Im Jahr 2025 betrug der Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) in den von DIP analysierten Bürostandorten insgesamt rd. 3,26 Mio. m². Das Ergebnis liegt knapp 3 % über dem Vorjahresumsatz (2024: rd. 3,17 Mio. m²), indessen 21 % unter dem Mittelwert der jüngsten zehn Jahre (Ø 2015 - 2024: rd. 4,1 Mio. m² p. a.).
Seit 2020 hatte sich die Gesamtangebotsreserve in den 16 Büromärkten bis Ende 2024 bereits deutlich um nahezu 4 Mio. m² auf rd. 8,1 Mio. m² erhöht. Dieser Trend setzte sich 2025 fort: So analysiert DIP bis Ende 2025 einen weiteren signifikanten Anstieg um rd. 1,67 Mio. m² auf aktuell rd. 9,8 Mio. m². Die Leerstandsquote erhöhte sich entsprechend von 6,7 % auf 7,8 %.
Dabei beobachtet DIP weiterhin eine Zweiteilung des Büromarktes: Während moderne und insbesondere in Hinblick auf steigende ESG- und Nachhaltigkeits-Anforderungen adäquate Flächen in begehrten Innenstadtlagen unverändert nachgefragt sind und oftmals neue Spitzenmietwerte erzielen, geraten ältere Objekte mit Modernisierungsstau und deutlich höherem Energiebedarf sowie starren, nicht mehr zeitgemäßen Grundrissen angesichts des deutlich gestiegenen Anspruchsniveaus der Nutzer zunehmend unter Druck.
Entsprechend dieser Entwicklung erhöhte sich die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete in den analysierten deutschen Büromärkten innerhalb eines Jahres erneut, wenn auch nur moderat, von EUR 39,90/m² auf aktuell EUR 40,50/m². Das durchschnittliche Mietniveau für Büroflächen in Citylagen gab Anfang 2026 dagegen leicht auf aktuell EUR 26,00/m² nach (Anfang 2025: EUR 26,50/m²).
Für 2026 prognostiziert DIP leicht steigende Büroflächenumsätze um 3,4 Mio. m², weiter wachsende Angebotsreserven, insbesondere im Bereich älterer Bestandsgebäude, sowie ein erneut moderat anziehendes Spitzenmietniveau.
Jahresbilanz deutscher Büromärkte 2025 (Bildquelle: DIP – Deutsche Immobilien-Partner)
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