{"id":8051,"date":"2025-07-24T10:53:55","date_gmt":"2025-07-24T10:53:55","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=8051"},"modified":"2025-07-24T10:53:55","modified_gmt":"2025-07-24T10:53:55","slug":"hotelwertgutachten-deutsche-hotellerie-im-aufwind-immobilienwerte-uebersteigen-vor-corona-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/hotelwertgutachten-deutsche-hotellerie-im-aufwind-immobilienwerte-uebersteigen-vor-corona-niveau\/","title":{"rendered":"Hotelwertgutachten: Deutsche Hotellerie im Aufwind \u2013 Immobilienwerte \u00fcbersteigen Vor-Corona-Niveau"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Investmentrelevantes Marktvolumen steigt auf 64,3 Milliarden Euro<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat den Turnaround geschafft. Das erste Halbjahr 2025 zeigt eine positive Marktdynamik und das Halbjahrestransaktionsvolumen f\u00fcr Hotelimmobilien liegt deutlich \u00fcber dem Niveau der vergangenen vier Jahre. Dabei sind sowohl inl\u00e4ndische wie auch ausl\u00e4ndische Investoren wieder verst\u00e4rkt am deutschen Markt aktiv. Auch wenn das politische und konjunkturelle Umfeld weltweit nach wie vor herausfordernd bleibt, sorgten vor allem die guten Zahlen auf den Hotelm\u00e4rkten wieder f\u00fcr ein st\u00e4rkeres Vertrauen auf der Investorenseite. So wurde im Jahr 2024 ein neuer Rekordwert von 496 Mio. \u00dcbernachtungen in Deutschland registriert. Die \u00dcbernachtungszahl ist damit vier Jahre in Folge gestiegen. Der positive Nachfragetrend spiegelte sich unter anderem in deutlich verbesserten Auslastungskennzahlen der deutschen Hotelbetriebe wider, auch wenn die Margen vieler Betreiber nach wie vor unter hohem Kostendruck leiden.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das Messe- und Kongressgesch\u00e4ft aber auch Gro\u00dfevents wie Konzerte und die Fu\u00dfball-Europameisterschaft haben 2024 die Auslastungen in den Stadthotels in die H\u00f6he getrieben, w\u00e4hrend die Ferienhotellerie vom Binnentourismus profitierte. Im Ergebnis lagen 2024 die umsatzbezogenen Performancekennziffern der Hotellerie wieder ann\u00e4hernd auf Vor-Corona-Niveau.<\/p>\n<p>Die positive Hotelmarktentwicklung schlug sich im vergangenen Jahr auch in der Wertentwicklung der Hotelimmobilien nieder. Nach der von Union Investment und bulwiengesa durchgef\u00fchrten Berechnung konnte der investmentrelevante Bestand von Hotelimmobilien (ohne Neubauentwicklungen) in Deutschland eine Wertsteigerung um durchschnittlich 1,5 Prozent verzeichnen.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr ist die r\u00fcckl\u00e4ufige Baut\u00e4tigkeit auch im Hotelsegment deutlich sichtbar geworden. In Folge der Jahre 2022\/23, in denen Projektentwicklungen aufgrund der herausfordernden Finanzierungs- und Kostensituation zun\u00e4chst vielfach auf Eis gelegt wurden, zeigt der bulwiengesa Development Monitor im Jahr 2024 nun etwa 450.000 qm realisierte Hotelfl\u00e4che. In Abh\u00e4ngigkeit von Lagekriterien, Objekt- und Konzepteigenschaften wie auch der Betreiberqualit\u00e4ten l\u00e4sst sich bei den fertiggestellten Hotelzimmern jedoch eine deutlich h\u00f6here Investmentrelevanz als in den Vorjahren feststellen. Insgesamt erf\u00fcllen ca. 80 Prozent aller 2024 realisierten Hotelzimmer die Investmentanforderungen institutioneller Investoren und trugen damit ma\u00dfgeblich zur Wertentwicklung der deutschen Hotelimmobilien bei.<\/p>\n<p><strong>Positive Wertentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Im Ergebnis l\u00e4sst sich daher f\u00fcr den deutschen Hotelimmobilienmarkt zum Jahresende 2024 ein Gesamtwert aus Bestands- und Neubauobjekten von 64,3 Mrd. Euro errechnen, was gegen\u00fcber dem Immobilienwert aus 2023 (62,0 Mrd. Euro) eine Steigerung um 3,7 Prozent darstellt. \u201ePositiv auf die Wertentwicklung wirkte sich aus, dass 2024 das Upscale-Segment (4-Sterne ohne Luxury) etwa 60 Prozent aller Fertigstellungen ausmachte und sich hier nicht nur die Auslastung, sondern auch der RevPar \u00e4u\u00dferst dynamisch entwickelt hat\u201c, sagt Sabine Hirtreiter von bulwiengesa. \u201eDass die 4-Sterne-Kategorie die h\u00f6chsten Fertigstellungszahlen im Jahr 2024 aufweist, liegt jedoch entscheidend daran, dass hier Serviced Apartments aufgrund vergleichbarer Pachtans\u00e4tze mit eingerechnet wurden.