Münchens Bürovermietungsmarkt überzeugte im ersten Halbjahr mit einem robusten Flächenumsatz von 335.600 Quadratmetern, insbesondere bedingt durch ein starkes zweites Quartal. Der Fokus der Nachfrage liegt weiterhin auf hochwertigen Flächen in zentralen Bürolagen. Das Transaktionsgeschehen am Münchner Immobilieninvestmentmarkt bleibt insgesamt verhalten, allerdings war im ersten Halbjahr 2026 dank einzelner großvolumiger Transaktionen eine spürbare Belebung zu registrieren. Das Gesamtvolumen über alle Assetklassen hinweg erhöhte sich im Jahresvergleich deutlich auf 1,27 Milliarden Euro. Auch die Anzahl an registrierten Transaktionen nahm auffällig zu. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.
Bürovermietungsmarkt
Das Umsatzgeschehen im ersten Halbjahr wurde geprägt von großflächigen Anmietungen und Eigennutzungen von Tech- und Industrieunternehmen, speziell aus KI-affinen Zukunftstechnologien, wie beispielsweise Robotics. Auch Life Science Unternehmen agierten umsatzfreudig. Größere Anmietungen in Topobjekten in Premium-Citylage, insbesondere getätigt von Unternehmen aus der Berater- und Finanzbranche, trieben die Mietentwicklung weiter an. Die Spitzenmiete markierte, mit Evidenz aus mehreren getätigten Abschlüssen, ein neues Höchstniveau von 62,00 Euro pro Quadratmeter und Monat. Die Durchschnittsmiete erhöhte sich ebenfalls moderat.
„Neben den angebotsknappen CBD-Lagen werden auch hochwertige Neubau- oder Sanierungsflächen außerhalb des Stadtkerns nachgefragt, wenn sie gut angeboten sind. Sofern die weiteren erforderlichen Rahmenbedingungen es zulassen, setzt dies Anreize für Bestandshalter und Projektentwickler zu Refurbishments und Neubauten auch außerhalb des Altstadtrings“ sagt Georg Illichmann, Head of Office Leasing München bei CBRE. 67 Prozent der registrierten Abschlüsse fanden (lageunabhängig) in Objekten der höchsten Qualitätskategorie „A“ statt.



