{"id":8150,"date":"2025-07-25T11:27:07","date_gmt":"2025-07-25T11:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/assetphysics.com\/?p=8150"},"modified":"2025-07-25T11:27:07","modified_gmt":"2025-07-25T11:27:07","slug":"angebotsknappheit-fuer-studentenwohnungen-sorgt-fuer-hohe-mietpreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/angebotsknappheit-fuer-studentenwohnungen-sorgt-fuer-hohe-mietpreise\/","title":{"rendered":"Angebotsknappheit f\u00fcr Studentenwohnungen sorgt f\u00fcr hohe Mietpreise"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>Studentisches Wohnen r\u00fcckt in den Fokus der Investoren<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>F\u00fcr Studierende lohnt es sich, bei der Studienwahl sowohl die verschiedenen Wohnangebote als auch den Hochschulstandort zu vergleichen. Nach einer Analyse von JLL bestehen zwischen den sieben deutschen Metropolen Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen und Stuttgart erhebliche Preisunterschiede f\u00fcr studentischen Wohnraum. So liegt die durchschnittliche Bruttowarmmiete f\u00fcr privat vermietete Einheiten in Wohnheimen (Purpose-Built Student Accomodations; PBSA), zu Beginn des Sommersemesters 2025 in Hamburg bei 954 Euro, in Berlin betr\u00e4gt sie dagegen 805 Euro und in K\u00f6ln 791 Euro.<\/p>\n<p>Noch gr\u00f6\u00dfer wird die Diskrepanz, wenn man ausschlie\u00dflich Unterk\u00fcnfte betrachtet, die auch von Nichtstudenten angemietet werden k\u00f6nnen \u2013 sogenannte hybride Konzepte. Hier hat M\u00fcnchen mit 1.374 Euro pro Wohneinheit die Nase vorn, dahinter folgen Hamburg (1.171 Euro) und Berlin (1.140 Euro). Der g\u00fcnstigste Hochschulstandort ist auch hier K\u00f6ln mit im Schnitt 836 Euro.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_noPadding\">\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\t\t\t<div class=\"snk-media snk-media_image\">\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/assetphysics.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/JLL_studenten.png\" alt=\"\" title=\"JLL_studenten\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 674px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 674\/380;\" \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t<\/section>\n\t\n\n\n\t<section class=\"snk-section snk-section_xs\" >\n\t\t<div class=\"container container-xs\">\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"row snk-textColumns\">\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"col col-12 snk-textColumn\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"snk-textBlock\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3>             <\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Deutlich weniger Miete m\u00fcssen Studierende f\u00fcr einen \u00f6ffentlichen Wohnheimplatz der Studierendenwerke bezahlen. Hier reicht die Spanne von durchschnittlich 563 Euro in Hamburg und 494 Euro in Frankfurt bis zu 390 Euro in Stuttgart und 321 Euro in K\u00f6ln. F\u00fcr WG-Zimmer m\u00fcssen in M\u00fcnchen im Mittel 776 Euro bezahlt werden, in Berlin sind es 637 Euro und in Hamburg 550 Euro. \u201eDas bedeutet, dass es in St\u00e4dten wie Berlin und M\u00fcnchen kaum einen Unterschied macht, ob ein WG-Zimmer angemietet wird oder ein Zimmer in einem privaten Wohnheim, die sich ausschlie\u00dflich an Studierende richtet\u201c, unterstreicht <strong>Dr. S\u00f6ren Gr\u00f6bel<\/strong>, Director of Living Research JLL Germany.<\/p>\n<p>Auffallend sei zudem die teilweise hohe Differenz zwischen den Mieten f\u00fcr hybride Konzepte und f\u00fcr Objekte, die exklusiv f\u00fcr Studierende angeboten werden und mit F\u00f6rdermitteln finanziert wurden. So kosten die hybriden Wohnkonzepte in Berlin im Schnitt fast doppelt so viel, in M\u00fcnchen liegt der Preisunterschied bei durchschnittlich 70 Prozent. Im Vergleich zum Wintersemester 2024\/2025 sind die Neuvertragsmieten f\u00fcr Wohnheime mit hybrider Nutzung im Schnitt um 4,8 Prozent gestiegen, die Mieten f\u00fcr jene, die ausschlie\u00dflich Studierenden vorbehalten sind, blieben dagegen konstant.