Die REALOGIS Unternehmensgruppe, Deutschlands führendes Beratungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien sowie Gewerbegrundstücke, registrierte im 1. Halbjahr 2026 an den von ihr definierten Top-8-Standorten einen Flächenumsatz von rund 1,52 Mio. m². Betrachtet wurden Berlin, Düsseldorf, Köln, das Ruhrgebiet, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Davon entfielen 1,38 Mio. m² beziehungsweise 91 % auf reine Hallenfläche, 89.050 m² (6 %) auf Bürofläche und 54.950 m² (3 %) auf Mezzaninfläche. Den größten Anteil am Gesamtergebnis steuerte das Ruhrgebiet mit 255.500 m² beziehungsweise 17 % bei. Frankfurt kam auf 245.400 m² (16 %), Berlin erreichte 211.000 m² (14 %).
Mieten: München blieb vorn, Hamburg verteuerte sich am stärksten
Bei den Spitzenmieten zeigte sich im 1. Halbjahr 2026 ein überwiegend stabiles Bild. An drei der acht Top-Standorte stieg die Spitzenmiete im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Die höchste Spitzenmiete wurde weiterhin in München erzielt. Mit 13,50 €/m² blieb sie gegenüber dem Vorjahreshalbjahr unverändert. Damit wurde der seit 2022 bestehende Aufwärtstrend unterbrochen. Im Vorjahreshalbjahr war die Spitzenmiete gegenüber dem 1. Halbjahr 2024 noch um rund 29 % gestiegen.
Berlin rangierte mit unverändert 10,50 €/m² erneut auf der zweiten Position. Frankfurt und Stuttgart folgten mit jeweils 8,70 €/m². Während die Spitzenmiete in Frankfurt im Halbjahresvergleich um 5 % und damit am stärksten unter allen Top-Standorten stieg, erhöhte sie sich in Stuttgart nur um 2 %. Hamburg erreichte 8,50 €/m² und verzeichnete ein Plus von 1 %. An allen weiteren Top-Standorten blieb die Spitzenmiete gegenüber dem Vorjahreshalbjahr unverändert. Die niedrigste Spitzenmiete wurde weiterhin im Ruhrgebiet mit 7,75 €/m² erzielt.
Bei den Durchschnittsmieten behauptete München mit 9,20 €/m² seine Spitzenposition. Das Mietniveau stieg dort moderat um 2 %. Berlin schloss sich mit unverändert 8,10 €/m² an. Hamburg rückte mit 7,30 €/m² auf den dritten Platz vor. Der Anstieg um 12 % war die stärkste Verteuerung unter den betrachteten Top-Standorten. Alle weiteren Standorte blieben in ihrer Durchschnittsmiete unverändert. Die niedrigste Durchschnittsmiete wurde weiterhin im Ruhrgebiet mit 6,50 €/m² erzielt.







