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Analysis Report

RICS: Cost pressure in the construction industry increases, outlook for credit conditions deteriorates / Germany leads the markets surveyed across Europe, although index falls, but outlook for residential construction activity rises significantly

Frankfurt am Main, 19. Mai 2026 – Die Ergebnisse des RICS Global Construction Monitor für das erste Quartal 2026 zeigen, dass der übergeordnete Construction Sentiment Index (CSI) leicht auf einen Wert von +8 gestiegen ist, nach +7 in Q4 2025. Damit bewegt sich der Indikator weiterhin in leicht positiverem Terrain. Hinter dieser insgesamt stabilen Entwicklung zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild: Sowohl auf regionaler als auch auf Länderebene ist eine deutliche Verschiebung erkennbar.

Der kostenseitige Druck hat sich im Quartalsverlauf deutlich verschärft. Die 12-Monats-Kostenprognosen sind in allen Bereichen gestiegen, und die Befragten nennen zunehmend geopolitische Spannungen im Nahen Osten als einen wesentlichen Einflussfaktor. Auch die Erwartungen hinsichtlich der Kreditbedingungen haben sich deutlich verschlechtert. Der 12-Monats-Ausblick hat erstmals seit mehreren Quartalen deutlich ins Negative gedreht. Demgegenüber bleiben die Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Arbeitsvolumens insgesamt positive, insbesondere im Bereich Infrastruktur.

Regionale Verschiebung: Dynamik im Nahen Osten und Afrika lässt nach, APAC stabilisiert sich

Die auffälligste Entwicklung beim CSI in diesem Quartal war eine deutliche Abschwächung in der Region Naher Osten und Afrika (MEA), wo der Index im ersten Quartal von +29 auf +8 fiel. Dies zeigt nach mehreren Quartalen mit konstant starken Werten auf eine deutliche Abschwächung des Wachstumstempos. Auch in der Region Amerika schwächte sich der Index leicht von +25 auf +21 ab, obwohl die Region weiterhin eine solide positive Stimmung verzeichnet. Europa gab ebenfalls von +14 auf +7 nach und signalisiert damit einen gewissen Verlust an Dynamik bei der jüngsten Erholung. Im Gegensatz dazu verbesserte sich die Region Asien-Pazifik (APAC) auf einen neutralen Wert von 0 (von -14 in Q4). Diese Verbesserung ist hauptsächlich auf weniger negative Ergebnisse aus dem chinesischen Festland zurückzuführen. Dennoch bleiben die Bedingungen in den meisten anderen APAC-Märkten relativ robust, wodurch APAC die einzige Region war, die im Quartalsvergleich eine Verbesserung der Stimmung verzeichnete.

Auf Länderebene führen Indien und die USA das Wachstum an, während Katar, Mauritius und Frankreich zurückfallen Indien behauptete im ersten Quartal seine Position als stärkster Markt mit einem Wert von +42 %, gestützt durch breit angelegtes Wachstum in allen Sektoren und besonders starke Dynamik im privaten Wohnungsbau und in der Infrastruktur. Auch die Niederlande (+31), Singapur (+30) und die USA (+25) verzeichneten im Quartal solide Expansionen. Deutschland (+21), Saudi-Arabien (+18), Irland (+15) und Südafrika (+14) meldeten ebenfalls starke Werte, während die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) (+11), Malaysia (+9) und Australien (+4) moderateres Wachstum auswiesen. Am schwächeren Ende der Skala verzeichneten Katar (-43) und Mauritius (-29) deutliche Verschlechterungen gegenüber dem Vorquartal. Befragte in beiden Märkten verwiesen auf ein schwächeres Marktumfeld. Auch Hongkong (-28) und Frankreich (-27) blieben klar im Schrumpfungsbereich, während sich die Aktivität in China (-26) und Italien (-26) weiter abschwächte. Sri Lanka (-13) und Großbritannien (-10) meldeten moderat negative Werte, während sich die Bedingungen in Kanada (-3) und Neuseeland (-5) nahezu stabil zeigten.

