LIP Invest, führender Anbieter von Logistikimmobilien-Spezialfonds in Deutschland, veröffentlicht die aktuelle Ausgabe seines quartalsweise erscheinenden Marktberichts „LIP UP TO DATE – Logistikimmobilien Deutschland“. Der Bericht analysiert die Entwicklungen des deutschen Logistikimmobilienmarktes von Investmentvolumen, Flächenumsatz und Neubautätigkeit über Renditeentwicklung bis hin zu geopolitischen Einflüssen auf die Logistikbranche.
Rüstung ist ein Flächentreiber, kein Mega-Trend
Defence-bezogene Nutzungen können in vielen verschiedenen Immobilientypen stattfinden, Logistikaufgaben sind ein Teil davon. Aktuell stellt sich die Auftrags- und Vermietungssituation für die Logistik rüstungsnaher Güter allerdings noch relativ überschaubar dar.
„Rüstung ist ein neuer Flächentreiber wie die etablierten Treiber E-Commerce, Automotive, Kühl- oder Gefahrgut, was sich natürlich positiv auf den Logistikimmobilienmarkt auswirkt. Aber damit lösen wir nicht die zentralen Herausforderungen unserer Branche: Stromverfügbarkeit, Genehmigungsverfahren sowie Finanzierungen sind aktuell die Knackpunkte. Durch die Menge an Berichterstattung zum Thema Defence wird ein falscher Markteindruck der Logistik suggeriert, soviel kommt leider noch nicht an“, sagt Sebastian Betz, geschäftsführender Gesellschafter von LIP Invest, und ergänzt: „Für Investoren bleiben Drittverwendungsfähigkeit, Standortqualität und Zukunftsfähigkeit die zentralen Ankaufskriterien. Und die sind bei sogenannten Rüstungsobjekten in Bezug auf Standort und Objektkriterien nicht zwangsläufig gegeben. Neue Fonds ausschließlich für Rüstungsobjekte zu strukturieren, halten wir für falsch, allein schon aus Gründen der Diversifizierung.“
Investmentdynamik setzt sich fort
Das Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt für Logistikimmobilien belief sich im zweiten Quartal auf 1,5 Milliarden Euro. Das Halbjahresergebnis summiert sich insgesamt auf 2,6 Milliarden Euro und liegt nahezu auf Vorjahresniveau. Das zweite Quartal wurde durch einige größere Abschlüsse beflügelt, wenngleich Transaktionen mit kleinerem bis mittlerem Volumen das Investmentgeschehen weiterhin dominieren.





