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BHRE stärkt ESG-Qualität ihres Bestands

Das denkmalgeschützte Objekt in der Kardinal-Faulhaber-Straße 1 (Foto: Bayerische Hausbau Real Estate)
Das denkmalgeschützte Objekt in der Kardinal-Faulhaber-Straße 1 (Foto: Bayerische Hausbau Real Estate)

Drei weitere Münchner Core- und Mixed-Use-Objekte der Bayerischen Hausbau Real Estate erhalten ESG-Verifikation durch die DGNB

Die Bayerische Hausbau Real Estate (BHRE), eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland, hat für drei weitere Bestandsimmobilien eine ESG-Verifikation zur EU-Taxonomie erhalten. Damit ist rund die Hälfte des Portfoliowerts der BHRE von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) unabhängig geprüft und bestätigt. „Insbesondere in einer Metropole wie München, deren Immobilienmarkt durch intensiven Wettbewerb und hohe Qualitätsanforderungen geprägt ist, kommt der ESG-Konformität von Bestandsimmobilien eine zentrale Bedeutung für langfristige Werthaltigkeit und Investorenattraktivität zu“, sagt Stefan Bögl, Chief Operating Officer der BHRE. „Die ESG-Verifikation zur EU-Taxonomie schafft für uns eine belastbare Grundlage für eine regulatorisch konforme Berichterstattung und erhöht zugleich die Transparenz gegenüber Investoren und Finanzierungspartnern.“

Nachhaltige Core- und Mixed-Use-Objekte in Münchner Bestlagen 

Die verifizierten Immobilien liegen in Münchner Innenstadtlagen und umfassen Büro- sowie Mixed-Use-Objekte mit Hotel- und Gewerbeanteilen. Sie erfüllen die Anforderungen der ESG-Verifikation unter anderem durch hohe energetische Standards sowie durchgeführte Klimarisikoanalysen mit entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Zu den geprüften Objekten zählt die Büroimmobilie L.UNICO in der Leonrodstraße in Neuhausen. Das Ende der 1960er-Jahre errichtete und im Jahr 2003 sanierte Gebäude mit rund 13.000 Quadratmetern Geschossfläche verfügt über eine PV-Anlage, die zu einer höheren Energieeffizienz beiträgt. Dazu wirken Dach- und Innenhofbegrünung positiv gegen bestehende Hitzerisiken.

Ebenfalls verifiziert wurde das denkmalgeschützte Objekt in der Kardinal-Faulhaber-Straße 1, ehemals Sitz der Bayerischen Staatsbank. Die bis zum Jahr 2023 unter Denkmalschutzauflagen grundsanierte Immobilie mit rund 20.000 Quadratmetern Geschossfläche weist einen deutlich unter dem Referenzwert liegenden Primärenergiebedarf auf. Mit der Luxushotelkette Rosewood wurde zudem ein Green-Lease-Vertrag vereinbart.

Die dritte Immobilie ist ein Mixed-Use-Objekt in der Bayerstraße nahe dem Münchner Hauptbahnhof. Das im Jahr 2015 errichtete Gebäude mit rund 12.300 Quadratmetern Geschossfläche ist überwiegend an die Aloft-Hotelgruppe vermietet. Neben der Einhaltung der Grenzwerte für den Energiebedarf führen bauliche Maßnahmen wie Sonnenschutzverglasung, Natursteinfassade und begrünte Innenhofbereiche zur Erfüllung der EU-Taxonomie-Vorgaben.

ESG-Verifikation als Instrument für Transparenz und Vergleichbarkeit 

„Die ESG-Verifikation ermöglicht eine strukturierte und transparente Bewertung ökologischer Nachhaltigkeitskriterien“, ergänzt Astrid Kammel, Asset Managerin ESG bei der BHRE. „Für uns als Bestandshalter ist sie ein zentrales Instrument, um den Status quo einzelner Immobilien systematisch zu erfassen, objektiv vergleichbar zu machen und regulatorisch belastbar zu dokumentieren.“ Im Rahmen der Verifikation prüft die DGNB unter anderem energiebezogene Kennwerte, technische Gebäudeparameter, Klimarisiken sowie weitere taxonomierelevante Mindest-anforderungen. Die Ergebnisse unterstützen die strategische Portfoliosteuerung der BHRE und eine belastbare Berichterstattung im Kontext der EU-Taxonomie.

Münchner Immobilien mit ESG-Verifikation durch BHRE
Die Büroimmobilie L.UNICO in der Leonrodstraße in Neuhausen / Foto: Bayerische Hausbau Real Estate
Das Mixed-Use-Objekt in der Bayerstraße
Das Mixed-Use-Objekt in der Bayerstraße / Foto: Bayerische Hausbau Real Estate

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