Der Berliner Büromarkt hat seine Erholung im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Mit einem Flächenumsatz von rund 340.000 m² legte der Markt gegenüber dem Vorjahreszeitraum (244.000 m²) deutlich zu. Die gestiegene Abschlussbereitschaft und wieder zunehmende Flächengesuche sprechen für eine spürbare Belebung der Nachfrage, auch wenn die weitere Entwicklung mit der gebotenen Vorsicht bewertet wird.
Von der positiven Marktentwicklung profitiert auch Engel & Völkers Commercial Berlin. Im ersten Halbjahr 2026 vermittelte das Unternehmen insgesamt 21.278 m² Bürofläche in 52 Mietverträgen und steigerte seinen Flächenumsatz damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum signifikant. Während bereits das erste Quartal eine solide Nachfrage zeigte, gewann die Vermietungsdynamik im zweiten Quartal nochmals spürbar an Fahrt.
„Die erste Jahreshälfte zeigt, dass der Berliner Büromarkt wieder an Dynamik gewinnt. Unternehmen treffen wieder häufiger Standortentscheidungen und wir sehen deutlich mehr Bewegung im Markt als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage sehr qualitätsorientiert. Moderne Büroflächen in guten Lagen stehen weiterhin klar im Fokus“, sagt Aissatou Frisch Baldé, Leiterin der gewerblichen Vermietung bei Engel & Völkers Commercial Berlin.
Die Mietpreisentwicklung blieb im ersten Halbjahr stabil. Die Durchschnittsmiete lag bei 25,40 Euro/m², die Spitzenmiete bei 46,00 Euro/m². Gefragt waren insbesondere moderne und effiziente Flächen mit hochwertigen Ausstattungsdetails in guten Lagen. Zu den aktivsten Nutzergruppen zählten Unternehmen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit sowie bei Arztpraxen.
Für die zweite Jahreshälfte erwartet Engel & Völkers Commercial Berlin eine stabile Nachfrage bei weiterhin hoher Qualitätsorientierung der Nutzer. Ob sich die Marktbelebung weiter verstetigt, wird maßgeblich davon abhängen, wie viele der aktuell wieder verstärkt auftretenden großvolumigen Flächengesuche in konkreten Vertragsabschlüssen münden. Die Zeichen stehen auf Erholung, belastbare Prognosen bleiben angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd.