{"id":4013,"date":"2025-02-10T10:29:22","date_gmt":"2025-02-10T10:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=4013"},"modified":"2025-02-10T15:24:29","modified_gmt":"2025-02-10T15:24:29","slug":"aufhellung-am-wohnimmobilienmarkt-positiver-ausblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/aufhellung-am-wohnimmobilienmarkt-positiver-ausblick\/","title":{"rendered":"Aufhellung am Wohnimmobilienmarkt: Positiver Ausblick"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Aufhellung am Wohnimmobilienmarkt: Positiver Ausblick<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"story-field-teaser\">\n<div class=\"field field--name-field-teaser field--type-text-long field--label-hidden field--item\">\n<p>Das Licht am Ende des Tunnels auf dem Immobilienmarkt wird 2025 heller \u2013 zumindest bei Wohnimmobilien. Die Marktbelebung geht einher mit einem anhaltenden Fokus der Investoren auf Energieeffizienz, erkl\u00e4rt Adalbert Pokorski vom Investment- und Asset-Manager f\u00fcr Wohnimmobilien Greenwater Capital.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"story-body\">\n<div class=\"field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--item\">\n<h5>Ein Beitrag von Adalbert Pokorski, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Greenwater Capital GmbH.<\/h5>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Nachdem die Europ\u00e4ische Zentralbank im Juni 2024 erstmals nach einer Serie von zehn Anhebungen die Zinsen wieder gesenkt hat, hat sich die Lage bei Wohnimmobilien entspannt. Die rund zweij\u00e4hrige Korrektur bei Preisen und besonders bei den Transaktionsvolumina ist zu Ende gegangen. War der Jahresauftakt 2024 bei den Volumina noch krisenhaft schwach, so zogen diese anschlie\u00dfend schrittweise an. Cushman &amp; Wakefield haben allein f\u00fcr das dritte Quartal 2024 Transaktionen von rund 2,7 Mrd. Euro ermittelt. Dies bedeutet eine Steigerung um 90% gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten 2024 wechselten nach Angaben von BNP Paribas Real Estate Wohnimmobilienbest\u00e4nde im Wert von rund 5,9 Mrd. Euro den Besitzer. Damit liegt der Markt zwar noch signifikant unter dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt, aber auf Sicht von drei Quartalen merklich \u00fcber dem Vorjahr, n\u00e4mlich rund 50%. Auch f\u00fcr das vierte Quartal 2024 sollten die Transaktionszahlen eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr aufweisen. Die Preiskorrektur bei Wohnimmobilien war gegen\u00fcber den H\u00f6chstst\u00e4nden 2022 deutlich zu merken, fiel im Vergleich mit anderen Immobilienklassen jedoch teilweise relativ moderat aus, so dass die Mietrenditen laut einer Analyse der DZ Hyp nur um rund ein F\u00fcnftel (Oberzentren) bzw. ein Viertel (Top-Standorte) zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<\/div>\n<h5>Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch<\/h5>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Es spricht viel daf\u00fcr, dass sich der positive Trend der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2024 im neuen laufenden Jahr fortsetzt. Bereits in den vergangenen Monaten haben wir eine verst\u00e4rkte Nachfrage nach Mehrfamilienh\u00e4usern wahrgenommen, wobei sowohl private als auch institutionelle Investoren hier aktiv sind. Zwar ist das Zinsniveau im langj\u00e4hrigen Vergleich immer noch hoch, doch die EZB d\u00fcrfte die Abw\u00e4rtsspirale bei den Zinsen im Jahr 2025 beibehalten und damit f\u00fcr weitere Entspannung am Immobilienmarkt insgesamt sorgen. Durch die Zinssenkungen sinkt die Attraktivit\u00e4t festverzinslicher Wertpapiere und Immobilien gewinnen wieder an Attraktivit\u00e4t. Auch der starke Anstieg der Preise beim Neubau d\u00fcrfte sich abschw\u00e4chen. Bestandshalter waren davon ja ohnehin weniger betroffen, dort machte die Kostenexplosion sich vor allem bei (energetischen) Sanierungen bemerkbar. Im Vergleich mit anderen Immobiliensegmenten profitiert der Wohnungssektor aber vor allem davon, dass die Nachfrage nach dem Produkt \u201eWohnung\u201c auf Mieterseite ungebrochen hoch ist. Hierdurch werden die Bestandsimmobilien aufgrund des schwachen Neubaugesch\u00e4fts immer attraktiver. F\u00fcr Bestandshalter k\u00f6nnte sich die Lage auch durch den m\u00f6glichen anstehenden Machtwechsel in der deutschen Bundesregierung auflockern: So hat zum Beispiel die Union angek\u00fcndigt, im Falle eines Wahlsiegs das umstrittene Geb\u00e4udeenergiegesetz (Heizungsgesetz) abzu\u00e4ndern. Bestandshalter w\u00e4ren somit weniger Druck in puncto ESG-Sanierungen ausgesetzt.