DIP-Partner Aengevelt Immobilien weist darauf hin, dass die jüngst vom Statistischen Bundesamt als „Zahl der Woche“ veröffentlichte Angabe zum täglichen Wachstum der Siedlungs- und Verkehrsfläche irreführend ist und zu falschen politischen Schlussfolgerungen verleitet. Siedlungs- und Verkehrsfläche umfasst bekanntlich auch Grünanlagen und ökologisch wertvolle Flächen, die für urbane Klimaresilienz benötigt werden. Allein schon vor diesem Hintergrund ist das in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts ausgegebene Ziel, den Netto-Flächenverbrauch bis 2050 stufenweise auf Null zu reduzieren, kontraproduktiv, und darüber hinaus bremst es die schon seit Jahren überfällige nachhaltige Belebung des Wohnungsneubaus. In diesem Zusammenhang weist Aengevelt darauf hin, dass lediglich 1,6 % der Bodenfläche der Bundesrepublik Deutschland mit Wohngebäuden überbaut ist. Selbst eine nicht ohne Weiteres realisierbare Verdoppelung der Baufertigstellungen würde sich auf diese geringe Quote kaum auswirken.



