Herausfordernde Rahmenbedingungen bremsen Marktdynamik.
- Nach Analysen von Aengevelt Research erzielte der Büromarkt Magdeburg 2025 einen Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 18.800 m², der damit deutlich über dem Vorjahreswert (12.200 m²) liegt, indessen 18 % unter dem Zehnjahresmittel (Ø 2015–2024: rd. 22.900 m² p.a.) bleibt.
Hintergrund für diese Entwicklung: Bis zum Ende des dritten Quartals 2025 fiel der Büroflächenumsatz mit rd. 16.000 m² noch doppelt so hoch aus wie im Vergleichszeitraum 2024 (Ø Q1–Q3 2024: rd. 8.000 m²) und lag sogar leicht über dem Zehnjahresmittel (Ø Q1–Q3 2015–2024: 15.100 m² p.a.). Danach ebbte die Marktdynamik deutlich ab, so dass im vierten Quartal 2025 lediglich rd. 2.800 m² Bürofläche kontrahiert wurden. Das ist der niedrigste Wert eines vierten Quartals seit 2011 (Q4 2011: rd. 2.500 m²), der zudem 64 % unter dem Dekadenmittel (Ø Q4 2015–2024: rd. 7.800 m²) liegt.
Dazu Annett Lorenz-Kürbis, Niederlassungsleiterin Aengevelt Magdeburg: „Zunächst war der Magdeburger Büromarkt 2025 insbesondere in den ersten vier Monaten von einer hohen Marktdynamik geprägt. So vermittelte allein Aengevelt in diesem Zeitraum drei Mietvertragsabschlüsse, die zusammen mehr als 6.000 m² ausmachen. Die zweite Jahreshälfte, vor allem das vierte Quartal, war vorrangig von kleinteiligen Büroflächenabschlüssen geprägt. Zudem kamen mehrere größerflächige Mietvertragsverhandlungen im vierstelligen Quadratmeter-Bereich nicht mehr in 2025 zum Abschluss. Wir gehen deshalb davon aus, dass 2026 an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen kann.“ - Entsprechend prognostiziert Aengevelt Research für 2026 bis zum Jahresende mit rd. 18.000 m² einen Büroflächenumsatz auf Vorjahresniveau, wobei je nach Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Ausschläge nach oben und unten möglich sind und es Nutzungsverschiebungen in den Bereich des gewerblichen Wohnens geben wird.






