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„Der Angriff auf den Iran sorgt kurzfristig für erhebliche Verunsicherung an den Finanz- und Rohstoffmärkten – und das trifft auch die Immobilien- und Bauwirtschaft.“

Prof. Dr. Steffen Sebastian (Urheber: Christian Buck)
Prof. Dr. Steffen Sebastian (Urheber: Christian Buck)

Prof. Dr. Steffen Sebastian, Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung, IREBS Institut für Immobilienwirtschaft, Universität Regensburg:

„Der Angriff auf den Iran sorgt kurzfristig für erhebliche Verunsicherung an den Finanz- und Rohstoffmärkten – und das trifft auch die Immobilien- und Bauwirtschaft. Entscheidend ist dabei weniger ein unmittelbarer Einbruch der Konjunktur, sondern ein sprunghafter – und vielleicht vorübergehender – Anstieg von Risikoaufschlägen, Energiepreiserwartungen und Finanzierungskosten. Investoren und Projektentwickler reagieren in solchen Phasen zunächst mit Zurückhaltung. Sollte der Konflikt auf wenige Wochen begrenzt bleiben, wären die Auswirkungen vor allem temporärer Natur: Transaktionen würden verschoben und Bauprojekte neu kalkuliert, aber nicht aufgegeben. Die Branche bekäme einen Dämpfer über höhere Volatilität und Kostenunsicherheit, jedoch keinen strukturellen Schock. Stabil finanzierte, nutzungsstarke Objekte dürften die Phase gut überstehen, während stark fremdfinanzierte oder margenenge Projekte anfälliger bleiben.“

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