„Allerdings relativiert sich das Ergebnis vor dem Hintergrund, dass der zehnjährige Durchschnitt mit knapp 24.000 m² nur leicht höher liegt und Quartalsergebnisse rund um die 20.000 m² im langjährigen Vergleich kein Novum darstellten“, erläutert Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. Erfreulich ist sowohl die lebhafte Nachfrage im kleinen Marktsegment bis 1.000 m² (~30 %) als auch die im Bereich der mittelgroßen Flächen zwischen 5.000 und 10.000 m². Insgesamt entfallen rund 58 % des Umsatzes auf letzteres Segment, das damit einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil (Ø 10 Jahre: 31 %) beisteuert. Hinsichtlich der Verteilung des Volumens auf die Teilmärkte liegt erneut der Citykern mit etwa 8.300 m² an der Spitze. Ausschlaggebend hierfür ist nicht zuletzt der bislang größte Vertragsabschluss im laufenden Jahr. Das Jobcenter Dortmund mietet über 6.000 m² Bürofläche in begehrter, zentraler Citylage. Dieser Abschluss konnte aufgrund der zu Beginn des Jahres verhängten Haushaltssperre, die bis Mitte März Gültigkeit hatte, erst Ende des ersten Quartals erfolgreich unterzeichnet werden.