BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Marktdaten für Q4 2025
Der Düsseldorfer Logistikmarkt hat im Jahr 2025 in vielerlei Hinsicht ein erfreuliches Gesamtresultat verzeichnet: So verbuchte die Logistikregion der Rheinmetropole mit einem Flächenumsatz von rund 335.000 m² sowohl den dritten Umsatzanstieg in Folge (+ 5 % ggü. 2024) als auch ein deutlich überdurchschnittliches Resultat (19 % über dem zehnjährigen Mittelwert). Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
Dass insgesamt sogar die umsatzstärkste Bilanz seit 2017 (rund 452.000 m²) erreicht wurde, ist ein weiteres Indiz für das lebhafte Marktgeschehen im Gesamtjahr 2025. „Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass der Großteil des sehr guten Gesamtvolumens im Bestandssegment realisiert werden konnte. Folgerichtig machten Flächen außerhalb des Neubausektors rund 69 % des Umsatzes aus“, so Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of Logistics & Industrial von BNP Paribas Real Estate GmbH. Nichtsdestotrotz zeigen die Großabschlüsse von GV Logistik in Mönchengladbach (rund 23.000 m²) sowie Chemofast Anchoring in Willich (rund 18.000 m²) und Solago im Düsseldorfer Stadtgebiet (16.000 m²), dass auch Neubauflächen umfangreich zur hohen Marktdynamik beigetragen haben.
Der hohe Nachfragedruck auf die limitierten Premiumflächen in den besten Lagen der Düsseldorfer Logistikregion hat sich spürbar auf das Mietpreisniveau ausgewirkt. Vor diesem Hintergrund sind in der Spitze mittlerweile 8,70 €/m² (+ 2,4 % ggü. 2024) anzusetzen. Weiter nach oben ging es auch bei der Durchschnittsmiete, die inzwischen die 7,00-€/m²-Marke erreicht hat (+ 2,9 % ggü. 2024).
Logistikdienstleister mit Rekordvolumen
Bei der Branchenverteilung konnten in erster Linie Logistikdienstleister auf sich aufmerksam machen und ein neues Allzeithoch erzielen: Mit rund 175.000 m² und anteilig gut 52 % vereinen sie das Gros des Volumens auf sich. Da nicht zuletzt die beiden Großdeals von Goodcang Logistics (43.200 m²) und Nordlicht (21.200 m²) in Mönchengladbach auf Unternehmen aus dem Bereich Handelslogistik zurückgehen, relativiert sich der geringere Umsatz (knapp 61.000 m²), der dem Handelssektor unmittelbar zuzuschreiben ist (anteilig gut 18 %).



