{"id":5606,"date":"2025-04-07T07:19:49","date_gmt":"2025-04-07T07:19:49","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=5606"},"modified":"2025-04-07T07:19:50","modified_gmt":"2025-04-07T07:19:50","slug":"die-erholung-der-investmentmaerkte-hat-sich-auch-im-ersten-quartal-fortgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/die-erholung-der-investmentmaerkte-hat-sich-auch-im-ersten-quartal-fortgesetzt\/","title":{"rendered":"Die Erholung der Investmentm\u00e4rkte hat sich auch im ersten Quartal fortgesetzt\u00a0"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>BNP Paribas Real Estate ver\u00f6ffentlicht Investmentzahlen f\u00fcr Q1 2025<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"x_MsoNormal\"><i><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Der Anstieg des Investmentumsatzes in Deutschland hat sich im ersten Quartal 2025 nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch leicht beschleunigt. Mit einem Gesamtergebnis von gut 8,4 Mrd. \u20ac konnte das Transaktionsvolumen im Vorjahresvergleich um gut ein Drittel zulegen. Bemerkenswert ist vor allem die Entwicklung bei Wohninvestments (ab 30 Einheiten), die sich mehr als verdreifacht haben und gut 2,5 Mrd. \u20ac zum Umsatz beisteuern. Demzufolge kommen sie mit knapp 30 % auch auf den gr\u00f6\u00dften Anteil am Gesamtergebnis. Das Transaktionsvolumen mit gewerblichen Immobilien bel\u00e4uft sich im ersten Quartal 2025 auf gut 5,9 Mrd. \u20ac. Die Umsatzsteigerung in diesem Marktsegment f\u00e4llt mit rund 7 % zwar sp\u00fcrbar niedriger aus, best\u00e4tigt aber grunds\u00e4tzlich den bereits Ende letzten Jahres erkennbaren Aufw\u00e4rtstrend. Dies zeigt die aktuelle Analyse von BNP Paribas Real Estate.<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die wichtigsten Ergebnisse im \u00dcberblick:<\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li class=\"x_MsoNormal\">Mit gut 8,4 Mrd. \u20ac notiert der Investmentumsatz 34 % \u00fcber dem Vorjahreswert<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Hiervon entfallen \u00fcber 2,5 Mrd. \u20ac (+227 %) auf das Marktsegment Residential<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Gewerbliche Investments kommen auf gut 5,9 Mrd. \u20ac (+7 %)<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">77 % (4,6 Mrd. \u20ac) des gewerblichen Umsatzes entfallen auf Einzeldeals<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Portfolioverk\u00e4ufe kommen insgesamt auf 1,4 Mrd. \u20ac<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Im gewerblichen Marktsegment liegen B\u00fcro-Investments mit knapp 1,8 Mrd. \u20ac an der Spitze, vor Logistik- und Retail-Investments mit jeweils knapp 1,3 Mrd. \u20ac<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Berlin ist auch Anfang 2025 wieder die Nummer 1 der deutschen A-Standorte (986 Mio. \u20ac)<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Die Netto-Spitzenrenditen haben sich zum Jahresanfang stabil gezeigt<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Der Marktanteil ausl\u00e4ndischer Investoren liegt mit 36 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahres<\/li>\n<li class=\"x_MsoNormal\">Rund 340 erfasste Transaktionen<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eDie sehr deutliche Marktbelebung im Residential-Segment unterstreicht, dass sich die mittel- und langfristigen Perspektiven der deutschen Wohnungsm\u00e4rkte aus Investorensicht positiv darstellen. Aufgrund des nach wie vor zu geringen Neubauvolumens ist auch in den n\u00e4chsten Jahren von erheblichen Nachfrage\u00fcberh\u00e4ngen