Wie werden sich die Produktions- und Abnehmermärkte entwickeln, und welchen Einfluss wird dies auf den zukünftigen Preis von „Grünem Wasserstoff“ haben?
Die Entwicklung der Produktions- und Abnehmermärkte für grünen Wasserstoff wird sowohl durch den Regulierungsdruck als auch durch die Dynamik auf der Angebotsseite stark beeinflusst und wirkt sich letztlich auf die künftige Preisentwicklung aus.
- Bestehende Nachfrage für verschiedene Anwendungsbereiche (z. B. Wasserstoff in der Chemie- und Raffinerieindustrie, Ammoniak in der Düngemittelproduktion, Methanol in der chemischen Industrie)
- Zusätzliche Nachfrage, die sich aus der Dekarbonisierung anderer „Hard-to-Abate“-Sektoren ergibt. Darunter fallen beispielsweise die Stahlproduktion (wasserstoffbasierte Direktinduktion anstelle von Hochöfen), die Schiffsindustrie (z.B. Ersatz von Schweröl durch grünes Methanol) oder die Luftfahrt (Sustainable Aviation Fuel).
Damit diese Nachfrage auf CO2-freie Lösungen umgelenkt werden kann, muss die Einpreisung der entsprechenden CO2-Emissionen im Rahmen der Regulierung erfolgen. Deren Umsetzung wurde insbesondere von der Europäischen Kommission erheblich beschleunigt.