Bei Betrachtung der sektoralen Aufschlüsselung übertrifft die Infrastruktur weiterhin andere Marktsegmente in vielen Regionen. In etwa zwei Dritteln der im Monitor erfassten Länder liegen die aktuellen Arbeitsvolumina im Infrastrukturbereich über denen im privaten Wohnungsbau und bei Gewerbeimmobilien. Frankreich, Mauritius und die Niederlande bilden Ausnahmen, da dort die Infrastrukturaktivität schwächer ist als in anderen Segmenten. Insgesamt bleibt Infrastruktur jedoch ein zentraler Wachstumstreiber im breiteren Baumarkt.

Zukunftserwartungen bleiben positiv, sind jedoch fragiler

Während das Gesamtbild weiterhin positiv bleibt, ist in diesem Quartal besonders auffällig, dass Befragte ihre Erwartungen für das Arbeitsvolumen in den nächsten 12 Monaten in den meisten Regionen und Sektoren zurückgeschraubt haben. Besonders stark ist diese Anpassung in der Region Amerika sowie in der Region Naher Osten/Afrika ausgeprägt. In Amerika fiel der Netto-Saldo für die Erwartungen im Gewerbeimmobilienbau innerhalb von 12 Monaten fast um die Hälfte auf +19 % (von +36 % in Q4), während sich die Erwartungen im privaten Wohnungsbau ebenfalls auf +19 % abschwächten (von +29 %).

In der Region Naher Osten/Afrika war der Rückgang noch deutlicher. Hier fielen die Infrastrukturerwartungen von +61 % auf +17 % und die Erwartungen für den Bau von Gewerbeimmobilien sanken von +40 auf +16 %. Die VAE liefern hierfür ein besonders deutliches Beispiel: Die Erwartungen beim Bau von Wohnungen fiel von +68 % auf -23 % (von +68 %) und beim Bau von Gewerbeimmobilien von +58 % auf -6 % (von +58 %). Auch Saudi-Arabien und Neuseeland verzeichneten deutliche Rückgänge ihrer 12-Monats-Prognosen in allen drei Sektoren.

APAC war die einzige Region mit einer deutlichen Verbesserung der 12-Monats-Erwartungen. Alle drei Sektoren verbesserten sich hier, da Befragte in China und Hongkong für das kommende Jahr weniger pessimistisch sind. Auch Deutschland und Indien meldeten verbesserte Erwartungen in allen drei Sektoren. Besonders stark bleiben die Infrastrukturerwartungen in den USA (+69 %) und Indien (+74 %).

Auf globaler Ebene stieg der Nettosaldo für das Infrastrukturarbeitsvolumen in den nächsten 12 Monaten weiter von +35 % auf +40 %. Dies unterstreicht die Rolle der Infrastruktur als widerstandsfähigster Teil des Ausblicks. Die zentrale Aussage lautet daher: Die Befragten erwarten weiterhin Wachstum im kommenden Jahr – allerdings mit deutlich weniger Überzeugung als noch vor drei Monaten, insbesondere in Märkten, die stark von geopolitischen und kostenbezogenen Störungen betroffen sind.

Kostendruck nimmt zu, Materialpreise besonders kritisch

Global sind die Kostenprognosen für die nächsten 12 Monate im ersten Quartal deutlich gestiegen. Die Prognose für Materialkosten stieg von 4,0 % auf 6,4 %. Die Erwartungen für qualifizierte und unqualifizierte Arbeitskräfte blieben weitgehend stabil bei 4,5 % bzw. 3,0 %. Der Anstieg bei Material- und Baukosten ist der stärkste seit längerer Zeit und steht im Einklang mit Aussagen der Befragten über steigende Kraftstoffpreise, Störungen im Schiffsverkehr sowie allgemeine Belastungen der Lieferketten aufgrund der Spannungen im Nahen Osten.

