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„Je länger der Irankrieg dauert, desto wahrscheinlicher werden Leitzinserhöhungen“

Francesco Fedele Vorstand (Copyright: BF.direkt)

Francesco Fedele, CEO der BF.direkt AG

„Auch wenn die EZB das Zinsniveau nun beibehält: Je länger der Irankrieg dauert, desto wahrscheinlicher werden Leitzinserhöhungen. Die Märkte haben zwei Zinsschritte in diesem Jahr bereits eingepreist und der für Immobilienfinanzierungen maßgebliche Zehnjahres-Swap ist seit Kriegsbeginn deutlich angestiegen. Selbst in dem wenig wahrscheinlichen Fall, dass die Leitzinsen trotz steigender Inflationsraten nicht angehoben werden, wäre das keine Entwarnung. Im Gegenteil: Dann könnten die langfristigen Zinsen gerade deshalb weiter steigen, weil die Kapitalmärkte höhere Inflationserwartungen einpreisen würden. Leitzinssenkungen, die noch vor dem Irankrieg erwartet wurden, werden später kommen oder ganz ausfallen. Im Langzeitvergleich ist das Niveau der Leitzinsen moderat. Der Markt wird sich daran gewöhnen müssen, dass keine Niedrigzinsphase absehbar ist.“

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