\u201c<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vcsPRAsset_4236102_214294_a6c4fa97-49a0-4c16-8110-0d1450f3d005_0-scaled.jpg\" alt=\"Wertentwicklung Hotelimmobilien\" title=\"vcsPRAsset_4236102_214294_a6c4fa97-49a0-4c16-8110-0d1450f3d005_0\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 2560px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 2560\/1322;\" \/>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-media-caption\">Copyright: Bulwiengesa<\/div>\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Example heading<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><span data-olk-copy-source=\"MessageBody\">Der durchschnittliche Wert pro Zimmer ist durch den Zuwachs investmentrelevanter Einheiten 2024 auf 152.000 Euro gestiegen (+ 4,8 Prozent gg\u00fc. Vorjahr) und lag damit erstmals wieder \u00fcber dem Vor-Corona-Niveau (2019: 150.800 Euro). In Abh\u00e4ngigkeit von Lage, Baujahr und Betreiberkonzept wie -qualit\u00e4t reicht die Wertbandbreite eines Hotelzimmers von durchschnittlich 136.500 Euro im Budget\/Economy-Segment bis 284.000 Euro in der Upper-Upscale-\/Luxury-Hotellerie. Gerade im Upper-Upscale-Segment konnten im vergangenen Jahr \u00fcberdurchschnittlich hohe Steigerungen bei den Zimmerertr\u00e4gen aufgrund deutlich verbesserter Auslastungsraten erzielt werden, was sich anteilig in einem deutlichen Wertzuwachs niederschl\u00e4gt.<\/span><\/p>\n<p><strong>Serviced Apartments der Nische entwachsen<\/strong><\/p>\n<p>Besonders an Bedeutung gewannen zuletzt die Serviced Apartments. Diese gewerblichen Wohn-\/Beherbergungskonzepte mit dem Fokus auf Longstay waren f\u00fcr etwa 29 Prozent aller fertiggestellten Zimmer verantwortlich. \u201eW\u00e4hrend der Pandemie hat sich das Segment aufgrund seiner Krisenresilienz als selbstbewusster Gewinner positioniert. Die Performancezahlen zeigen eindr\u00fccklich, dass Serviced Apartments inzwischen der Nische entwachsen sind\u201c, sagt Martin Schaller, Leiter Asset Management Intercontinental bei Union Investment. Die Auslastung lag in diesem Segment 2024 bei durchschnittlich 81 Prozent und die ADR (Average Daily Rate) gem\u00e4\u00df dem Beratungshaus Apartmentservice bei 91 Euro. \u201eDigitalisierte Konzepte und die Agilit\u00e4t, flexibel und schnell auf ver\u00e4nderte Ausgangsituationen zu reagieren, wie beispielsweise der Trend zu k\u00fcrzeren Aufenthaltsdauern, machen es Serviced Apartment-Betreibern m\u00f6glich, den Kostenanstieg im Betrieb und der Verwaltung aufzufangen. Betreiberketten wie Numa, Stayery, Bob W. oder Limehome gehen derzeit einen stark expansiven Weg mit Fokus auf Digitalisierung der Prozesse\u201c, so Martin Schaller.<\/p>\n<p>Immer h\u00e4ufiger werden Serviced Apartments und Hotels auch als L\u00f6sung f\u00fcr Konversionsprojekte gesehen. So machten 2024 Nutzungs\u00e4nderungen einen Anteil von zehn Prozent am realisierten Gesamtvolumen an Hotelzimmern aus. Potenzialfl\u00e4chen f\u00fcr Nutzungs\u00e4nderungen ergaben sich insbesondere an vielen durch B\u00fcros gepr\u00e4gten Standorten, in denen zuk\u00fcnftig die Erg\u00e4nzung von weiteren Nutzungsarten f\u00fcr eine verbesserte Durchmischung und lebendige Quartiere sorgen soll. \u201eGenerell gilt jedoch: ob die Umnutzung rentabel durchgef\u00fchrt werden kann, h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich von der Geb\u00e4udesubstanz, der tats\u00e4chlichen Nachfrage nach Hotelbetten und der Flexibilit\u00e4t des zuk\u00fcnftigen Betreibers ab\u201c, betont Martin Schaller.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat den Turnaround geschafft. 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