Der Düsseldorfer Büromarkt verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Flächenumsatz von 42.000 m². Damit konnte das Ergebnis aus dem Vorjahresquartal um 8 % übertroffen werden. Nach wie vor bestimmen volatile makro- und geopolitische Entwicklungen sowie die ins Stottern geratene Konjunktur das Marktumfeld. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass der Jahresstart in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt verhaltener ausfällt als im langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 74.400 m²). Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
„Das Marktgeschehen in Düsseldorf wird typischerweise durch kleine und mittelgroße Mietabschlüsse bis 5.000 m² bestimmt, die im langjährigen Mittel für 77 % der Umsätze stehen. Bislang gab es in diesem Jahr noch keinen Abschluss oberhalb dieser Marke“, erläutert Philip Bellenbaum, Düsseldorfer Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. Der größte Abschluss geht auf RKW Architektur zurück, die im KöTower-Projekt als Ankermieter 4.500 m² erneut anmieten. Das Architekturbüro wird mit seinem Hauptsitz in das 17-stöckige Hochhaus (avisierte Fertigstellung bis 2028) an der Königsallee 106 umziehen, für das es auch die Planung übernimmt. Der bereits 2021 abgeschlossene Mietvertrag war auf Grund der veränderten Zeitschiene des Projekts zuvor aufgehoben und neu verhandelt worden.
Das begrenzte Angebot und die unverändert hohe Nachfrage nach hochwertigen Flächen haben die Spitzenmiete in den letzten Monaten weiter steigen lassen. Aktuell liegt diese bei 46,00 €/m² und notiert damit 6 % über dem Vorjahreswert. Die Durchschnittsmiete ist noch stärker gestiegen: Sie beträgt jetzt 22,00 €/m² (+16 %) und dokumentiert die überproportional hohe Nachfrage nach modern ausgestatteten Büroflächen.



