Der Kölner Büroimmobilienmarkt zeigt sich nach den ersten drei Quartalen 2026 weiterhin selektiv. Auf Nutzerseite bleibt die City besonders gefragt, während sich die Öffentliche Hand bei Neuanmietungen bislang zurückhält. Der Leerstand dürfte zwar zunächst weiter steigen, im Vergleich der Top-7-Standorte weist Köln jedoch weiterhin die niedrigste Leerstandsquote auf.
Auch am Investmentmarkt ist Aktivität vorhanden, die sich bislang allerdings nur begrenzt im Transaktionsvolumen niederschlägt. Gefragt sind vor allem kleinere Volumina unter 50 Millionen Euro. Räumlich konzentriert sich das Investmentgeschehen insbesondere auf die City sowie Mülheim/Kalk.
Für das Gesamtjahr erwartet Colliers einen Büroflächenumsatz von rund 150.000 Quadratmetern und ein Transaktionsvolumen von etwa 700 Millionen Euro.



