Wie stark der Dieselpreisanstieg Speditionen trifft, hängt maßgeblich von ihrer Risikoabsicherung ab. Häufig kommen sogenannte Dieselfloater zum Einsatz, also vertragliche Preisgleitklauseln, über welche die gestiegenen Kraftstoffkosten an Auftraggeber weitergeben werden. „Kurzfristig stabilisiert das zwar die Branche, in der Folge könnte der gestiegene Kostendruck jedoch zu einer Reduktion der Transportmengen führen. Bislang ist dieser Effekt allerdings nicht zu beobachten“, sagt Sebastian Lindner, Head of Industrial Agency Germany bei Savills und ergänzt: „Je länger die Phase hoher Dieselpreise andauert, desto eher wird die Transportleistung zurückgehen. Gleichzeitig beobachten wir bundesweit weiterhin mehrere großvolumige Vermietungsabschlüsse, was die Robustheit des Marktes unterstreicht.“