Ausblick für Kreditbedingungen verschlechtert sich deutlich

Die Kreditbedingungen verschlechterten sich im ersten Quartal weiter. Der Nettosaldo der Befragten, die in den vergangenen drei Monaten eine Verschlechterung meldeten, sank von -12 % auf -18 %. Noch bemerkenswerter ist die Verschlechterung der Zukunftserwartungen für in drei Monaten: -23 % (von +4 %) und für in 12 Monaten: -14 % (von +13 %). Dies stellt eine deutliche Umkehr gegenüber der schrittweisen Verbesserung Anfang 2025 dar. Die Befragten nennen dabei insbesondere Zinserwartungen, Volatilität an den Finanzmärkten sowie geopolitische Unsicherheit. Zusätzlich verschlechterten sich die aktuellen Gewinnmargen weiter auf einen Nettosaldo von -29 % (von -20 %). Dieser Margendruck entspricht dem starken Anstieg der Inputkosten, da erwartete Baukostensteigerungen voraussichtlich stärker ausfallen als Preissteigerungen bei Ausschreibungen.

Europa: Marktumfeld schwächt sich ab, Italien und Großbritannien folgen Frankreich in den negativen Bereich

Angesichts zunehmender geopolitischer und makroökonomischer Belastungen zeigen die Ergebnisse des Global Construction Monitor für Europa im ersten Quartal 2026 ein schwächeres regionales Bild, so dass der CSI von +14 auf +7 sank. Obwohl der Gesamtwert weiterhin positiv ist, zeigt die Betrachtung auf Länderebene ein deutlich fragmentierteres Bild als in den vergangenen Quartalen. Italien und Großbritannien sind nun neben Frankreich ebenfalls im negativen Bereich. Zudem haben sich die zuvor starken Werte in Deutschland, Irland und den Niederlanden abgeschwächt. Die europaweiten Erwartungen für den Wohnungsbau wurden zurückgenommen, während sich die Infrastruktur weiterhin widerstandsfähig zeigt.

Italien und Großbritannien rutschen in negativen Bereich

Auf Länderebene führt Deutschland die untersuchten Märkte weiterhin an, obwohl der Wert von +34 auf +27 sank. Auch die Niederlande schwächten sich von -25 auf +19 ab, Irland fiel von +18 auf +9. Die auffälligste Veränderung zeigte sich in Italien. Hier fiel der CSI deutlich von +18 auf -15 mit Schwäche in allen drei Sektoren. Großbritannien fiel ebenfalls klar ins Negative von +2 auf -9. Frankreich blieb mit -24 der schwächste Markt der Region und nahezu unverändert gegenüber -22 in Q4, wobei die Infrastruktur dort weiterhin etwas Unterstützung bietet.

Materialkosten ersetzen Arbeitskräftemangel als größtes Problem

Im ersten Quartal zeigt sich in Europa eine deutliche Veränderung bei den Faktoren, die die Aktivität bremsen. Materialkosten sind nun das am häufigsten genannte Problem: 63 % der Befragten nannten diesen Faktor, der damit deutlich höher als 50 % in Q4 liegt. In Deutschland lag der Anteil derer, die den Faktor nannten sogar bei 67 %.

Auch Materialengpässe stiegen auf von 17 % auf 27 %. Auch die unzureichende Nachfrage stieg von 37 % auf 46 %. Auch hier zeigt Deutschland eine ähnliche Tendenz, wo der Wert von 39 % auf 60 % stieg. Im Gegensatz dazu gingen folgende Faktoren europaweit zurück: Arbeitskräftemangel: 28 % (von 49 %), Wettbewerb: 28 % (von 33 %), Fachkräftemangel: 52 % (von 55 %) und Finanzierungsengpässe: stabil bei 52 % (von 54 %).

