Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, legte gestern gemeinsam mit dem künftigen Betreiber Lavendio Seniorenresidenzen den Grundstein für die neue Seniorenresidenz in der Braunschweiger Nordstadt. Die Zeremonie fand im Beisein von Stadtbaurat Gerold Leppa sowie den am Bau Beteiligten statt. Auch Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung und von Seiten des Betreibers als auch der Bauherrin sowie Nachbarn waren mit vor Ort. Neben dem eigentlichen Festakt mit feierlicher Versenkung der unter anderem mit einer Tageszeitung, Münzen und Bauunterlagen befüllten Zeitkapsel, wurden den rund 30 Teilnehmern auch vertiefende Informationen zur neu entstehenden Seniorenresidenz und erste Einblicke in die Baustelle präsentiert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Olaf Joop Projektbau GmbH fungiert bei diesem Projekt als Generalunternehmen. Der Neubau entsteht am Jütenring 7 (Am Nordpark) in 38106 Braunschweig (Niedersachsen). In direkter Nachbarschaft (Montgolfierstraße 10-12) baut die Lindhorst Gruppe, zu der auch Cureus gehört, derzeit ebenfalls das Wohncarrée am Nordanger mit rd. 180 Wohneinheiten für studentisches Wohnen (Informationen hier…<>).
Holger Johannesmann, Projektleiter für die Cureus: „Gerade einmal zwei Monate nach Beginn der Bauarbeiten auf dem Areal im Norden Braunschweigs ist der Erdbau abgeschlossen, das künftige Gebäude eingemessen und die Verlegung der Bodenplatte größtenteils abgeschlossen. Entsprechend setzen wir jetzt den Grundstein nach alter Tradition, bevor das Bauwerk fortan sichtbar in die Höhe wachsen wird. Wir sind optimistisch, die neue Seniorenresidenz Anfang 2028 inbetriebnahmefähig an unseren für diesen Standort gewonnen Betreiberpartner Lavendio übergeben zu können. Wir wünschen allen am Bau Beteiligten auch weiterhin gutes Gelingen.“
Auch Elvira Schulze, Geschäftsführerin von Lavendio Seniorenresidenzen, freut sich über den nächsten Meilenstein: „Wir sehen in Braunschweigs Nordstadt und Umgebung künftig einen steigenden Bedarf an Pflegeplätzen und freuen uns sehr über diesen neu entstehenden Standort. Aufgrund unserer umfassenden Erfahrung im Betrieb von Pflegeeinrichtungen für Senioren können wir unseren späteren Bewohnern bereits heute eine qualitativ hochwertige Versorgung und dem künftigen Pflegepersonal an diesem Standort moderne Arbeitsplätze und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre versprechen. Hier in Braunschweig werden wir vollstationäre Pflegeplätze für die Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze anbieten. Bei allem legen wir großen Wert auf eine individuelle soziale und therapeutische Betreuung in unseren Einrichtungen, die sich derzeit an drei Standorten in Hannover, Wolfenbüttel und in Melle mit einem jeweils breiten Versorgungsangebot befinden“, so Schulze weiter.
Leben und arbeiten in der Lavendio Seniorenresidenz Braunschweig
An diesem Standort werden über 80 neue, krisenfeste und moderne Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit in den Bereichen Pflege und Betreuung, Hauswirtschaft, Verwaltung und Haustechnik entstehen. Bewerbungen sind ab Anfang 2027 per E-Mail an bewerbung@lavendio-pflege.de möglich. Informationen sind auch über unsere Zentrale unter Telefon 05143 9810-0 erhältlich.
Interessenten für einen der Pflegeplätze können sich ebenfalls ab dem Jahresbeginn 2027 bei Lavendio Seniorenresidenzen unter der E-Mail Adresse kontakt@lavendio-pflege.de sowie telefonisch über unsere Zentrale 05143 9810-0 informieren und vormerken lassen. Die Kosten für einen Pflegeplatz werden erst im Herbst 2027 mit den zuständigen Kostenträgern festgesetzt.