auszugehen, die sich vermutlich in weiter steigenden Mieten widerspiegeln d\u00fcrften. F\u00fcr Anleger ergeben sich damit attraktive zuk\u00fcnftige Wertsteigerungspotentiale, die Wohninvestments sehr interessant machen\u201c, erl\u00e4utert Marcus Zorn, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Vor diesem Hintergrund waren Investoren auch bereit, in den letzten Monaten wieder moderate Kaufpreissteigerungen im hochwertigen Neubausegment zu akzeptieren. Auch die im Zuge des angek\u00fcndigten Sonderverm\u00f6gens in den letzten Wochen wieder leicht gestiegenen Finanzierungskosten konnten der grunds\u00e4tzlich aufw\u00e4rtsgerichteten Stimmung auf K\u00e4uferseite bislang wenig anhaben. Hierf\u00fcr spricht auch die Tatsache, dass nicht nur im Neubaubereich, sondern auch im Bestandssegment mit Value-Add-Profil eine sp\u00fcrbare Marktbelebung zu beobachten war.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Auch der gewerbliche Investmentumsatz legt im ersten Quartal weiter leicht zu<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eDas Transaktionsvolumen mit gewerblichen Immobilien bel\u00e4uft sich in den ersten drei Monaten des Jahres auf gut 5,9 Mrd. \u20ac und liegt damit etwa 7 % \u00fcber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das Umsatzplus f\u00e4llt damit zwar erheblich geringer aus als im Residential Bereich, unterstreicht aber trotzdem den seit einiger Zeit prinzipiell zu beobachtenden leichten Aufw\u00e4rtstrend. Diese nach wie vor positive Entwicklung ist durchaus bemerkenswert, da das aktuelle Marktgeschehen von ganz unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Zu nennen sind hier u. a. die unver\u00e4ndert schwachen BIP-Prognosen f\u00fcr dieses und n\u00e4chstes Jahr, die nicht auf einen gro\u00dfen Aufschwung der Wirtschaft hindeuten. Und auch die Ungewissheit \u00fcber die Auswirkungen und vor allem die Nachhaltigkeit der Zollerh\u00f6hungen seitens der US-amerikanischen Regierung tr\u00e4gt in erheblichem Ma\u00dfe zur Verunsicherung der Wirtschaft bei\u201c, so Marcus Zorn. \u201eGleichzeitig hat aber die Ank\u00fcndigung des mehrere hundert Milliarden Euro schweren Sonderverm\u00f6gens f\u00fcr Infrastruktur und Umweltschutzma\u00dfnahmen sowie die Schaffung erheblicher finanzieller Spielr\u00e4ume f\u00fcr Verteidigungsausgaben die Hoffnung gen\u00e4hrt, dass die deutsche Wirtschaft hiervon deutlich profitieren k\u00f6nnte. Dies zeigt sich nicht zuletzt auch in der positiven Entwicklung des ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex, der mittlerweile dreimal hintereinander auf zuletzt 86,7 Punkte im M\u00e4rz angezogen hat. Vor allem die Erwartungen haben sp\u00fcrbar zugelegt, was daf\u00fcr spricht, dass viele Unternehmen auf eine deutliche Verbesserung hoffen. Von einer insgesamt besseren Konjunkturentwicklung w\u00fcrden nicht zuletzt auch die Nutzerm\u00e4rkte profitieren und zu einer h\u00f6heren Fl\u00e4chennachfrage beitragen. Auch dies d\u00fcrfte die Investitionsbereitschaft in Immobilien weiter st\u00e4rken\u201c, erl\u00e4utert Marcus Zorn.