12-Monats-Ausblick bleibt positiv, aber Wohnungsbau schwächer

Bei den Erwartungen für die Arbeitsauslastung in den kommenden 12 Monaten zeigt sich, fiel im Bereich des Wohnungsbaus der Nettosaldo von +31 auf +14 %. Dies war der stärkste Rückgang unter allen Sektoren. Die Erwartungen für den Bau von Gewerbeimmobilien blieben weitgehend stabil bei +18 % (Q4: +20 %). Die Erwartungen für Infrastruktur verbesserten sich weiter von +24 % auf +38 %. Damit bleibt Infrastruktur das Segment mit dem stärksten Ausblick.

Auf Länderebene zeigt Deutschland weiterhin den ausgewogensten Ausblick über alle Sektoren hinweg. Besonders bemerkenswert ist dabei der starkte Anstieg beim Ausblick im Bereich des Wohnungsbaus, hier stieg der Wert von +38 % auf +67 %. Auch Irland und die Niederlande bleiben im positiven Bereich. Frankreich fällt als klarer Nachzügler auf, da Befragte dort in beiden privaten Sektoren mit einer Schrumpfung rechnen. Auch Italiens Ausblick hat sich deutlich verschlechtert. Die Erwartungen an die Gewinnmargen in den nächsten 12 Monaten verschlechterten sich ebenfalls stark von -1 % auf -19 %. Dies deutet auf wachsende Sorgen über sinkende Margen aufgrund steigender Kosten hin.

Fazit: Infrastruktur ist zentraler Treiber der Bauaktivitäten

Susanne Eickermann-Riepe FRICS, Senior Vice President (SVP) der RICS weltweit: „Der globale Construction Index bleibt stabil und zeigt eine moderate Verbesserung der allgemeinen Marktdynamik. Hinter dieser insgesamt stabilen Entwicklung zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild: Sowohl auf regionaler als auch auf Länderebene ist eine deutliche Verschiebung erkennbar. Der 12-Monats-Ausblick hat erstmals seit mehreren Quartalen deutlich ins Negative gedreht. Demgegenüber bleiben die Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Arbeitsvolumens insgesamt positiv, insbesondere im Bereich Infrastruktur. Das Segment wird zum zentralen Treiber der Bauaktivitäten. Der Kostendruck hat sich im Quartalsverlauf deutlich verschärft. Die 12-Monats-Kostenprognosen sind in allen Bereichen deutlich verschlechtert. Hintergrund sind die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, deren Auswirkungen auf Energie- und Materialpreise und die verschlechterten Kreditbedingungen. Damit dreht der Ausblick erstmals seit mehreren Quartalen deutlich ins Negative. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rahmenbedingungen für den Rest des Jahres entwickeln.“
Foto von C Dustin auf Unsplash

The results of the RICS Global Construction Monitor for the first quarter of 2026 show that the overarching Construction Sentiment Index (CSI) rose slightly to a value of +8, after +7 in Q4 2025. This means that the indicator continues to move in slightly more positive territory. However, a more differentiated picture emerges behind this overall stable development: a clear shift can be seen at both the regional and state level.

The pressure on the cost side intensified significantly over the course of the quarter. 12-month cost forecasts have risen across the board, with respondents increasingly citing geopolitical tensions in the Middle East as a major influencing factor. Expectations regarding credit conditions have also deteriorated significantly. The 12-month outlook has turned significantly negative for the first time in several quarters. In contrast, expectations regarding the future volume of work remain positive overall, especially in the area of infrastructure.

Regional shift: Momentum in the Middle East and Africa slows, APAC stabilizes

The most noticeable development in the CSI this quarter was a significant slowdown in the Middle East and Africa (MEA) region, where the index fell from +29 to +8 in the first quarter. After several quarters of consistently strong figures, this points to a significant slowdown in the pace of growth. In the Americas region, the index also weakened slightly from +25 to +21, although the region continues to record a solidly positive mood. Europe also declined from +14 to +7, signaling some loss of momentum in the recent recovery. In contrast, the Asia-Pacific (APAC) region improved to a neutral reading of 0 (from -14 in Q4). This improvement is mainly due to less negative results from mainland China. Still, conditions in most other APAC markets remain relatively robust, making APAC the only region to see an improvement in sentiment quarter-over-quarter.

