Fokus auf integrierte Restrukturierung mit operativer Verantwortung
Im Berichtsjahr hat Silverton seine Mandatsstruktur im Bereich Restrukturierung und Projektentwicklung konsequent erweitert. Dazu zählen unter anderem mehrere Mandate von institutionellen Investoren und Kreditinstituten mit einem Finanzierungsvolumen von rund 400 Mio. Euro. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf der Restrukturierung bestehender Darlehen, der Analyse der finanzierten Projekte sowie auf der Begleitung von Projektentwicklungen bei entsprechender wirtschaftlicher Perspektive.
Auch wurden aus Insolvenzsituationen mehrere Asset-Management-Mandate, u. a. für die Repositionierung einer ehemaligen Unternehmenszentrale und der Stabilisierung und des Verkaufs eines wohnwirtschaftlichen Portfolios mit über 500 Einheiten, übernommen.
Ein weiteres zentrales Mandat beinhaltet die Restrukturierung und den Verkauf des gesamten Immobilienbestands eines insolventen Automobilzulieferers in Süddeutschland. Dieser umfasst Produktionsareale, Lagerhallen und Baugrundstücke mit rund 45.000 m² Grundstücks- und etwa 18.500 m² Nutzfläche.
„Das Geschäftsjahr 2025 hat deutlich gezeigt, dass klassische Restrukturierungsmodelle in vielen Fällen nicht mehr ausreichen. Gefragt sind integrierte Lösungen, die Finanzierung, Asset Management und operative Umsetzung verbinden. Genau hier positionieren wir uns als Partner, der Projekte nicht nur analysiert, sondern sie auch strukturell übernimmt und aktiv weiterführt“, sagt Stefan Dölker, geschäftsführender Gesellschafter von Silverton.
„Die Zunahme von Mandaten aus Insolvenzsituationen, NPL-Transaktionen und Projektübernahmen verdeutlicht, wie stark sich der Markt strukturell verändert hat. Unser Ansatz, Restrukturierung konsequent mit operativer Verantwortung zu verbinden, schafft für Gläubiger Transparenz, Handlungsfähigkeit und bessere Verwertungsergebnisse“, ergänzt Jascha Hofferbert, geschäftsführender Gesellschafter von Silverton.