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Research, Marktmeinungen und -kommentare zu den verschiedenen Anlageklassen, -segmenten und -regionen.

Top-Beitrag

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Analysis Report

Gemeinsame Pressemeldung von vdp und vdpResearch: Immobilienpreise steigen zu Beginn des Jahres 2026

Der vdp-Immobilienpreisindex zeigt im 1. Quartal 2026 ein Plus von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr: Wohnen +2,3 %, Büro +1,9 %, Handel +1,5 %. Auswirkungen des Iran-Kriegs sind noch kaum messbar. Neue, mit der Bundesbank entwickelte Gewerbeindizes fließen in die Methodik ein.

Analysis

JLL: Victor Prime Office tritt zum Jahresbeginn 2026 auf der Stelle

Der Büroperformance-Indikator Victor Prime Office legte im ersten Quartal 2026 nur um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu. Seit Ausbruch des Nahostkonflikts zeigt er eine Seitwärtsbewegung; der Irankrieg bremste Aktivitäten. Der Indikatorstand in Toplagen lag Ende März bei 174,5 Punkten.

Analysis Report

Savills: Energiepreisschock trifft Industrie- und Logistikmärkte

Der Iran-Krieg verteuert Öl und Diesel und belastet laut Savills den deutschen Industrie- und Logistikmarkt. Logistiknutzer agieren vorsichtiger und fordern energieverfügbare Flächen; im Investmentmarkt steigen Renditeerwartungen und Baukostenrisiken bremsen Revitalisierungen.

Comment

„Aengevelt: Bundeswohnungsbaugesellschaft löst keine Probleme.“

Aengevelt kritisiert die geplante Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau als wirkungslos und ohne Mehrwert. Bestehende Akteure wie BImA und KfW reichten aus; strukturelle Hemmnisse seien das Problem. Auch Luczak und die EBZ Business School äußern Skepsis.

Comment Forecast

Family Offices setzen verstärkt auf Wohnungsbestände / Bundesweiter Trend gewinnt an Dynamik

DAVE und Arcadis beobachten, dass Family Offices in Deutschland verstärkt Bestandswohnungen erwerben und vor allem Wohnportfolios mit 100 bis 800 Einheiten nachfragen. Treiber sind u. a. hohe Baukosten, regulatorische Unsicherheiten und ein schwieriges Finanzierungsumfeld; im Fokus stehen werterhaltende, generationenfähige Strategien. Der Trend belebt den Markt für größere Wohnportfolios und dürfte angesichts der Neubau-Situation weiter an Bedeutung gewinnen.

Analysis Comment

Aengevelt: Handwerkermangel wachsendes Risiko für Bauträger.

Aengevelt warnt, dass der anhaltende Fachkräftemangel im Bauhandwerk das Insolvenzrisiko für Bauträger und Projektentwickler weiter erhöht. In den vergangenen drei Jahren meldeten 1.230 Bauträger Insolvenz an; laut IW fehlen im Ausbaugewerbe über 41.000 Fachkräfte, was Bauzeitverlängerungen und Kostensteigerungen befeuert. Aengevelt empfiehlt eine vorausschauende Termin- und Liquiditätsplanung mit rollierendem 24-Monats-Horizont sowie Back-up-Gewerken.

Mann mit VR-Headset bedient eine virtuelle Benutzeroberfläche mit Datenvisualisierung im Büro.
Analysis Forecast Survey

Neue Studie von IWG zum Büro 2050 und wie sich die Arbeitswelt bis dahin wandeln wird

Eine neue IWG-Studie („Work Reimagined: The Office of 2050“) prognostiziert, dass neuronale Implantate, KI und immersive Technologien den Arbeitsplatz bis 2050 grundlegend verändern. Langer Pendelverkehr und der klassische Acht-Stunden-Tag sollen verschwinden, während hybride, verteilte Arbeitsmodelle, intelligentere Büroumgebungen und eine stärkere Ausrichtung auf Wohlbefinden und Flexibilität an Bedeutung gewinnen. Die Methodik basiert auf einer Befragung im März 2026 sowie ergänzenden DACH-Studien.