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eDie in den letzten Wochen zu beobachtende Verteuerung der Finanzierungskosten im Zuge gestiegener Swap-S\u00e4tze sowie die h\u00f6heren Renditen f\u00fcr deutsche Staatsanleihen d\u00fcrften zwar die bis vor kurzem f\u00fcr dieses Jahr erwartete Renditekompression erstmal verschieben, an der grunds\u00e4tzlichen h\u00f6heren Bereitschaft, in Immobilien zu investieren, aber wenig \u00e4ndern. Auch das aktuell deutlich steigende Angebot und die hohe Verkaufsbereitschaft auf Eigent\u00fcmerseite werden in den kommenden Quartalen die sich abzeichnende Marktbelebung weiter unterst\u00fctzen\u201c, erg\u00e4nzt Nico Keller, Deputy CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>B\u00fcroobjekte erobern sich ihre Spitzenposition zur\u00fcck\u00a0<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Betrachtet man nur die gewerblichen Investments, dann konnten B\u00fcroobjekte ihre traditionelle Spitzenposition, die sie in den letzten beiden Jahren an Logistikimmobilien verloren hatten, im ersten Quartal 2025 zur\u00fcckerobern. Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 1,75 Mrd. \u20ac haben sie ihr Vorjahresergebnis verdoppelt und steuern mit fast 30 % am meisten zum gewerblichen Investmentumsatz bei. Wesentlich beeinflusst durch den Verkauf des Upper West in Berlin mit deutlich \u00fcber 400 Mio. \u20ac. Aber auch ohne diese Benchmark-Transaktion h\u00e4tten sich B\u00fcros den ersten Platz gesichert. Verantwortlich hierf\u00fcr ist zum einen eine gestiegene Anzahl an B\u00fcroverk\u00e4ufen, zum anderen aber auch eine sp\u00fcrbare Zunahme des durchschnittlichen Dealvolumens von gut 17 Mio. \u20ac (Q1 2024) auf aktuell rund 30 Mio. \u20ac pro Verkaufsfall. Gerade im mittleren Marktsegment zwischen 25 und 100 Mio. \u20ac wurde eine Reihe von Transaktionen registriert. Hier zeigt sich, dass die Investoren zunehmend wieder Vertrauen in die mittel- und langfristige Entwicklung der deutschen B\u00fcrom\u00e4rkte fassen. Hierzu beigetragen haben nicht zuletzt auch die Nutzerm\u00e4rkte, die im ersten Quartal mit Plus 16 % eine sp\u00fcrbare Erholungstendenz verzeichneten.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Auf den Pl\u00e4tzen zwei und drei folgen nahezu gleichauf Logistik- und Einzelhandelsinvestments mit jeweils knapp 1,3 Mrd. \u20ac, sodass beide Nutzungsarten einen Marktanteil am gewerblichen Investmentumsatz von jeweils knapp 22 % erreichen. F\u00fcr Logistikobjekte, die bei gut 1,29 Mrd. \u20ac liegen, entspricht dieses Resultat einem moderaten R\u00fcckgang um rund 8 %. Verantwortlich hierf\u00fcr ist vor allem das sp\u00fcrbar gesunkene Volumen im Portfoliosegment, wohingegen mit Einzeltransaktionen fast 1,1 Mrd. \u20ac umgesetzt wurden, was dem viertbesten jemals registrierten Ergebnis zum Jahresauftakt entspricht. Bemerkenswert ist vor allem, dass der Umsatz ohne einen einzigen Verkauf im dreistelligen Millionenbereich erzielt werden konnte. Demgegen\u00fcber hat sich die Marktaktivit\u00e4t gerade im mittleren Marktsegment erh\u00f6ht, was auch in der Anzahl der erfassten Deals zum Ausdruck kommt, die um 14 % zugenommen hat.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Umfangreicher fiel der R\u00fcckgang im Einzelhandelssegment aus, wo das Ergebnis mit aktuell 1,28 Mrd. \u20ac etwa 35 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert notiert. Allerdings ist dabei zu ber\u00fccksichtigen, dass im ersten Quartal 2024 auch ein au\u00dfergew\u00f6hnlich starkes Resultat erreicht wurde. Einer der gr\u00f6\u00dften Abschl\u00fcsse Anfang 2025 war der Verkauf des B5 Outlet Center in Wustermark f\u00fcr \u00fcber 200 Mio. \u20ac. Besonders beliebt bei Investoren waren erneut Fach- und Superm\u00e4rkte, die rund 831 Mio. \u20ac zum Umsatz mit Retail-Objekten beigetragen haben, was einem Anteil von fast 65 % entspricht. Auf innerst\u00e4dtische Gesch\u00e4ftsh\u00e4user entfielen weitere 135 Mio. \u20ac und damit knapp 11 % aller Einzelhandel-Investments.