{"id":41185,"date":"2026-07-27T07:13:07","date_gmt":"2026-07-27T07:13:07","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=41185"},"modified":"2026-07-27T07:21:32","modified_gmt":"2026-07-27T07:21:32","slug":"dip-bueromarktbericht-1-halbjahr-2026-steigende-mieten-bei-schwachen-umsaetzen-und-wachsenden-leerstaenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/dip-bueromarktbericht-1-halbjahr-2026-steigende-mieten-bei-schwachen-umsaetzen-und-wachsenden-leerstaenden\/","title":{"rendered":"DIP-B\u00fcromarktbericht 1. Halbjahr 2026: Steigende Mieten bei schwachen Ums\u00e4tzen und wachsenden Leerst\u00e4nden."},"content":{"rendered":"\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Halbjahresbilanz 2026 von DIP \u2013 Deutsche Immobilien-Partner.<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Die kontinuierliche Analyse von 15 ausgew\u00e4hlten deutschen B\u00fcrom\u00e4rkten<\/strong><strong> \u2013 darunter Berlin, Bremen, D\u00fcsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, K\u00f6ln, Leipzig, Magdeburg, M\u00fcnchen, N\u00fcrnberg und Stuttgart \u2013 erm\u00f6glicht DIP \u2013 Deutsche Immobilien-Partner einen fundierten Querschnittsvergleich. Dabei lassen sich nicht nur regionale Unterschiede zwischen Nord, S\u00fcd, West und Ost herausarbeiten, sondern auch strukturelle Merkmale in Abh\u00e4ngigkeit von der Marktgr\u00f6\u00dfe der einzelnen St\u00e4dte analysieren.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Laut den Auswertungen von DIP \u2013 Deutsche Immobilien-Partner war in nur zwei der 15 untersuchten B\u00fcrom\u00e4rkte ein Anstieg der Fl\u00e4chenums\u00e4tze zu verzeichnen. Insgesamt zeigt sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 demnach ein leichter R\u00fcckgang der Marktaktivit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Im ersten Halbjahr 2026 belief sich der Gesamtb\u00fcrofl\u00e4chenumsatz (inkl. Eigennutzer) auf rd. 1,59 Mio. m\u00b2. Damit liegt das Ergebnis um rd. 6,2 % unter dem Vorjahresergebnis (1,69 Mio. m\u00b2). Die leichte Erholungsphase, die noch im Jahr 2025 zu beobachten war, ist damit wieder beendet.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Der B\u00fcrofl\u00e4chenleerstand hat in den DIP-M\u00e4rkten binnen Jahresfrist um rd. 11,2 % auf aktuell rd. 9,88 Mio. m\u00b2 zugenommen. Die Leerstandsquote wuchs damit von 6,4 % Ende Juni 2025 auf aktuell 7,3 %.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Gleichzeitig erh\u00f6hte sich indessen die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete in den analysierten deutschen B\u00fcrom\u00e4rkten gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum um EUR 1,44\/m\u00b2 bzw. 4,7 % auf rd. EUR 31,79\/m\u00b2 (1. Halbjahr 2025: rd. EUR 30,35\/m\u00b2). Die mittlere Miete in der City steigerte sich um 2,5 % auf EUR 19,71\/m\u00b2.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die verhalten optimistische Stimmung, die noch im Vorjahr f\u00fcr eine leichte Erholung der Marktaktivit\u00e4t verantwortlich gewesen war (+ 11 % gegen\u00fcber 2024), ist im vorangegangenen Halbjahr wieder einer weitgehend abwartenden Haltung gewichen. Aufgrund des Irankriegs und der dadurch ausgel\u00f6sten Steigerungen bei \u00d6l-, Gas- und Rohstoffpreisen sowie des z\u00f6gerlichen Einsetzens einer konjunkturellen Erholung sehen viele B\u00fcromieter nach wie vor von Neuanmietungen oder gar Kapazit\u00e4tserweiterungen ab. Flexiblere Arbeitsformen (New Work) und die Nutzung des Homeoffice veranlassen manche Arbeitgeber dazu, ihre B\u00fcrofl\u00e4chen sogar zu reduzieren. Diese Faktoren waren daf\u00fcr verantwortlich, dass sich die B\u00fcrom\u00e4rkte an der \u00fcberwiegenden Mehrzahl der DIP-Standorte in schw\u00e4cherer Form zeigten:<\/p>\n<ul>\n<li>Steigende Fl\u00e4chenums\u00e4tze waren lediglich in Berlin (+ 55 %) und M\u00fcnchen (+ 24 %) festzustellen.