Diagramm des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) zeigt Entwicklung von Q4/2011 bis Q1/2026 mit Salden in Prozentpunkten sowie den Verlauf von Finanzierungssituation und Finanzierungserwartung.
Analysis Report Survey

JLL: Schlechtere Stimmung drückt den Difi zum Jahresstart ins Minus

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) ist zum Jahresbeginn 2026 um fast zehn Punkte auf minus 9,1 gefallen; Finanzierungslage und -erwartung werden pessimistischer eingeschätzt. Trotz des eingetrübten Klimas stieg das Kreditneugeschäft der großen deutschen Immobilienbanken 2025 deutlich, während alternative Finanzierer das Angebot ausweiten. Wohnen bleibt die am besten bewertete Assetklasse, doch geopolitische Unsicherheiten und gestiegene Zinsen trüben den Ausblick.

Comment

Immer gleiche Agenda – und trotzdem könnte es diesmal anders werden

Wer die Agenda der INVESTMENTexpo 2026 liest, versteht das Programm. Wer genau zuhört, hat die Chance den Markt zu verstehen.

Thomas Wirtz, Geschäftsführer von INDUSTRIA Immobilien. Bildquelle: Andreas Henn
Survey

INDUSTRIA-Umfrage: Rund 50 Prozent der Institutionellen wollen Immobilienquote konstant halten

Die INDUSTRIA-Befragung „Wohninvestment Trends 2026“ unter institutionellen Investoren zeigt: 50 Prozent wollen ihre Immobilienquote in den nächsten zwölf Monaten konstant halten, rund 31 Prozent leicht und 5,6 Prozent stärker reduzieren; bei etwa 14 Prozent soll sie steigen. Etwa 30,4 Prozent der geplanten Immobilieninvestitionen entfallen auf Wohnen, die Core-Ausrichtung nimmt zu (91,3 Prozent), die Renditeanforderungen sinken und die Deutschland-Neigung steigt auf 74,2 Prozent. Die Erhebung lief vom 3. März bis 21. April 2026 und umfasst 36 Antworten.

News

Hines sieht „Strong Buy“-Chance bei Premium-Büros in Europa – auch deutsche Top-Lagen profitieren

Hines bewertet erstklassige Büroimmobilien in Europa als „Strong Buy“: Knappes Angebot und überdurchschnittliches Mietwachstum schaffen attraktive Kaufgelegenheiten, insbesondere in deutschen A-Standorten. Laut Studie stiegen die Spitzenmieten seit Q4/2019 um 35,6 Prozent, während die Bautätigkeit stark zurückging; der Fokus liegt auf hochwertigen, zentral gelegenen Flächen.

Comment

Warum Wohnimmobilien in unsicheren Zeiten attraktiv bleiben

In einem Umfeld aus geopolitischer Unsicherheit, höheren Energiepreisen, Inflation und steigenden Staatsschulden gewinnen Wohnimmobilien als reale, ertragsstarke und vergleichsweise stabile Anlage an Bedeutung. Während Bundesanleihen an Selbstverständlichkeit als „sicherer Hafen“ verlieren, stützen langfristige Trends wie Mietpotenziale und Wiederherstellungskosten die Assetklasse; private Anleger agieren zudem mit längerer Perspektive. Entscheidend bleiben Objektqualität, Energieeffizienz, Mikrolage und Diversifikation – kurzfristige Krisen ändern am langfristig positiven Bild wenig.

News

APAC deal activity down by 6% YoY in Q1 2026, reveals GlobalData

Die Transaktionsaktivität in der APAC-Region ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 6% zurückgegangen, so GlobalData. Während Venture-Finanzierungen um 21% zulegten, brachen M&A (-26%) und Private-Equity-Deals (-42%) ein; China verzeichnete hingegen etwa 38% mehr Deals, während Japan, Australien, Südkorea und Singapur deutliche Rückgänge sahen.

Discussion

Logistikimmobilienmarkt: Rückenwind trotz geopolitischer Spannungen

Der Vermietungsmarkt für Logistikimmobilien ist mit neuem Schwung in das Jahr 2026 gestartet. Getrieben von erneut wachsendem E‑Commerce und vermehrten Anmietungen asiatischer Nutzer bleibt die Nachfrage hoch, während die Leerstände niedrig sind, regional jedoch auseinanderlaufen und die Mieten sich auf Inflationsniveau stabilisieren. Gleichzeitig nimmt die Untervermietung zu und geopolitische Risiken wie der Irankrieg erhöhen die Unsicherheit.