Moderne Seniorenresidenz mit Restaurant, Friseur, Pflegebädern, Wäscherei, Kamin-Lounge mit Bibliothek und Therapieraum
Auf dem knapp 4.000 Quadratmeter großen Grundstück wird sich künftig ein V-förmiges Gebäude erstrecken, das sich nach Norden zu einem Innenhof hin öffnet. Der gesamte Komplex der Lavendio Seniorenresidenz Braunschweig wurde barrierefrei und nach hohen energetisch optimierten Anforderungen des KfW 55 KNN WG-Standards geplant. Die Beheizung wird über das städtische Fernwärmenetz erfolgen. Rund 50 Prozent der extensiv begrünten Flachdachflächen werden mit einer Solaranlage zur Erzeugung grünen Stroms belegt. Regenwasser wird auf dem Grundstück gehalten und versickert lokal. Gestalterisch wird sich das Gebäude besonders auf sein Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige Kubatur mit einer Mischung aus sandsteinfarbenem Klinker und hellen Putzen wird einen Blickfang schaffen.
Die Residenz wird über rd. 7.680 Quadratmeter Bruttogrundfläche auf vier Vollgeschossen verfügen. Sie wird Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, mit einer Kamin-Lounge und Bibliothek empfangen. Pflegebäder, ein Friseur, Therapieräumlichkeiten und die hauseigene Wäscherei ergänzen das Leistungsangebot. Die Sonnenterrasse des auch für die Nachbarschaft zugänglichen Restaurants wird eine angenehme Verbindung ins Freie schaffen.
Die Bewohner erwarten 138 helle, geräumige Einzelzimmer für stationäre Pflege mit eigenem Bad nach modernstem Standard, der neben dem Schwesternruf auch jeweils einen eigenen Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss umfasst. Einige Zimmer werden über eine Komfortausstattung verfügen. 114 Zimmer – das entspricht mehr als 80 Prozent – werden zudem rollstuhlgerecht ausgebaut. Eine eigene, individuelle Möblierung der Zimmer durch die Bewohner wird möglich sein, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Aufteilung in vier Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Terrasse oder Balkon soll für eine häuslich-familiäre Atmosphäre sorgen.
Idealer Standort und hohe Bauqualität
Der Standort der Seniorenresidenz liegt in der Braunschweiger Nordstadt, wo sich auch das Naherholungsgebiet rund um Oker und Ölpersee befindet. Fußläufig ist der Nordpark vom Standort aus sehr gut erreichbar, die weitere Umgebung ist durch eine neue Wohnbebauung sowie Einkaufsmöglichkeiten geprägt. Eine Bushaltestelle liegt fußläufig entfernt und schafft eine sehr gute Verbindung in das Stadtzentrum mit Ärzten, kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie in die nahe Umgebung.
Auf dem Gelände der Seniorenresidenz sollen 18 Pkw-Stellplätze zum Teil mit Infrastruktur für E-Mobilität entstehen, einer davon behindertengerecht, sowie rund zehn Fahrradstellplätze. Somit ist eine sehr gute Erreichbarkeit für Besucher und das Pflegepersonal sichergestellt.
Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte der energieeffiziente KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.
Pflege braucht Platz
Der Pflegekräftemangel ist im Bewusstsein der Mehrheit angekommen und wird aktiv angegangen, doch die Unterversorgung mit Pflegeheimen ist kaum bekannt. Bis zum Jahr 2040 müssen nach einer Studie von bulwiengesa (hier zu finden<>) und der aktuellen destatis-Pflegevorausberechnung 2023 bundesweit bis zu 650.000 neue Pflegeplätze gebaut werden, doch das Baugeschehen hinkt hinterher. Cureus ist ständig auf der Suche nach neuen Grundstücken, um dieser Entwicklung mit dem eigenen Systemansatz zur zügigen Erstellung moderner Pflegeeinrichtungen entgegenzuwirken. Grundstückskaufangebote können jederzeit an ankauf@cureus.de gesendet werden.