<\/li>\n<li>Mit einem R\u00fcckgang von lediglich 4 % hielt sich der D\u00fcsseldorfer B\u00fcromarkt noch einigerma\u00dfen stabil.<\/li>\n<li>An allen anderen DIP-Standorten waren die Ums\u00e4tze r\u00fcckl\u00e4ufig, mit R\u00fcckg\u00e4ngen von bis zu 49 % in Frankfurt a. M. oder sogar 74 % in Karlsruhe. Beide F\u00e4lle erkl\u00e4ren sich allerdings aus Stichtagseffekten, die an diesen Standorten im Jahr 2025 f\u00fcr ungew\u00f6hnlich hohe Ums\u00e4tze gesorgt hatten.<\/li>\n<li>Leichte R\u00fcckg\u00e4nge gab es in N\u00fcrnberg (- 7 %), K\u00f6ln (-9 %), Bremen (- 11 %), Hamburg (- 12 %) und Freiburg\/Breisgau (- 14 %).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutlichere Umsatzverluste erlitten Leipzig (- 17 %), Hannover (- 20 %), Stuttgart (- 22 %), Magdeburg (- 25 %) und Essen (- 29 %).<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>B\u00fcromarkt in den \u201eBig Seven\u201c: Uneinheitliche Entwicklung.<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>In der Gruppe der \u201eBig Seven\u201c (Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt\/M., Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen, Stuttgart) zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen, wenn Frankfurt starke R\u00fcckg\u00e4nge und Berlin und M\u00fcnchen hohe Wachstumsraten erzielten. In Summe hielten sich die B\u00fcrofl\u00e4chenums\u00e4tze in den \u201eBig Seven\u201c mit 1,37 Mio. m\u00b2. einigerma\u00dfen stabil (Vorjahr: 1,39 Mio. m\u00b2). Dies entspricht einem geringf\u00fcgigen R\u00fcckgang um 1,4 %. Der Anteil der \u201eBig Seven\u201c an den gesamten analysierten DIP-B\u00fcrom\u00e4rkten hat sich deshalb auf 86 % steigern k\u00f6nnen (Vorjahr: 82 %).<\/li>\n<li>Bei den Spitzenreitern gab es deutliche Bewegungen. Mit einem Umsatzplus von 55 % auf jetzt rd. 380.000\u202fm\u00b2 vermieteter B\u00fcrofl\u00e4che avancierte Berlin zur umsatzst\u00e4rksten Stadt im Bundesvergleich. M\u00fcnchen, langj\u00e4hrig f\u00fchrender Standort, folgt auf Rang zwei mit rd. 355.000\u202fm\u00b2 (+ 24 %). Frankfurt konnte seinen Spitzenplatz aus dem Vorjahr, der durch eine Reihe von Gro\u00dftransaktionen zustande gekommen war, nicht halten und f\u00e4llt mit 177.000\u202fm\u00b2 (- 49 %) auf den vierten Platz zur\u00fcck, da sich Hamburg mit 185.000\u202fm\u00b2 trotz eines leichten Umsatzr\u00fcckgangs von 12 % auf Rang drei schieben konnte.<\/li>\n<li>D\u00fcsseldorf erreichte 106.000\u202fm\u00b2 (- 4 %), K\u00f6ln 95.000\u202fm\u00b2 (- 9 %) und Stuttgart 68.000\u202fm\u00b2 (- 22 %).<\/li>\n<li>Insgesamt ist damit eine Fokussierung der Nachfrage auf die absoluten Top-Standorte festzustellen, von der insbesondere die Bundeshauptstadt profitierte, aber auch die bayerische Landeshauptstadt.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>\u00dcbrige DIP\u2013B\u00fcrom\u00e4rkte mit schw\u00e4cherer Dynamik.