BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Marktzahlen für das 4. Quartal 2025
Das Transaktionsvolumen erreicht 2025 lediglich 770 Mio. €, womit sich das bereits moderate Vorjahresergebnis noch einmal mehr als halbiert hat (-53 %). Ein vergleichbar schwacher Investmentumsatz wurde in der Main-Metropole nur 2009, also unmittelbar nach der Finanzkrise, registriert. Das ernüchternde Resultat ist vor allem auf fehlende Großdeals zurückzuführen, von denen sich zwar eine ganze Reihe im Verkaufsprozess befinden, im letzten Jahr aber nicht mehr finalisiert werden konnten. In den kleinen und mittleren Marktsegmenten war dagegen durchaus eine lebhafte und leicht anziehende Nachfrage zu beobachten. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
Im bundesweiten Vergleich nimmt Frankfurt eine ungewohnte Position ein und belegt im Vergleich der Investmentvolumina der A-Standorte lediglich Rang sechs. Aktuell ist der Abstand zu den Erstplatzierten – Berlin (3,2 Mrd. €), München (2,6 Mrd. €) und Hamburg (1,9 Mrd. €) – überproportional groß. „Mit den ersten großvolumigen Transaktionen, insbesondere im Bürosegment, wird Frankfurt zwar mit zeitlicher Verzögerung, dann aber zügig zu den aktuell stärksten Standorten aufschließen“, erläutert Riza Demirci, Geschäftsführer und Frankfurter Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH.
Bei den Spitzenrenditen zeigen sich unterschiedliche Tendenzen. Während sie bei Büros (4,50 %) und Premium-Geschäftshäusern in Bestlagen (3,75 %) unverändert stabil notieren, haben sie im Logistiksegment im Jahresverlauf um 25 Basispunkte auf 4,50 % angezogen.
Kein Großabschluss über 100 Mio. €, Büroinvestments mit geringerem Anteil als üblich
Im Jahr 2025 konnte kein einziger Abschluss im dreistelligen Millionenbereich erfasst werden, und auch auf das zweitgrößte Marktsegment zwischen 50 und 100 Mio. € entfiel nur ein Umsatzanteil von gut 15 %. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der Gesamtumsatz deutlich unterproportional ausfiel. Betrachtet man dagegen die Marktsegmente bis 50 Mio. €, so konnte durchaus eine Belebung festgestellt werden, die sich in einem absoluten Umsatzplus widerspiegelt. Auch das Ergebnis von 2023 wurde in diesen Größenklassen übertroffen.




