BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Marktzahlen für das 1. Quartal 2026
Der Hamburger Büromarkt konnte zum Jahresauftakt 2026 zwar keinen gestiegenen Flächenumsatz vermelden, im Zuge der weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen verbucht er jedoch eine insgesamt solide erste Zwischenbilanz: So ist das Ergebnis mit rund 91.000 m² gegenüber Q1 2025 um 18 % gesunken, verglichen mit den beiden Vorquartalen ist allerdings eine konstante Entwicklung zu beobachten (jeweils rund 93.000 m² in Q3 und Q4 2025). Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
Dass die durchschnittlichen Quartalsbilanzen zwischen 2017 und 2026 mit gut 110.000 m² aktuell nicht zu erreichen sind, ist jedoch weniger auf die allgemeine Flächennachfrage als vielmehr auf die nach wie vor ernüchternden Konjunkturaussichten zurückzuführen. Darüber hinaus trägt auch die veränderte Nachfragestruktur zu Gunsten kleinerer Flächen in Top-Mikrostandorten entscheidend zu geringeren, aber oftmals hochwertigeren Flächenumsätzen bei. Dementsprechend hat das Volumen der modernen Mietverträge zum Jahresbeginn sogar den langjährigen Durchschnittswert erreicht, während es abseits der höchsten Ausstattungskategorien um 30 % nachgeben musste.
Diese Marktbeobachtung spiegelt sich auch in der Umsatzverteilung auf die Teilmärkte wider, wobei die City (24.000 m²), die City Süd (18.000 m²) und die HafenCity (14.500 m²) die umsatzstärksten Büromarktzonen bilden. „Insgesamt entfielen rund drei Viertel des Gesamtumsatzes auf die City- und Cityrandzonen. Vor dem Hintergrund des hohen Nachfragedrucks auf Premiumflächen und -lagen sowie Büros zum Erstbezug ist die Spitzenmiete auf 39 €/m² geklettert und damit weiter in die Nähe der 40-€/m²-Marke gerückt“, so Heiko Fischer, Geschäftsführer und Hamburger Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH.
Breite Nutzerstruktur, Transport- vor IuK-Sektor
Beim Blick auf die Branchenverteilung ergibt sich gerade auch dadurch, dass erst ein Quartal in die Auswertung miteinfließt, ein insgesamt differenziertes Bild. Hierbei unterstreichen die beiden Sammelkategorien (sonstige Dienstleistungen und Sonstige) mit einem Umsatzanteil von zusammen 38 %, dass ein sehr vielfältiges Branchenspektrum aktiv am Marktgeschehen beteiligt ist.



