Zwischen Konjunktur und Kapitalmarkt
Mit dem Jahresauftakt-Webinar „Volkswirtschaft & Immobilienmärkte: Zwischen Risiko und Resilienz – 10 Thesen für 2026“ aus der Reihe Macro Matters – The KINGSTONE Real Estate View haben wir den strategischen Rahmen für das Immobilienjahr 2026 abgesteckt. Ziel der Reihe ist es, makroökonomische und geldpolitische Entwicklungen systematisch zu analysieren und in klare Investmentimplikationen für Immobilien und andere Real Assets zu übersetzen.
2025 blieb konjunkturell hinter den Erwartungen zurück – weder Dynamik noch nachhaltige Marktbelebung stellten sich ein. Umso relevanter ist die Frage, ob 2026 zum Wendepunkt wird. Gemeinsam mit Carsten Mumm, Chefvolkswirt der Privatbank DONNER & REUSCHEL, und Mark Holz, Head of Research & Strategy bei Lübke Kelber, wurden die zentralen makroökonomischen Weichenstellungen diskutiert – von globalen Verschiebungen bis hin zu neuen fiskalischen Impulsen.
Im Mittelpunkt stand ein struktureller Trend: die zunehmende fiskalpolitische Dominanz. Wenn staatliche Investitionsprogramme, Sondervermögen und Defizite die wirtschaftliche Entwicklung stärker prägen als die Geldpolitik, hat das unmittelbare Folgen für Zinsen, Preisniveaus und Kapitalströme. Genau diese Zusammenhänge greift der vorliegende Artikel auf.






