Die geopolitischen Risiken haben zugenommen, doch die Märkte signalisieren bislang vor allem Volatilität und keinen systemischen Stress – ein wichtiger Punkt für Gewerbeimmobilien. Bisher zeigen sich die Auswirkungen vor allem bei den Rohstoffpreisen, nicht jedoch in einer Neubewertung langfristiger Zinsen oder in einer spürbaren Verschärfung der Finanzierungsbedingungen. Dadurch bleibt die Bewertungsstütze für ertragsorientierte Assets weitgehend erhalten.
Die relative Robustheit börsennotierter Immobilienunternehmen unterstreicht ihre defensive Rolle und deutet – sofern sich historische Muster wiederholen – auf eine beginnende Erholung der Bewertungen in den Private Markets hin. In einem Umfeld, in dem Unsicherheit stärker wiegt als fundamentale Schwäche, bleiben die Renditen vor allem durch die Stabilität der Cashflows, eine disziplinierte operative Umsetzung und eine selektive Positionierung bestimmt.