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Den vierten Platz belegen Healthcare-Objekte mit einem Volumen von 580 Mio. \u20ac, was einer Steigerung von 144 % entspricht. Von den hohen Ums\u00e4tzen der Jahre 2020-2022 ist diese Assetklasse aber nach wie vor noch weit entfernt. Nahezu unver\u00e4ndert zeigt sich der Umsatz mit Hotels, der mit 238 Mio. \u20ac fast exakt auf Vorjahresniveau liegt. Das grunds\u00e4tzlich deutlich gestiegene Interesse vieler Anleger spiegelt sich auch im ersten Quartal 2025 noch nicht nachhaltig in den erfassten Transaktionsvolumina wider.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Vor allem Portfolioverk\u00e4ufe verzeichnen ein deutliches Umsatzplus<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Zwar haben sowohl Einzel- als auch Portfoliotransaktionen ihren Umsatz steigern k\u00f6nnen, mit knapp 4 % fiel die Zunahme bei Einzelobjekten allerdings vergleichsweise moderat aus. Sp\u00fcrbar h\u00f6here Zuw\u00e4chse verzeichneten Paketverk\u00e4ufe, die beim Transaktionsvolumen um fast 19 % zugelegt haben. Ihr Anteil am Gesamtumsatz mit gewerblichen Immobilien bel\u00e4uft sich damit auf 23 %, der h\u00f6chste Anteil der letzten drei Jahre. Mit Abstand am meisten investiert wurde in Einzelhandelsportfolios mit 682 Mio. \u20ac, gefolgt von Healthcare-Abschl\u00fcssen mit 380 Mio. \u20ac und Logistikpaketen mit 208 Mio. \u20ac. Demgegen\u00fcber konnten im Jahresauftaktquartal noch keine Portfoliotransaktionen mit B\u00fcro- oder Hotelobjekten registriert werden.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Der Anteil ausl\u00e4ndischer Anleger am Gesamtumsatz mit gewerblichen Immobilien bewegt sich mit 36 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahreswertes. Auch im langfristigen Vergleich wird damit eine vergleichbare Gr\u00f6\u00dfenordnung wie in den jeweils ersten Quartalen der letzten zehn Jahre erreicht. Die h\u00f6chsten Anteile am gewerblichen Gesamtumsatz steuerten erwartungsgem\u00e4\u00df europ\u00e4ische Investoren mit knapp 19 % bei, gefolgt von nordamerikanischen K\u00e4ufern, die auf knapp 15 % kommen.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>A-Standorte in etwa auf Vorjahresniveau<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eDas Transaktionsvolumen in den deutschen A-Standorten (Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen, Stuttgart) bel\u00e4uft sich in den ersten drei Monaten auf rund 2,52 Mrd. \u20ac und liegt damit niedriger (-10 %) als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Grunds\u00e4tzlich ist das Marktgeschehen in den gro\u00dfen St\u00e4dten zwar etwas lebhafter geworden, gleichzeitig gibt es aber weiterhin noch relativ wenige Gro\u00dfabschl\u00fcsse. Bislang konnten lediglich drei Verk\u00e4ufe im dreistelligen Millionenbereich get\u00e4tigt werden. Vor diesem Hintergrund ist innerhalb der einzelnen St\u00e4dte eine unterschiedliche Entwicklung zu beobachten\u201c,\u00a0erl\u00e4utert Nico Keller. Mit weitem Abstand auf Platz 1 liegt Berlin mit einem Ergebnis von 986 Mio. \u20ac, was einem Plus von 115 % entspricht. Wesentlich dazu beigetragen hat nicht zuletzt der Verkauf des Upper West an das Family Office der Schoeller Group. Auf dem zweiten Rang platziert sich M\u00fcnchen mit 508 Mio. \u20ac. Anders als in der Hauptstadt liegt das Ergebnis hier aber etwa 60 % unter dem Vorjahreswert. In der bayerischen Landeshauptstadt konnte lediglich ein Gro\u00dfabschluss im unteren dreistelligen Millionenbereich gez\u00e4hlt werden, wohingegen der Vorjahreswert ganz wesentlich durch den Verkauf der 5 H\u00f6fe f\u00fcr 700 Mio. \u20ac beeinflusst wurde. Den Sprung aufs Podium hat au\u00dferdem Hamburg geschafft, wo 456 Mio. \u20ac angelegt wurden, was einem Plus von gut 21 % entspricht. Hierzu beigetragen hat in erster Linie der Verkauf von 13 Pflegeheimen der Deutsche Wohnen an die Stadt Hamburg. Auf den weiteren Pl\u00e4tzen folgen D\u00fcsseldorf mit 249 Mio. \u20ac (-23 %), K\u00f6ln mit 87 Mio. \u20ac (-40 %) und Stuttgart mit 71 Mio. \u20ac (+16 %).