Berlin und München treiben den Flächenumsatz, während Leerstand und Spitzenmieten in den Top-5-Märkten zugleich steigen.
Die fünf größten deutschen Büromärkte erzielten im ersten Halbjahr 2026 einen Flächenumsatz von rund 1,16 Millionen Quadratmetern, was einem Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das zeigt der aktuelle Market Monitor H1 2026 zum Büromarkt von Newmark, der zum ersten Mal erscheint. Hinter dem nahezu stabilen Gesamtergebnis stehen stark unterschiedliche lokale Entwicklungen in den fünf Märkten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München.
„Berlin und München profitieren von großen Anmietungen und wachsen deutlich, während andere Märkte noch nach neuer Dynamik suchen“, sagt Helge Zahrnt MRICS, Head of Research Germany bei Newmark.
Berlin verzeichnete mit rund 373.000 Quadratmetern den höchsten Flächenumsatz der Top-5-Märkte und lag 54 Prozent über dem Vorjahreswert. München folgte mit fast 350.000 Quadratmetern und einem Plus von 33 Prozent. In beiden Märkten prägten mehrere Großabschlüsse das Ergebnis. Frankfurt kam ohne vergleichbare Abschlüsse auf rund 158.000 Quadratmeter und damit auf 55 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. Hamburg erreichte 187.000 Quadratmeter, ein Minus von 13 Prozent. Düsseldorf blieb mit rund 98.000 Quadratmetern der kleinste der fünf Märkte.
„Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Lage sehen wir viel Aktivität und Bewegung im Markt. Die Unternehmen optimieren ihre Flächenbedarfe und steigern gezielt Lage- und Flächenqualitäten“, sagt Nathalie Wegner, Head of Office Leasing Berlin bei Newmark.




