* Wohnungen für 9.000 Menschen in der Science City
* Beschleunigung von Infrastrukturmaßnahmen
* Nachhaltige Investitionen für die gesamte Stadt
* Finanzielle Unterstützung seitens des Bundes zugesagt
Der BFW Landesverband Nord, der Immobilienverband Deutschland (IVD) Nord und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) befürwortet eine Bewerbung der Hansestadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele und sehen darin erhebliche Chancen für Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Infrastruktur. Hierfür stehen bereits finanzielle Mittel des Bundes bereit. Zugleich betonen die Verbände, dass für eine erfolgreiche Umsetzung noch wichtige Voraussetzungen zu schaffen sind.
Der Bund hat zugesagt, die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Deutschland zu fördern. Nun steht Hamburg im Wettbewerb mit den anderen deutschen Bewerbungen: Berlin, München und der Region Rhein-Ruhr. Eine erfolgreiche Bewerbung würde dazu führen, dass Fördermittel in die Hansestadt fließen und hier langfristig wirken können.
Ein zentrales Element der Olympiabewerbung ist das olympische Dorf, das in der Science City Hamburg Bahrenfeld entstehen soll. Dort ist ohnehin ein neues Wohnquartier vorgesehen. Durch die Spiele könnte dieses Projekt deutlich schneller realisiert werden. Nach den Spielen würde Wohnraum für rund 9.000 Menschen bestehen bleiben – mit einem hohen Anteil geförderter Wohnungen.
Auch im Bereich der Infrastruktur erwarten die wohnungswirtschaftlichen Verbände positive Effekte von der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Der dringend benötigte Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs könnte beschleunigt und weiterentwickelt werden. Dadurch würde sich die Mobilität in der gesamten Stadt auch über die Spiele hinaus verbessern.