At the country level, India and the US lead the growth, while Qatar, Mauritius and France fall behind India maintained its position as the strongest market in the first quarter with a score of +42%, supported by broad-based growth in all sectors and particularly strong momentum in private housing and infrastructure. The Netherlands (+31), Singapore (+30) and the US (+25) also saw solid expansions in the quarter. Germany (+21), Saudi Arabia (+18), Ireland (+15) and South Africa (+14) also reported strong figures, while the United Arab Emirates (UAE) (+11), Malaysia (+9) and Australia (+4) reported more moderate growth. At the weaker end of the scale, Qatar (-43) and Mauritius (-29) recorded significant deteriorations compared to the previous quarter. Respondents in both markets pointed to a weaker market environment. Hong Kong (-28) and France (-27) also remained clearly in contraction territory, while activity in China (-26) and Italy (-26) continued to weaken. Sri Lanka (-13) and the UK (-10) reported moderately negative readings, while conditions in Canada (-3) and New Zealand (-5) were almost stable.

When looking at the sectoral breakdown, infrastructure continues to outperform other market segments in many regions. In about two-thirds of the countries covered by the monitor, current volumes of work in the infrastructure sector are higher than in private residential construction and commercial real estate. France, Mauritius and the Netherlands are exceptions, as infrastructure activity is weaker there than in other segments. Overall, however, infrastructure remains a key growth driver in the broader construction market.

Expectations for the future remain positive, but are more fragile

While the overall picture remains positive, it is particularly noticeable this quarter that respondents have scaled back their expectations for the volume of work over the next 12 months in most regions and sectors. This adjustment is particularly pronounced in the Americas region and in the Middle East/Africa region. In the Americas, the net balance for commercial real estate expectations fell by almost half in 12 months to +19% (from +36% in Q4), while expectations for private housing also weakened to +19% (from +29%).

In the Middle East/Africa region, the decline was even more pronounced. Here, infrastructure expectations fell from +61% to +17% and expectations for commercial real estate construction fell from +40% to +16%. The UAE provides a particularly clear example of this: expectations for the construction of housing fell from +68% to -23% (from +68%) and for the construction of commercial real estate from +58% to -6% (from +58%). Saudi Arabia and New Zealand also saw significant declines in their 12-month forecasts in all three sectors.

APAC was the only region with a significant improvement in 12-month expectations. All three sectors improved here as respondents in China and Hong Kong are less pessimistic about the year ahead. Germany and India also reported improved expectations in all three sectors. Infrastructure expectations remain particularly strong in the USA (+69%) and India (+74%).

At the global level, the net balance for infrastructure work volume continued to increase from +35% to +40% over the next 12 months. This highlights the role of infrastructure as the most resilient part of the outlook. The key message is therefore that respondents expect growth to continue in the coming year – but with significantly less conviction than three months ago, especially in markets that are heavily affected by geopolitical and cost-related disruptions.

Cost pressure is increasing, material prices are particularly critical

Globally, cost forecasts for the next 12 months rose significantly in the first quarter. The forecast for material costs rose from 4.0% to 6.4%. Expectations for skilled and unskilled workers remained broadly stable at 4.5% and 3.0% respectively. The increase in material and construction costs is the strongest in a long time and is in line with respondents’ statements about rising fuel prices, disruptions in shipping traffic and general strains on supply chains due to tensions in the Middle East.