<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Renditen im ersten Quartal 2025 stabil<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Nachdem fast alle Marktteilnehmer Ende letzten Jahres davon ausgingen, dass im Laufe des Jahres 2025 erste Renditekompressionen zu erwarten sind, hat sich die Situation aktuell erheblich ge\u00e4ndert. Verantwortlich hierf\u00fcr sind in den letzten Wochen gestiegene Finanzierungskosten, h\u00f6here Renditen f\u00fcr deutsche Staatsanleihen und aktuell nur schwer kalkulierbare Leitzinsentscheidungen der gro\u00dfen Notenbanken aufgrund der erwarteten Auswirkungen der Zollerh\u00f6hungen der USA. Demzufolge zeigen sich die Renditen zum Jahresanfang unver\u00e4ndert. Die Netto-Spitzenrenditen f\u00fcr B\u00fcros liegen im Schnitt der A-Standorte bei 4,36 %. Teuerster Standort bleibt M\u00fcnchen mit 4,20 %. Dahinter folgen Berlin und Hamburg mit 4,25 %. In K\u00f6ln und Stuttgart werden 4,40 % notiert und in Frankfurt und D\u00fcsseldorf sind 4,50 % anzusetzen. F\u00fcr Logistikobjekte liegt die Spitzenrendite bei 4,25 %, und f\u00fcr Gesch\u00e4ftsh\u00e4user im Durchschnitt der A-Standorte bei 3,76 %. Auch bei Fachmarktzentren (4,65 %), Discountern\/Superm\u00e4rkten (4,90 %) und Shoppingcentern (5,60 %) sind keine Ver\u00e4nderungen zu beobachten. Im Wohnungsmarkt bewegt sich die Spitzenrendite f\u00fcr Neubauobjekte im Schnitt der gro\u00dfen Standorte nach wie vor bei 3,58 %.<\/p>\n<h3 class=\"x_MsoNormal\"><b>Perspektiven<\/b><\/h3>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die weitere Entwicklung der Investmentm\u00e4rkte unterliegt ganz unterschiedlichen Einflussfaktoren und wird sich einem ausgesprochen heterogenen Umfeld stellen m\u00fcssen, bei dem dar\u00fcber hinaus das Risiko besteht, dass es sich mehrmals und kurzfristig elementar \u00e4ndern k\u00f6nnte. Zu erwartende Effekte resultieren dabei sowohl aus nationalen als auch internationalen Entwicklungen und Zusammenh\u00e4ngen, deren Auspr\u00e4gung kaum vorhersehbar ist. Zu nennen sind hier einerseits die gro\u00dfen Risiken f\u00fcr die gesamte Weltwirtschaft, die aus den angek\u00fcndigten Z\u00f6llen der USA resultieren und das Potential f\u00fcr einen ausgewachsenen Handelskrieg in sich tragen. Sollte das Worst-Case-Szenario eintreten, k\u00f6nnte das verheerende Folgen f\u00fcr die weitere konjunkturelle Entwicklung vieler L\u00e4nder haben. Andererseits steht gerade f\u00fcr Deutschland das beschlossene Sonderverm\u00f6gen, in Verbindung mit den gr\u00f6\u00dferen finanziellen Freir\u00e4umen f\u00fcr Verteidigungsausgaben, als Instrument f\u00fcr zus\u00e4tzliche Wachstumsimpulse zur Verf\u00fcgung, sodass in den n\u00e4chsten Jahren von einem etwas h\u00f6heren BIP-Wachstum auszugehen sein d\u00fcrfte als bisher prognostiziert. Aufgrund von umfangreichen Sekund\u00e4reffekten w\u00fcrde dies auch die Nutzerm\u00e4rkte stimulieren, wodurch sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr Immobilieninvestitionen weiter verbessern sollten. Welche der skizzierten Risiken und Chancen die M\u00e4rkte letztendlich st\u00e4rker beeinflussen werden, ist nicht