<\/p>\n<h3><strong>Mietpreisunterschiede d\u00fcrften noch gr\u00f6\u00dfer werden<\/strong><\/h3>\n<p>\u201eDas Delta d\u00fcrfte aufgrund der angespannten Lage auf den Mietwohnungsm\u00e4rkten der Metropolen in den kommenden Jahren noch gr\u00f6\u00dfer werden. Insbesondere in St\u00e4dten wie Berlin und M\u00fcnchen herrscht ein deutliches Unterangebot an studentischem Wohnraum, was sich an langen Wartezeiten f\u00fcr Wohnheimpl\u00e4tze der Studierendenwerke zeigt. F\u00fcr privat vermietete Wohnungen, die mit F\u00f6rdermitteln errichtet wurden, werden die Preise aufgrund von Miet- und Belegungsbindungen relativ stabil bleiben. Bei frei finanzierten Wohnheimen ist dagegen mit weiteren Mietanstiegen zu rechnen\u201c, sagt <strong>Gr\u00f6bel<\/strong>.<\/p>\n<p>Dadurch sollte sich auch die Attraktivit\u00e4t von privaten Studentenwohnheimen f\u00fcr institutionelle Investoren erh\u00f6hen. Im vergangenen Jahr hatten solche Investments lediglich einen Anteil von einem Prozent am gesamten Transaktionsvolumen im Living-Segment in Deutschland. Zum Vergleich: Im \u00fcbrigen Europa lag der Anteil des studentischen Wohnens bei 16 Prozent. \u201eDas unterstreicht das Wachstumspotenzial dieses Sektors in Deutschland. Paneurop\u00e4ische Investoren, die bereits Erfahrungen auf anderen M\u00e4rkten gesammelt haben, engagieren sich zunehmend in Deutschland. Das wird f\u00fcr zus\u00e4tzliche Impulse sorgen\u201c, sagt <strong>Marius Romer<\/strong>, Team Leader Residential Investment JLL Germany.<\/p>\n<h3><strong>H\u00f6here Marktaktivit\u00e4t l\u00e4sst Transaktionsvolumen steigen <\/strong><\/h3>\n<p>Zudem sei der zuletzt gesunkene Renditeabstand zu klassischen Wohninvestments ein Indiz daf\u00fcr, dass das Risikoprofil dieser Anlageklasse aktuell wieder deutlich positiver eingesch\u00e4tzt wird. So ist der Spread zu den Spitzenrenditen auf den Wohninvestmentm\u00e4rkten der sieben gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dte von 120 bis 130 Basispunkten im Jahr 2021 auf aktuell 75 bis 85 Basispunkte gesunken. \u201eSeit Ende 2024 hat sich die Marktaktivit\u00e4t sp\u00fcrbar belebt. Aktuell beobachten wir eine steigende Anzahl von Verkaufsprozessen bei Bestandsimmobilien, Entwicklungen und Plattformen. F\u00fcr das Jahr 2025 rechnen wir daher mit einem Anstieg des Transaktionsvolumens\u201c, so <strong>Romer<\/strong>.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"snk-btn-link\" href=\"https:\/\/www.jll.com\/en-de\/insights\/german-pbsa-2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span>Hier ist der vollst\u00e4ndige Report German PBSA 2025 zu finden.<\/span><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studentisches Wohnen r\u00fcckt in den Fokus der Investoren<\/p>\n","protected":false},"author":75,"featured_media":8151,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_co_authors":[],"footnotes":""},"categories":[24,10],"tags":[],"type_content":[21],"class_list":["post-8150","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-markets","category-real-estate","type_content-report"],"acf":{"homepage_featured_article":false},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/75"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8150"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8157,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8150\/revisions\/8157"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8150"},{"taxonomy":"type_content","embeddable":true,"href":"https:\/\/assetphysics.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/type_content?post=8150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}