<\/p>\n<h5>Mieten d\u00fcrften weiter zulegen<\/h5>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Auch mit weiter steigenden Wohnungsmieten ist 2025 und dar\u00fcber hinaus zu rechnen. Denn die hohe, durch Zuwanderung und eine steigende Zahl von Single-Haushalten getriebene Nachfrage, trifft auf ein immer knapper werdendes Angebot. Das Ziel der Bundesregierung von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr wird Jahr f\u00fcr Jahr drastisch verfehlt, 2024 wahrscheinlich um rund 150.000 Einheiten. Nach Prognose von bulwiengesa fehlen in den kommenden Jahren sogar durchschnittlich mehr als 200.000 Einheiten. Impulse k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise das KfW-F\u00f6rderprogramm \u201eKlimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment\u201c (KNN) liefern. Seit Anfang Oktober und noch bis Ende 2025 werden damit Neubauten mittels verg\u00fcnstigter Zinskonditionen gef\u00f6rdert, wenn die Geb\u00e4ude mindestens dem Effizienzhausstandard 55 entsprechen. Doch die grunds\u00e4tzliche Problematik, dass Projektierer von gr\u00f6\u00dferen Wohneinheiten derzeit meist nur dann Bankfinanzierungen finden, wenn bereits 50 bis 60% der Wohneinheiten ver\u00e4u\u00dfert sind, bleibt weiter bestehen.<\/p>\n<\/div>\n<h5>Energetische Qualit\u00e4t mit entscheidend und einfacher als gedacht zu erreichen<\/h5>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Die Marktbelebung bei Wohnimmobilien geht einher mit einem weiter starken Fokus der Investoren auf ESG-Kriterien, wobei das dominierende Thema hierbei Energieeffizienz ist. Sowohl Objektlage also auch Objektqualit\u00e4t m\u00fcssen stimmen, damit f\u00fcr Wohnimmobilien attraktive Preise erzielt werden k\u00f6nnen und entsprechendes Wertsteigerungspotenzial in der Zukunft besteht. Und die Objektqualit\u00e4t wird zunehmend auch durch energetische Parameter bestimmt. Die gute Nachricht f\u00fcr Investoren: W\u00e4hrend die Lage eines Objekts bekannterma\u00dfen nicht ver\u00e4nderbar ist, ist die energetische Optimierung und damit die Heranf\u00fchrung an zeitgem\u00e4\u00dfe ESG-Kriterien mit weniger Aufwand zu stemmen als vielfach vermutet.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Die schwache Konjunktur am Bau macht es einfacher als noch vor wenigen Jahren, entsprechende Betriebe f\u00fcr die z\u00fcgige Umsetzung energetischer Ma\u00dfnahmen zu finden. Wer als Investor und Asset-Manager \u00fcber ein Netzwerk an regionalen Handwerksbetrieben verf\u00fcgt, ist bez\u00fcglich Preisgestaltung und Verf\u00fcgbarkeit zus\u00e4tzlich im Vorteil. Die Kosten f\u00fcr entsprechende Sanierungen sind in erheblichem Umfang auf die Mieter umlegbar. Bis zu 8% der Kosten k\u00f6nnen auf die Kaltmiete aufgeschlagen werden und gem\u00e4\u00df GEG sind f\u00fcr klimafreundliche Heizungen weitere Sonderumlagen von bis zu 10% m\u00f6glich. Die Warmmiete wird aus Sicht der Mieter in wesentlich geringerem Ma\u00dfe \u2013 oder gar nicht \u2013 tangiert, da die Ersparnisse bei den Heizkosten die Anhebung der Kaltmiete kompensieren.<\/p>\n<\/div>\n<h5>Gute Perspektiven 2025 und dar\u00fcber hinaus<\/h5>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Die Marktbelebung bei Wohnimmobilien ist da \u2013 unbestreitbar. Um vollumf\u00e4nglich davon zu profitieren, f\u00fchrt kein Weg an der Beachtung von ESG-Kriterien vorbei. Die regulatorischen Vorgaben auf nationaler und EU-Ebene tun ein \u00dcbriges, um diesen Trend zu forcieren. Doch Investoren sind gut beraten, neben den ESG-Kriterien weiter auch die Lage und die wirtschaftlichen Standortfaktoren im Blick zu haben.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tango_formatgruppe_fliesstext\">\n<p>Die energetische Qualit\u00e4t von Geb\u00e4uden bleibt als ein Kriterium wichtig und die Wertvorteile solcher Objekte sind offensichtlich. Die ESG-Kriterien sollten dabei bereits beim Ankauf ber\u00fccksichtigt werden oder entsprechende Ma\u00dfnahmen kurzfristig im Anschluss umgesetzt werden, nachdem die Kosten schon beim Erwerb professionell abgesch\u00e4tzt wurden. Wenn dann noch die Mikrolage, die Ausstattung und der Standort stimmen, bieten sich jetzt attraktive Einstiegschancen. Mit weiter nachgebenden Zinsen d\u00fcrften Wohnimmobilien 2025 einen deutlichen R\u00fcckenwind bekommen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"snk-btn-link\" href=\"https:\/\/www.asscompact.de\/nachrichten\/aufhellung-am-wohnimmobilienmarkt-positiver-ausblick?page=0#main-content\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span><\/span><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Licht am Ende des Tunnels auf dem Immobilienmarkt wird 2025 heller \u2013 zumindest bei Wohnimmobilien. 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