Neues Steuerberatergesetz in Vorbereitung: Gesetzgeber will Einstieg von Finanzinvestoren bei Steuerberatern verbieten
Die stark regulierte Branche der Steuerberater wurde zuletzt durch den Einstieg von Finanzinvestoren spürbar verändert. Der Gesetzgeber scheint dies kritisch zu sehen und möchte diese Entwicklung aufhalten. Mit diesem Ziel wurde das „9. Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes (StBerG)“ diskutiert und überraschend mit einer Verschärfung des so genannten Fremdbesitzverbotes am 24. April im Bundestag verabschiedet. Fremdbesitzverbot bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Steuerberatungsgesellschaften nur von Angehörigen steuerberatender oder vergleichbarer freier Berufe beherrscht werden dürfen – nicht von fachfremden Investoren oder Kapitalgebern. Die Zustimmung des Bundesrats sollte eigentlich am 8. Mai erfolgen – verschob sich aber noch einmal wegen eines anderen Sachverhalts im selben Gesetzespaket. Nach Ansicht von Ypsilon wird die Novelle des Steuerberatergesetzes aber bald verabschiedet. Die neuen Regeln gelten dann ab dem am Tag nach Verkündung für das Fremdbesitzverbot.




