Die GKK Ingenieurgesellschaft für Hochbau wurde von der MEAG, Vermögensmanager von Munich Re, mit dem GÜ-Controlling und der Qualitätssicherung des Hamburger Hofs in der Hamburger Innenstadt beauftragt. Im März begannen die Bauaktivitäten zur Neuentwicklung des traditionsreichen Gebäudes. Nach der Entkernung und Schadstoffsanierung zu Beginn folgten im August die oberirdischen Abbruchmaßnahmen, bevor im November die Arbeiten an der Baugrube aufgenommen wurden. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2029 vorgesehen.
Im Rahmen der Bauüberwachung übernimmt GKK die Qualitätssicherung, das Controlling der Generalübernehmer und die Überwachung der vertraglichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen bei der Vergabe der Hochbauleistungen und prüft die baubezogenen Zahlungen.
„Beim Hamburger Hof steht für uns im Mittelpunkt, die Geschichte des Gebäudes zu bewahren und es gleichzeitig zukunftsfähig zu machen. Wir schützen den Charakter der historischen Bausubstanz und ergänzen ihn gezielt mit nachhaltigen Lösungen, die Energieeffizienz und Langlebigkeit stärken“, sagt Christoph Röthemeyer, Prokurist, Niederlassungsleitung Hamburg bei der GKK. „Die Lage zwischen Jungfernstieg, Große Bleichen und Poststraße verlangt zudem höchste Präzision in der Planung und Koordination.“
Der geplante Neubau mit sieben Ober- und zwei Untergeschossen bietet rund 21.000 Quadratmeter Mietfläche für eine vielfältige Mischnutzung. Vorgesehen sind etwa 3.000 Quadratmeter Einzelhandel im Erdgeschoss, rund 14.000 Quadratmeter Bürofläche, ein 1.500 Quadratmeter großes Konferenzzentrum, 28 Wohnungen mit insgesamt 1.700 Quadratmetern sowie 800 Quadratmeter für medizinische Dienstleistungen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Erhalt und die Integration der denkmalgeschützten roten Sandsteinfassade in das neue Gebäudekonzept.