Der Frankfurter Premiumimmobilienmarkt zeigt im ersten Quartal 2026 Anzeichen einer Belebung: Während das Angebot wächst und die Preise nachgeben, zieht die Nachfrage, für deren Ermittlung in der DAHLER-Analyse jeweils die Entwicklung der durch ImmoScout24 registrierten Interessentenanfragen herangezogen wurde, nach hochwertigen Wohnimmobilien an. Das ist ein zentrales Ergebnis der neuesten Analyse des Premiummaklers DAHLER, der die Entwicklung des Markts anhand der Daten von ImmoScout24 unter die Lupe genommen hat. Für die Analyse wurden die teuersten zehn Prozent der auf ImmoScout24 inserierten Angebote im ersten Quartal 2026 betrachtet. Die Startwerte dafür lagen auf dem Wohnungsmarkt in Frankfurt bei 9.426 €/m², auf dem Häusermarkt bei 8.609 €/m².
„Wer heute kauft, prüft den Preis genauer“
Laut Björn Dahler, Gründer und Geschäftsführer des Premiumimmobilienmaklers DAHLER, wird die von der Europäischen Zentralbank vorgenommenen Leitzinserhöhung von 2,0 % auf 2,25 % dazu führen, dass Käuferinnen und Käufer im deutschen Premiumimmobilienmarkt noch selektiver entscheiden. „Käuferinnen und Käufer werden noch genauer hinschauen: auf Lage, Objektqualität, energetischen Zustand, Preis und langfristige Werthaltigkeit. Tatsache ist: Wer heute kauft, tut das bewusster als in den Niedrigzinsjahren. Gleichzeitig bleibt das Premiumsegment vergleichsweise widerstandsfähig, weil viele Käufer über hohe Eigenkapitalquoten verfügen und ihre Kaufentscheidung nicht ausschließlich an der Finanzierungsbelastung ausrichten müssen. Die aktuelle Zinsentscheidung dürfte deshalb nicht pauschal Nachfrage aus dem Markt nehmen, sondern eher die Spreizung verstärken: Sehr gute Immobilien in sehr guten Lagen bleiben begehrt, während bei weniger herausragenden Objekten Lage, Qualität und Preis noch genauer zusammenpassen müssen“, ordnet Björn Dahler die Veränderung ein.
Premiumwohnungen: Zentrale Lagen bleiben gefragt
Im Segment der Premiumwohnungen ist die Nachfrage im Vergleich zu Q1-2025 um 31 % gestiegen. Frankfurt verzeichnet damit den zweitgrößten prozentualen Zuwachs im Vergleich der Top-7-Städte.






