BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Daten zum Logistikmarkt für das 1. Quartal 2026
Der bundesweite Lager- und Logistikflächenmarkt ist hervorragend in das Jahr 2026 gestartet. Mit einem Flächenumsatz von 1,5 Mio. m² übertrifft er nicht nur das Vorjahresergebnis um beachtliche 30 %, sondern auch den zehnjährigen Durchschnitt um 3 %. Insbesondere vor dem Hintergrund der geopolitischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen ist dies ein sehr erfreuliches Resultat, das an die kontinuierliche Marktbelebung des Vorjahres anknüpft. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
„Im 1. Quartal 2026 setzen sich die bereits im vergangenen Jahr zu beobachtenden Trends fort. Es wurde eine wesentlich höhere Vertragsanzahl registriert als jeweils in den Jahren nach 2022 und dabei wurden auch wieder wesentlich mehr großflächige Verträge abgeschlossen. Allein das Flächensegment mit Verträgen über 20.000 m² hat im Vorjahresvergleich um beeindruckende 69 % zugelegt. Insgesamt und vor allem bei den großflächigen Verträgen sind Logistikdienstleister die stärkste Nachfragegruppe. Dahinter verbergen sich u.a. häufig Aufträge aus dem Bereich E-Commerce, die Logistikdienstleister zur Abwicklung ihrer Geschäfte beauftragen“, erläutert Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Logistics & Industrial der BNP Paribas Real Estate GmbH.
Die Top-Logistikmärkte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München) erreichen einen Flächenumsatz von zusammen 632.000 m², was einem Plus von gut 25 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und deutlich über dem Schnitt liegt (+12 %). Dabei weisen die einzelnen Märkte unterschiedliche Entwicklungen auf. Den höchsten Flächenumsatz erzielt der Kölner Markt mit einem außergewöhnlichen Rekordergebnis von 152.000 m² (+375 %) – getragen durch zwei sehr große Mietverträge. Hamburg folgt mit 126.000 m² auf dem zweiten Platz (+1 %), Berlin sichert sich den dritten Rang mit 107.000 m² (+39 %) und auch Frankfurt übertrifft mit 104.000 m² (+65 %) noch die 100.000-m²-Marke. Düsseldorf verbucht nach einem Rekordumsatz im Vorjahr ein Minus von 35 %, erreicht mit 66.000 m² aber immer noch ein überdurchschnittliches Resultat. Während München um 73 % auf 57.000 m² zulegt, war die Dynamik in Leipzig im 1. Quartal noch gering (20.000 m²; -73 %). Darüber hinaus verzeichnet das Ruhrgebiet mit 120.000 m² (+52 %) ebenfalls einen starken Jahresauftakt.




