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Wer ein Unternehmen erbt, erhält keine Geldkiste, sondern Verantwortung

Pressemitteilung der Ypsilon Group
Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon Group (Bildquelle: Ypsilon Group)

Statement von Ulrich Creydt, Steuerberater und Geschäftsführer der Ypsilon GmbH Steuerberatungsgesellschaft zu den Erbschaftssteuerplänen der SPD:

„Wer ein Unternehmen erbt, erhält keine Geldkiste, sondern Verantwortung: Arbeitsplätze, Risiko und Haftung – oft ohne flüssige Mittel. Die geplante Erbschaftsteuerreform der SPD bestraft nicht Besitz, sondern unternehmerische Initiative und wirtschaftlichen Fortschritt.

Sie trifft genau jene, die Verantwortung übernehmen wollen, und sendet damit das falsche Signal: Sie bestraft Engagement und erschwert den Generationenwechsel im Mittelstand, dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Besonders kritisch zu betrachten sind die Auswirkung der Erbschaftssteuerreform auf den Wohnungsmarkt: Das selbstgenutzte Eigenheim wird richtigerweise weiterhin geschützt, während Wohnungsunternehmen, die Wohnraum für viele schaffen, hart besteuert werden. Um die Steuer zu finanzieren, könnten sie gezwungen sein, Wohnungen zu hohen Preisen zu verkaufen. Das treibt Mieten weiter nach oben – genau dort, wo bezahlbarer Wohnraum dringend gebraucht wird.“

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