Outlook for credit conditions deteriorates significantly

Credit conditions continued to deteriorate in the first quarter. The net balance of respondents who reported a deterioration in the past three months fell from -12% to -18%. Even more remarkable is the deterioration in future expectations for three months (from +4%) and -14% (from +13%) in 12 months. This represents a significant reversal from the gradual improvement at the beginning of 2025. In particular, respondents cite interest rate expectations, volatility on the financial markets and geopolitical uncertainty. In addition, the current profit margins deteriorated further to a net balance of -29% (from -20%). This pressure on margins corresponds to the sharp increase in input costs, as expected increases in construction costs are expected to be stronger than price increases in tenders.

Europe: Market environment weakens, Italy and UK follow France into negative territory

In view of increasing geopolitical and macroeconomic pressures, the results of the Global Construction Monitor for Europe show a weaker regional picture in the first quarter of 2026, with the CSI falling from +14 to +7. Although the overall figure remains positive, the country-level picture is much more fragmented than in previous quarters. Italy and the UK are now also in negative territory, along with France. In addition, the previously strong values in Germany, Ireland and the Netherlands have weakened. Europe-wide expectations for housing construction have been scaled back, while infrastructure remains resilient.

Italy and Great Britain slip into negative territory

At the country level, Germany continues to lead the markets surveyed, although the value fell from +34 to +27. The Netherlands also weakened from -25 to +19, Ireland fell from +18 to +9. The most noticeable change was seen in Italy. Here, the CSI fell significantly from +18 to -15 with weakness in all three sectors. The UK also fell sharply into negative territory from +2 to -9. France remained the weakest market in the region at -24 and almost unchanged from -22 in Q4, although infrastructure there continues to provide some support.

Material costs replace labor shortage as the biggest problem

In the first quarter, there was a clear change in the factors slowing down activity in Europe. Material costs are now the most frequently cited problem: 63% of respondents cited this factor, which is significantly higher than 50% in Q4. In Germany, the proportion of those who named the factor was as high as 67%.

Material bottlenecks also rose from 17% to 27%. Insufficient demand also increased from 37% to 46%. Here, too, Germany shows a similar trend, where the figure rose from 39% to 60%. In contrast, the following factors decreased across Europe: labour shortage: 28% (from 49%), competition: 28% (from 33%), skills shortage: 52% (from 55%) and financing bottlenecks: stable at 52% (from 54%).

12-month outlook remains positive, but residential construction weaker

In terms of expectations for the workload in the next 12 months, the net balance in the residential construction sector fell from +31 to +14%. This was the sharpest decline among all sectors. Expectations for the construction of commercial real estate remained broadly stable at +18% (Q4: +20%). Expectations for infrastructure continued to improve from +24% to +38%. This means that infrastructure remains the segment with the strongest outlook.

At the country level, Germany continues to show the most balanced outlook across all sectors. Particularly noteworthy is the strong increase in the outlook for residential construction, where the figure rose from +38% to +67%. Ireland and the Netherlands also remain in positive territory. France stands out as a clear laggard, as respondents there expect a contraction in both private sectors. Italy’s outlook has also deteriorated significantly. Expectations for profit margins over the next 12 months also deteriorated sharply from -1% to -19%. This points to growing concerns about falling margins due to rising costs.

Conclusion: Infrastructure is the central driver of construction activities

“The global Construction Index remains stable and shows a moderate improvement in overall market momentum. However, a more differentiated picture emerges behind this overall stable development: a clear shift can be seen at both the regional and state level. The 12-month outlook has turned significantly negative for the first time in several quarters. In contrast, expectations regarding the future volume of work remain positive overall, especially in the area of infrastructure. The segment will become the central driver of construction activities. Cost pressure intensified significantly over the course of the quarter. The 12-month cost forecasts have deteriorated significantly in all areas. The background to this is the geopolitical tensions in the Middle East, their impact on energy and material prices and deteriorating credit conditions. This is the first time in several quarters that the outlook has turned significantly negative. It remains to be seen how the framework conditions develop for the rest of the year.”

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