BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Marktzahlen für das 4. Quartal 2025
Mit einem Investmentvolumen von 1,16 Mrd. € konnte Köln das Vorjahrsergebnis nahezu bestätigen. Im Vergleich mit den übrigen großen deutschen Investmentstandorten zeigt sich die Domstadt mit diesem Ergebnis vergleichsweise stabil. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
"Das Transaktionsvolumen liegt lediglich rund ein Viertel unter dem fünfjährigen Durchschnitt. Dies ist die geringste Abweichung aller A-Standorte. Den insgesamt durchaus zufriedenstellenden Investmentumsatz haben auch zwei Großtransaktionen im dreistelligen Millionenbereich ermöglicht. Sie wurden beide in der zweiten Jahreshälfte zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht und haben wesentlich zum stärkeren zweiten Halbjahr beigetragen. Bemerkenswert ist, dass fast ausschließlich Einzelabschlüsse für das Resultat verantwortlich sind", erläutert David Braun, Kölner Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH.
Im bundesweiten Vergleich platziert sich Köln mit 1,16 Mrd. € an Position vier. Nur für Berlin (3,25 Mrd. €), München (2,56 Mrd. €) und Hamburg (1,88 Mrd. €) wurden höhere Investmentvolumina registriert. Das benachbarte Düsseldorf liegt knapp hinter Köln auf Platz fünf.
Die Spitzenrenditen in den einzelnen Assetklassen haben sich unterschiedlich entwickelt. Für Büroobjekte sind wie bereits im Vorjahr weiterhin 4,40 % anzusetzen. Anders sieht es bei Premium-Geschäftshäusern in Top-Lagen aus, wo die Spitzenrenditen um 5 Basispunkte auf 3,90 % gestiegen sind. Vergleichbar stellt sich die Situation für Logistikobjekte dar, wo ein Anstieg um 25 Basispunkte auf 4,50 % zu verzeichnen war.



