CITY REPORT DÜSSELDORF 2026/2027, Nr. 41.
Aengevelt analysiert verhaltenen Büromarkt Düsseldorf.
Nach Analysen von Aengevelt Research erzielte der Büromarkt in der Region Düsseldorf (inkl. Neuss, Ratingen etc.) im Gesamtjahr 2025 einen Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 212.000 m². Gegenüber dem Vorjahr (2024: 231.400 m²) bedeutet dies einen Rückgang um rd. 8 %. Im Vergleich zum Dekadenmittel (Ø 2015 - 2024: 364.400 m² p. a.) sind es rd. 42 % weniger.
Von dem Gesamtflächenumsatz 2025 entfallen rd. 201.000 m² auf das Düsseldorfer Stadtgebiet (2024: rd. 201.400 m²) und rd. 11.000 m² auf das Umland (2023: rd. 32.000 m²).
Dazu Christoph Mooren, Leiter des Teams Gewerbliche Vermietung von Aengevelt in Düsseldorf: „Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen versuchen viele Unternehmen, Kosten einzusparen. Entsprechend präferieren sie aktuell häufig den Verbleib am bisherigen Standort und versuchen, mit ihren Vermietern im Rahmen von Mietvertragsverlängerungen geringere Mietkosten auszuhandeln. Besonders bei älteren Bestandsimmobilien gibt es seitens der Vermieter auch die grundsätzliche Bereitschaft dazu, da drohender Leerstand in der aktuellen Marktphase nicht einfach nachzuvermieten ist. Vor diesem Hintergrund gab es in Düsseldorf 2025 Mietvertragsverlängerungen im sechsstelligen Quadratmeter-Bereich, die indessen nicht zum Büroflächenumsatz gezählt werden.“
Für 2026 prognostiziert Aengevelt Research einen stabilen Büroflächenumsatz um 210.000 m².
Dabei erzielte der Büromarkt im ersten Quartal 2026 einen Büroflächenumsatz von rd. 42.500 m². Dieser Wert liegt 5 % über dem Wert des ersten Quartals 2025 (rd. 40.500 m²), indessen 48 % unter dem Dekadenmittel des Vergleichszeitraums (1. Q 2016-2025: rd. 81.800 p.a.). Von den insgesamt 42.500 m² entfallen rd. 39.000 m² auf das Stadtgebiet Düsseldorf und rd. 3.500 m² auf das Umland.
Angebotsreserve steigt weiter.
Da viele Unternehmen und Büronutzer geplante Flächenexpansionen zurückgestellt bzw. sich sogar verkleinert haben, setzte sich der Anstieg der kurzfristig verfügbaren Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) fort und stellt sich Anfang 2026 auf rd. 1,05 Mio. m² (Anfang 2025: rd. 1 Mio. m²).
Die Leerstandsquote erhöhte sich entsprechend von 10,5 % auf rd. 11,0 % des Gesamtbestandes von rd. 9,54 Mio. m².
Für 2026 prognostiziert Aengevelt Research einen weiteren moderaten Anstieg der Angebotsreserve auf etwa 1,1 Mio. m². Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt des Leerstandes weiter auf ältere, energetisch suboptimale Bestandsobjekte.