valide vorherzusagen. Nicht zuletzt deshalb, weil es eine gro\u00dfe Ungewissheit gibt, wie nachhaltig politische Entscheidungen sein werden und ob sich bei einem erneuten Kurswechsel nicht m\u00f6glicherweise das Investitionsumfeld erneut vollst\u00e4ndig \u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Einen weiteren Einflussfaktor stellen die Finanzierungsbedingungen dar. In den letzten Wochen gestiegene Swap-Rates aber auch h\u00f6here Renditen f\u00fcr deutsche Staatsanleihen deuten momentan nicht auf Preissteigerungen und damit sinkende Renditen hin. Allerdings sollten kurzfristige Ver\u00e4nderungen im Zuge der Ank\u00fcndigung bestimmter Ma\u00dfnahmen und\/oder Pakete auch nicht \u00fcberbewertet werden, da abzuwarten bleibt, ob die Anpassungen wirklich nachhaltig sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die sich abzeichnende Inflationsentwicklung. Die Inflation d\u00fcrfte in weiten Teilen der Welt im Laufe des Jahres eher wieder anziehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die gro\u00dfen Notenbanken die Leitzinsen weiter kontinuierlich senken werden, ist vor diesem Hintergrund nur noch sehr gering. Es deutet vielmehr alles darauf hin, dass sich Finanzierungen im weiteren Jahresverlauf wenig oder gar nicht verbilligen d\u00fcrften.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Von der skizzierten Gemengelage in Verbindung mit einer daraus resultierenden Planungsunsicherheit k\u00f6nnten Immobilieninvestitionen aber auch profitieren. Gerade in unsicheren Zeiten mit starken Schwankungen bei der Wertentwicklung vieler Assetklassen steht f\u00fcr viele gro\u00dfe Investoren h\u00e4ufig eine breitere Diversifizierung ihres Portfolios im Vordergrund. Davon profitieren in der Regel weniger volatile Assetklassen, bei denen Immobilien meistens an erster Stelle stehen. Dies k\u00f6nnte f\u00fcr eine deutliche Steigerung des Interesses, gerade auch internationaler Anleger, an Investitionen in deutsche Immobilien sprechen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u201eIn der Gesamtbetrachtung der skizzierten Einflussparameter zeigt sich, dass Vorhersagen nur im Rahmen von Szenarien erfolgen k\u00f6nnen, da f\u00fcr st\u00e4rker quantitativ untermauerte Prognosen die Unsicherheit bez\u00fcglich der weiteren Entwicklung vieler wichtiger Faktoren aktuell zu gro\u00df ist. Aus unserer Sicht ist im wahrscheinlichsten Szenario eine beschleunigte Erholung der deutschen Wirtschaft zu erwarten, von der die Nutzerm\u00e4rkte profitieren werden. Im Zuge der anziehenden Fl\u00e4chennachfrage werden Investitionen zunehmend attraktiver. Hinzu kommt, dass insgesamt eine st\u00e4rkere Hinwendung vieler Anleger in Richtung der sicheren Assetklasse Immobilie wahrscheinlich ist. In der Konsequenz sollte das Transaktionsvolumen im Laufe des Jahres weiter moderat steigen. An der Ende des letzten Jahres abgegebenen Prognose, dass ein Ergebnis von \u00fcber 40 Mrd. \u20ac f\u00fcr Investments in Gewerbe- und Wohnobjekte nicht unrealistisch erscheint, halten wir fest. Bei der Renditeentwicklung stellt sich die Situation anders dar. Hier ist aufgrund der ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen eine stabile Entwicklung im weiteren Jahresverlauf das aus heutiger Sicht wahrscheinlichste Szenario\u201c, fasst Marcus Zorn zusammen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anstieg des Investmentumsatzes in Deutschland hat sich im ersten Quartal 2025 nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch leicht beschleunigt. 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