Foto von ian kelsall auf Unsplash
News

Münchner Immobilienmarkt 2026 – Wachstum trifft auf Engpässe und steigenden Transformationsdruck

Der Münchner Immobilienmarkt zeigt 2026 trotz solider Fundamentaldaten wachsenden Anpassungsdruck: steigende Finanzierungskosten, unsichere Kapitalmärkte und strukturelle Engpässe bremsen Investitionen. Im Wohnsegment steigen die Mieten bei rückläufiger Bautätigkeit, im Büromarkt klettern die Leerstände auf rund 10 Prozent, während Spitzenmieten in Toplagen weiter zulegen. Experten betonen die Notwendigkeit schnellerer Genehmigungen, integrierter Entwicklungskonzepte und der Revitalisierung bestehender Bestände.

News

DAVE vernetzt Märkte: Wien profitiert von grenzüberschreitenden Investments

Der Wiener Immobilienmarkt zeigt nach dem ersten Quartal 2026 Anzeichen einer Stabilisierung: bessere Finanzierungsbedingungen beleben die Nachfrage, zugleich bleibt das Angebot – vor allem im Neubau – knapp. Wien punktet zudem im Gewerbesegment mit niedrigen Leerständen, stabilen Mieten und hoher Nachfrage nach ESG-konformen Flächen; grenzüberschreitende Investments mit Deutschland gewinnen an Bedeutung, wie DAVE und Kooperationspartner Arcadis betonen. Für die kommenden Monate erwarten die Experten eine weitere Stabilisierung und attraktive Chancen für selektive Investments.

Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon Group (Bildquelle: Ypsilon)
Comment

„Wer ein gutes Finanzierungsangebot von seiner Bank erhalten hat, sollte jetzt zuschlagen“

Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer, Ypsilon Steuerberatungsgesellschaft, mit einem Statement zur aktuellen EZB-Zinsentscheidung.

Porträt von Stefan Hoenen, Head of Commercial Real Estate bei der Hamburg Commercial Bank
Comment

„Stabilisierung ja, neue Dynamik eher nicht“

Stefan Hoenen, Head of Commercial Real Estate bei der Hamburg Commercial Bank, kommentiert die heutige Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank.

Francesco Fedele Vorstand (Copyright: BF.direkt)
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„Je länger der Irankrieg dauert, desto wahrscheinlicher werden Leitzinserhöhungen“

Statement von Francesco Fedele, CEO der BF.direkt AG zur Zinsentscheidung der EZB.

Steffen Sebstian (Urheber: Christian Buck)
Comment

„Aktuell befinden wir uns in einer Übergangsphase: weg von einem Slowflation-Umfeld mit schwachem Wachstum bei gleichzeitig langsam sinkender Inflation, hin zu einer Phase mit hohem Stagflationsrisiko“

Prof. Dr. Steffen Sebastian, Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung, IREBS Institut für Immobilienwirtschaft, Universität Regensburg zur aktuellen Zinsentscheidung der EZB.

Porträt von Prof. Dr. Felix Schindler, Head of Research & Strategy bei HIH Invest.
News

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Statement zur heutigen Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank

Comment

Marktkommentar: Die EZB bleibt im Wartemodus trotz steigender Gesamtinflation

Die EZB belässt den Einlagensatz trotz gestiegener Gesamtinflation unverändert bei 2,0 %. Während die Teuerung in Deutschland im April auf 2,9 % steigt und die Kerninflation auf 2,3 % sinkt, bleibt die Notenbank datengetrieben und wartet ab. Für den Immobilienmarkt bedeutet die Zinspause kurzfristig Stabilität; bei anhaltendem Preisdruck ist im Sommer eine erneute Straffung möglich.

Analysis

„Aengevelt: Warten auf den Durchbruch im Hochbau.“

Aengevelt Immobilien sieht trotz steigender Baugenehmigungen weiterhin keine Trendwende im Hochbau. Die kalender- und saisonbereinigten Auftragseingänge sanken im Dreimonatsvergleich zuletzt deutlich, während der Tiefbau stabil blieb; zudem lagen die Umsätze im Bauhauptgewerbe im Februar 2026 preisbereinigt 13,2 Prozent unter Vorjahr. Dr. Wulff Aengevelt fordert deshalb weitergehende regulatorische und steuerliche Entlastungen, um den Wohnungsbau anzukurbeln.

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