positive Sicht auf mehr Transparenz, sofern die Daten f\u00fcr einen realistischeren Mietspiegel genutzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Jacopo Mingazzini kritisiert hingegen den Berliner Mietspiegel scharf. \u201eDie Auseinandersetzung um die Ausschreibung zeigt, dass der Senat wissenschaftliche Einw\u00e4nde ignoriert hat.\u201c Aus seiner Sicht sei der Mietspiegel politisch darauf angelegt, niedrige Mieten abzubilden, und daher keine verl\u00e4ssliche Grundlage zur Bestimmung marktgerechter Mieth\u00f6hen. Das Mietenkataster k\u00f6nne unter diesen Voraussetzungen zu einem weiteren Instrument der Regulierung und Sanktionierung werden. \u201eIm Ergebnis haben wir eine Situation, in der ein sehr hoher Anteil privater Kleinvermieter \u00fcber den Ausstieg aus dem Vermietungsmarkt nachdenkt, das zeigen auch Umfrageergebnisse von Haus &amp; Grund.\u201c<\/p>\n<p>Sascha N\u00f6ske wies darauf hin, dass nicht nur Kapitalgeber, sondern auch Projektentwickler, die Neubauten errichteten, Alternativen h\u00e4tten. Wenn Wohnen zu risikoreich oder politisch ungewiss werde, w\u00fcrden Kapazit\u00e4ten in Nutzungen wie Datencenter oder andere Assetklassen gelenkt. Das l\u00f6se jedoch keine Wohnungsnot. Der Wettbewerb um Kapital und unternehmerische Aufmerksamkeit sei real.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/0ea82cea3f8b14592d45a50dc2714f-scaled.jpg\" alt=\"Frankfurter Tor mit markanten T\u00fcrmen und Stra\u00dfenverkehr in Berlin bei Tageslicht.\" title=\"Frankfurter Tor, Berlin im Sommer 2026\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 2560px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 2560\/1576;\" \/>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-media-caption\">Das Frankfurter Tor in Berlin, aufgenommen im Sommer 2026, ikonisches Ensemble am Eingang zur Karl-Marx-Allee. Bildquelle: Daniel Bartos \/ Shutterstock.com<\/div>\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl diskutieren Branchenvertreter die Lage am Wohnungsmarkt. Politische Unsicherheit und die Debatte um Vergesellschaftung bremsen Investitionen; gefordert werden mehr Neubau, Rechtssicherheit und ein belastbarerer Mietspiegel.<\/p>\n","protected":false},"author":471,"featured_media":38831,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_co_authors":[],"footnotes":""},"categories":[24,10],"tags":[],"type_content":[659,21],"class_list":["post-38834","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markets","category-real-estate","type_content-analysis","type_content-report"],"acf":{"homepage_featured_article":false},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/471"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38834"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38840,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38834\/revisions\/38840"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/38831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38834"},{"taxonomy":"type_content","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/type_content?post=38834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}