<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>In den acht weiteren DIP-B\u00fcrom\u00e4rkten au\u00dferhalb der \u201eBig Seven\u201c ging der B\u00fcrofl\u00e4chenumsatz insgesamt um 28 % auf 222.000\u202fm\u00b2 zur\u00fcck (Vorjahr: 307.500\u202fm\u00b2).<\/li>\n<li>An s\u00e4mtlichen DIP-Standorten au\u00dferhalb der \u201eBig Seven\u201c waren Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge zu verzeichnen.<\/li>\n<li>Die schwache Konjunktur hat damit die kleineren und mittelgro\u00dfen Standorte \u00fcberproportional getroffen.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Leerstand w\u00e4chst weiter \u2013 Angebotsreserven steigen auf allen M\u00e4rkten.<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li>Der Gesamtumfang der kurzfristig verf\u00fcgbaren B\u00fcrofl\u00e4chen in den 15 DIP-Standorten nahm im Jahresverlauf um 996.900 m\u00b2 (+ 11 %) auf rd. 9,9 Mio. m\u00b2 zu. Damit hat sich der bereits im Vorjahr zu beobachtende Trend fortgesetzt, wenngleich mit verminderter Geschwindigkeit (2025 gegen\u00fcber 2024: + 20 %).<\/li>\n<li>Entsprechend erh\u00f6hte sich die durchschnittliche Leerstandsquote binnen Jahresfrist von 6,4 % auf aktuell 7,3 %.<\/li>\n<li>In den \u201eBig Seven\u201c summierte sich der Zuwachs der Angebotsreserve auf rd. 0,77 Mio.\u202fm\u00b2, was einem Anstieg um etwa 10\u202f% entspricht. Damit liegt das verf\u00fcgbare Fl\u00e4chenvolumen dort inzwischen bei rd. 8,20 Mio.\u202fm\u00b2. Die Leerstandsquote steigerte sich in den \u201eBig Seven\u201c von 7,7 % auf 8,4 %.<\/li>\n<li>Ein \u00e4hnlicher Trend zeigt sich in den mittelgro\u00dfen Standorten: In allen analysierten St\u00e4dten stieg auch hier die Angebotsreserve. Insgesamt nahm der Leerstand in diesen St\u00e4dten um rd. 226.400\u202fm\u00b2 bzw. 16\u202f% auf aktuell etwa 1,68 Mio.\u202fm\u00b2 zu.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Spitzen- und Citymieten steigen weiter \u2013 trotz wachsender Angebotsreserven<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete in den 15 analysierten DIP-B\u00fcrom\u00e4rkten legte im Jahresvergleich um 4,7\u202f% zu und erreichte zum Ende des ersten Halbjahres 2026 rd. EUR 31,79\/m\u00b2 (Juni 2025: ca. EUR 30,35\/m\u00b2). Treiber dieser Entwicklung ist der \u201eflight to quality\u201c \u2013 die Nachfrage nach hochwertigen, ESG-konformen und New-Work-geeigneten B\u00fcrofl\u00e4chen, f\u00fcr die das Angebot weiterhin begrenzt ist, w\u00e4hrend nicht mehr zeitgem\u00e4\u00dfe Fl\u00e4chen von wachsenden Leerst\u00e4nden betroffen sind. Mit EUR 60,00\/m\u00b2 bleibt M\u00fcnchen der teuerste B\u00fcromarkt Deutschlands und weist mit 7,1 % zugleich auch den h\u00f6chsten Preisanstieg auf. Danach folgt Frankfurt mit EUR 55,00\/m\u00b2 (+ 6,8 %); auf den R\u00e4ngen drei und vier Berlin (EUR 46,50\/m\u00b2; + 3,3 %) und D\u00fcsseldorf (EUR 46,00\/m\u00b2; + 2,2 %).<\/p>\n<p>Auch das durchschnittliche Mietniveau f\u00fcr B\u00fcrofl\u00e4chen in zentralen Lagen verzeichnete einen Anstieg: In den Citylagen der analysierten M\u00e4rkte stiegen die Durchschnittsmieten binnen Jahresfrist um 2,5 % auf EUR 19,71\/m\u00b2.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f9a4e00ed4ca54b8c5e23f1a0510e78119e45955cd5ae82ccb54202ed4c-scaled.jpg\" alt=\"Deutsche DIP-B\u00fcrom\u00e4rkte 1. 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