BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Investmentzahlen für Q1 2026
Der deutsche Investmentmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von gut 8,8 Mrd. € in das Jahr 2026 gestartet. Damit konnte das Vorjahresergebnis um rund 5 % übertroffen werden. Stärkste Assetklasse bleibt weiterhin das Wohnsegment mit rund 2 Mrd. €. Für den Gewerbeimmobilienmarkt (6,9 Mrd. €) kann derweil ein deutliches Plus von gut 16 % verzeichnet werden. Die mit insgesamt knapp 390 Transaktionen mit Abstand größte Anzahl an Abschlüssen seit 2022 belegt, dass der Markt auch in der Breite wieder mehr Bewegung zeigt. Dies ergibt die aktuelle Analyse von BNP Paribas Real Estate.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- Mit gut 8,8 Mrd. € notiert der Investmentumsatz 5 % über dem Vorjahreswert
- Hiervon entfallen fast 2 Mrd. € (-22 %) auf das Marktsegment Residential
- Gewerbliche Investments kommen auf knapp 6,9 Mrd. € (+16 %)
- 74 % (5,1 Mrd. €) des gewerblichen Umsatzes entfallen auf Einzeldeals, Portfolioverkäufe kommen auf 1,8 Mrd. €
- Im gewerblichen Marktsegment liegen Büroinvestments mit knapp 1,8 Mrd. € an der Spitze, vor Retail- und Logistik-Investments mit jeweils rund 1,4 bzw. 1,2 Mrd. €
- München liegt auf Platz 1 der deutschen A-Standorte (gut 740 Mio. €)
- Während sich die Nettospitzenrenditen in den Segmenten Residential und Logistik stabil zeigen, sind jeweils im Büro- und Retail-Segment punktuell leichte Korrekturen nach oben zu verzeichnen
- Der Marktanteil ausländischer Investoren liegt mit 43 % über dem Niveau des Vorjahresquartals
- Knapp 390 erfasste Transaktionen
„Der deutsche Investmentmarkt hat in den ersten Wochen des Jahres von einem verbesserten Sentiment auf den Nutzermärkten wie auch auf Investorenseite profitiert, was wir direkt in einer deutlich gestiegenen Anzahl an Transaktionen ablesen können“, betont Marcus Zorn, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Ergänzt um einige großvolumige, bereits lang in Anbahnung befindliche Transaktionen, die jetzt über die Ziellinie gebracht werden konnten, ist das Investmentvolumen über alle Assetklassen hinweg auf 8,8 Mrd. € und damit 5 % über Vorjahresniveau gestiegen. Die seit Ende Februar weiter eskalierte Auseinandersetzung im Nahen Osten, mit ihren möglichen Implikationen auf Energieversorgung, Inflation, Zinsen und damit Finanzierungen, kann sich im aktuellen Zahlenwerk naturgemäß noch nicht voll abbilden. Gleichwohl wurden auch nach Eskalation des Konflikts im März eine ganze Reihe von Transaktionen erfolgreich unterzeichnet.“







