Berlins Premiumhäuser werden immer teurer, bei den Premiumwohnungen zeigt der Trendpfeil in die entgegengesetzte Richtung: Das ist ein zentrales Ergebnis der neuesten Analyse des Premiumimmobilienmaklers DAHLER, der die Entwicklung des Markts anhand der Daten von ImmoScout24 unter die Lupe genommen hat. Für die Analyse wurden die teuersten zehn Prozent der auf ImmoScout24 inserierten Angebote im ersten Quartal 2026 betrachtet. Die Startwerte für die oberen zehn Prozent lagen auf dem Wohnungsmarkt in Berlin bei 8.076 €/m², auf dem Häusermarkt bei 7.840 €/m².
Angebot an Eigentumswohnungen steigt im Top-7-Vergleich am stärksten
Auf dem Berliner Premiumwohnungsmarkt nahm die Zahl der inserierten Angebote im ersten Quartal 2026 zu, sie stieg um 19,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q1-2025). Keine andere Top-7-Stadt verzeichnete ein so starkes Wachstum.

Der Medianpreis der Angebote lag bei 8.875 €/m² und damit um 5,7 % niedriger als in Q1-2025.
Die Nachfrage, für die in der Analyse als Indikator jeweils die Entwicklung der durch ImmoScout24 registrierten Interessentenanfragen herangezogen wurde, kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent. Ein deutliches Nachfragewachstum verzeichneten zum Beispiel Tempelhof-Schöneberg (plus 26 Prozent), Friedrichshain-Kreuzberg (plus 24 Prozent) und Mitte (plus 21 Prozent); im klassischen Premiumbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ging die Nachfrage derweil um 19 Prozent nach unten.







